Feldforschungspraktikum in Tübingen: Drei Monate bei den Krim-Tartaren!

Wie üblich sind lange Feldforschungspraktika? In Basel hatten wir damals sechs Wochen. Der Deutschlandfunk schreibt von acht Tübinger Ethnologie-Studenten, die ganze drei Monate im Feld waren – und zwar auf der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim bei den Krim-Tataren. “Ich kann nur sagen dass ich gemerkt habe, dass ich so arbeiten kann, das mir das viel Spaß macht, und ich mir jetzt durch das Praktikum vorstellen kann, Feldforschung zu machen, was davor nicht der Fall war. Und das hat für mich eine Stärkung und eine Bestätigung fürs Fach gegeben” sagt eine der Teilnehmerinnen.

>> weiter beim Deutschlandfunk

SIEHE AUCH:

“Der geteilte Schmerz ist der Kern jener teilnehmenden Beobachtung”

Feldforschung bei den Tuareg: Makkaroni mit Tomatensauce – monatelang!

Feldforschung machte Ethnologin zum Filmstar

Ägypter über ethnologische Feldforschung: “Warum wollen die Deutschen so viel über uns wissen?”

3 thoughts on “Feldforschungspraktikum in Tübingen: Drei Monate bei den Krim-Tartaren!

  1. In Zürich sind mind. drei Monate Feldforschung Pflicht für den Abschluss (in meinem Falle noch Lizentiat). Finde ich nur sinnvoll!

  2. Ja, das seit ihr besser dran als die Basler, aber vielleicht hat sich da ja was geaendert zwischenzeitlich.

    Hier in Norwegen gehen die Studierende auf sechsmonatige Feldarbeit, vor den Reformen waren es mindestens neun Monate – allerdings im Zusammenhang mit der Liz-/Masterarbeit.

  3. Achso ja, in Züri ist es auch mit der Liz-Arbeit verbunden. Die meisten verbringen auch noch die angrenzenden Semesterferien “im Feld” und machen dann ein halbes Jahr daraus. Ich finde es sinnvoll, die Forschung gleich für die Liz-Arbeit zu verwenden, das spornt etwas an, kann ich mir denken.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *