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Visuel kultur: Sveriges antropologförbunds (SANT) årliga konferens (Falun)

Högskolan Dalarnas Mediehus, Falun 25-26 april 2008

Självklara studieobjekt för visuell kultur är alla gamla och nya medier som har en viktig visuell komponent, t ex film, teve, tevespel, internet, serietidningar, manga, traditionell konst, reklam. För antropologer öppnar sig nya forsknings­världar när Facebook, My Space, YouTube, Second Life och andra internetsajter alltmer kommer att användas för dagligt umgänge mellan människor.

Låt oss tillsammans i Falun den 25 och 26 april närma oss forskningsfältet visuell kultur och undersöka hur vår disciplin också fortsättningsvis kan bidra till ökad kunskap om det visuella. Obs! Konferensen är också öppen för andra än antropologer med intresse för detta tvärvetenskapliga fält.

Mer informasjon: http://www.du.se/Templates/InfoPage.aspx?id=4583&epslanguage=SV

Högskolan Dalarnas Mediehus, Falun 25-26 april 2008

Självklara studieobjekt för visuell kultur är alla gamla och nya medier som har en viktig visuell komponent, t ex film, teve, tevespel, internet, serietidningar, manga, traditionell konst, reklam. För antropologer öppnar sig nya forsknings­världar…

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Første doktorgrad om kvener

Selv ser de på seg som finske norske borgere. Men de blir ofte betegnet som kvener. Det er forvirring om kvenbegrepet, sier antropolog Kari Storaas, som nylig har forsvart doktorgradsavhandlingen “Finland er bak oss, Norge er vårt land. Konteksters betydning for etniske endringsprosesser i Sør-Varanger”, skriver Universitetet i Tromsø i en pressemelding.

Kari Storaas er den første norske sosialantropologen som har doktorgrad om kvener, leser vi. Hun har vært på feltarbeid i Sør-Varanger kommune.

Antropologen forklarer:

– De finskættede opplever begrepet kven som forvirrende. Man har tradisjonelt oppfattet seg som finske, norske borgere og ikke som kvener. Kvenforbundet snakker om kvener, et folk fra Kvenlandet. Men dette bildet kjenner ikke de finskættede i Sør-Varanger seg igjen i.

– De finskættede i Sør-Varanger sier heller ikke at de snakker kvensk, men finsk. Selv om det er annerledes finsk enn det de snakker i Finland, så er det likevel finsk. Begrepet kven ble generelt avvist, og er først blitt aktuelt de siste 30 år.

– På 1980-tallet ble det aktuelt å snakke om identitet som kven. Kvensk etnopolitikk og akademisk bruk av kven-benevnelsen, i tillegg til moderne identitetsdiskurs, har medført en ny diskusjon om egen og andres etniske identitet, det vil si at identitet politiseres.

>> les hele pressemeldingen

Det er mange andre som forsker på kvenene. Ifølge Ruijan Kaiku holder den polske antropologen Marta Petryk ved Universitetet i Poznań på med en doktoravhandling hvor hun spør om kvenene i Norge utgjør et etnisk felleskap. Hun sier:

– Mange tviler om det fins kvener. For eksempel i Bugøynes fins det mange som sier de ikke er kvener, og i Pasvik er mange sterkt imot dette begrepet. Også forskere som Venke Olsen og Einar Niemi har debattert dette i forskjellige artikler.

– Jeg treffer folk som sier det ikke er forskjell mellom kvensk og finsk. Noen sier at de er finskættede nordmenn. Jeg skal finne ut om det er forskjell.

Høsten 2006 leverte språkforsker Pia Lane doktoravhandlingen A Tale of Two Towns: A Comparative Study of Language and Culture Contact der hun studerte hvordan språkskiftet fra kvensk til norsk påvirket den kvenske kulturen og identiteten i Nord-Norge. Hun holder nå på med et prosjekt i regi av Polaråret.

SE OGSÅ:

Pia Lane: Kvenene – et upåaktet folk i Norge

Spiller inn singel med kvensk pop

Første kvenske roman

Kvensk anerkjennes som eget språk

Kven-debatt: Minoritetsspørsmål i nasjonalstatens samfunn et tema som engasjerer

Vadsø museum / Ruija Kvenmuseum: Hva betyr kven? Hvem er kvener?

Selv ser de på seg som finske norske borgere. Men de blir ofte betegnet som kvener. Det er forvirring om kvenbegrepet, sier antropolog Kari Storaas, som nylig har forsvart doktorgradsavhandlingen "Finland er bak oss, Norge er vårt land. Konteksters betydning…

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Für mehr Technikforschung: Magisterarbeit über Ethnologie des Mobiltelefons online

(via ethno::log) Fabian Klenk hat seine Magisterarbeit an der Uni München über die Ethnologie des Mobiltelefons geschrieben. Dieses Ding hat das Leben vieler Menschen dieser Welt verändert – aber wie? Und wie unterscheidet sich die Nutzung des Mobiltelefons in verschiedenen Ecken der Erde?

Der Ethnologe schreibt:

Dieser Arbeit liegt die Neugier zugrunde (…) wie die Ethnologie als Kulturwissenschaft mit modernen Technologien im lokalen Kontext umgeht, welche Konzepte sie bietet um die unterschiedliche Nutzung ein und desselben physischen Geräts zu verstehen und welche Konzepte und Theorien aus Nachbarwissenschaften – wie den Science and Technology Studies (STS) oder der Soziologie – herangezogen werden können, um ein aussagekräftiges Bild über eine bestimmte Technologie zu erhalten.

Anhand von lokalen Beispielen aus Westafrika und Jamaika zeigt Klenk “die Dynamik und Anpassungsfähigkeit von Kulturen” auf. In Westafrika wird das Mobiltelefon dazu genutzt, schon vorher existente enge Beziehungen zu intensivieren, während es im jamaikanischen Kontext genutzt wird, extensive Beziehungen zu pflegen und auszubauen, um auf diese zu einem späteren Zeitpunkt aus verschiedenen Gründen zurück greifen zu können.

Obwohl immer mehr Ethnologen sich für neue Technologien interessieren, ist der Forschungsbedarf weiterhin gross:

Jedoch muss die Forschungsneugier in diesen Bereichen durchaus nochgestärkt und gefördert werden, da die Wechselwirkung neuer Technologien mit den kulturellen Gegebenheiten bei weitem noch nicht erschöpfend untersucht wurde und stets einem Wandel unterliegt, aufgrund dessen sich immer neue Bereiche als Untersuchungsgegenstand eröffnen werden. Die Folgen des Zusammenwirkens von Technologien und Kultur auf den Alltag vieler Menschen sind nicht abzusehen, und werden doch unser Zusammenleben und unsere Kommunikation miteinander weiter prägen.

>> Download der Arbeit auf Fabian Klenks Webseite

SIEHE AUCH:

Fabian Klenk: Feldforschung im Internet

Why cellular life in Japan is so different – Interview with anthropologist Mizuko Ito

Auch die Swisscom hat eine Ethnologin

Ethnologen helfen westlichen IT-Firmen, den Zukunftsmarkt Asien zu verstehen

“The science of ethnography is an ideal tool to designing mobile phones”

Kosher cell phones, kosher bus routes and kosher clothing: Israel’s Ultra-Orthodox economy

How Media and Digital Technology Empower Indigenous Survival

(via ethno::log) Fabian Klenk hat seine Magisterarbeit an der Uni München über die Ethnologie des Mobiltelefons geschrieben. Dieses Ding hat das Leben vieler Menschen dieser Welt verändert - aber wie? Und wie unterscheidet sich die Nutzung des Mobiltelefons in verschiedenen…

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“Transkulturelles Lernen”

Kluge Worte von Ethnologin Christiane Klingspor vom Transkulturellen und interreligiösen Lernhaus der Frauen in der taz. Sie meint (wie viele andere Ethnologen auch), dass wir Kultur neu definieren müssen:

Die Art, wie wir Kultur definieren, prägt unser Verständnis von Gesellschaft. Meist wird unter Kultur etwas Geschlossenes verstanden, das mal durch Ethnie, mal durch Volk, mal durch Geschichte zusammengehalten ist.

Ein transkulturelles Verständnis indes geht davon aus, dass es nie eine abgeschlossene Kultur gab. Leute sind immer gewandert und haben etwas von einer Gesellschaft in eine andere getragen. Wenn man mit dieser Brille guckt, kann man besser miteinander auskommen.

(…)

(W)enn jemand sagt: “Wir sind die deutsche Leitkultur”, dann verkrampft das doch das Miteinander. Wenn man dagegen versteht, dass die Kultur des Okzidents nicht denkbar wäre, wenn der Orient nicht ordentlich zugeliefert hätte, dann kann man etwas entspannter damit umgehen. Dass die transkulturelle Wahrnehmung aber nicht einfach ist, das sieht man schon, wenn Leute aus Berlin auf einen Feuerwehrball in einem sauerländischen Dorf einfallen.

>> weiter in der taz Berlin

Die taz-Reportage über das Lernhaus ist jedoch weniger “transkulturell” – vielleicht liegt es ja an der Journalistin?

SIEHE AUCH:

Wie nützlich ist der Begriff “Kultur” in der Zuwanderungsdebatte?

Mehr Fokus auf die Gemeinsamkeiten der Menschen! – Interview mit Christoph Antweiler

Schule, Integration und Kosmopolitismus

Kluge Worte von Ethnologin Christiane Klingspor vom Transkulturellen und interreligiösen Lernhaus der Frauen in der taz. Sie meint (wie viele andere Ethnologen auch), dass wir Kultur neu definieren müssen:

Die Art, wie wir Kultur definieren, prägt unser Verständnis von Gesellschaft.…

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Barbara Lüem ist tot

Die Basler Ethnologin Barbara Lüem ist im Alter von erst 55 Jahren gestorben, meldet webjournal.ch. Kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Buches ist sie durch einen unglücklichen Sturz unmittelbar gestorben.

Ich habe in den 90er-Jahren an einer ihrer Seminaren an der Uni Basel über die Pazifik-Inselgruppe Tuvalu teilgenommen. Die Einwohner Tuvalus waren auch Thema ihrer Doktorarbeit. Das Nachrichtenportal schreibt:

Sie war eine vielseitig interessierte Persönlichkeit, die als freischaffende Ethnologin, stets auch immer «berufsfremde» Tätigkeiten ausübte, die schliesslich aber immer wieder in ihre wissenschaftliche Arbeit einflossen.

So ist sie die Verfasserin von «Heimathafen Basel» eines der «Bestseller» des Christoph-Merian-Verlages Basel, worin sie umfassend die Geschichte der schweizerischen Hochsee- und Rheinschiffahrt sowie des Rheinhafens Basel in süffig lesbarer Weise schildert.

Sie war auch Märtfrau auf dem Basler Markt, und zwar am Elsässer-Stand von Boulay, Village-Neuf. (…) Barbara Lüem war während eines Jahres auch zuständig für das kulturelle Programm im Kleinbasler Integrations-Zentrum «Union».

>> weiter auf webjournal.ch

Ueber das Buch Heimathafen Basel schreibt die taz:

In vier Kapiteln untersucht die Autorin Fragen nach dem Wie und Warum der Flotte, nach den Schiffstypen, die vom Hochseehafen Basel aus die Welt befahren, und nach den Menschen, die damit zu tun haben. Das Resultat ist ein ausgesprochen interessantes und spannendes Werk, welches historische Informationen, private Dokumente Schweizer Seefahrer und persönliche Eindrücke auf angenehmste Art und Weise verbindet.

>> Interview mit Barbara Lüem über das Buch auf SwissInfo

Die Basler Ethnologin Barbara Lüem ist im Alter von erst 55 Jahren gestorben, meldet webjournal.ch. Kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Buches ist sie durch einen unglücklichen Sturz unmittelbar gestorben.

Ich habe in den 90er-Jahren an einer ihrer Seminaren an…

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