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Hauschild: “Wir müssen begreifen, was es heißt, als Muslim im Westen zu leben”

Ethnologe Thomas Hauschild, Die Presse

Suchen wir darum einen dritten Weg zwischen Verschwörungstheorie und blindem “Krieg gegen den Terror”. Als Vorbild könnten die Anstrengungen westlicher Soziologen und Ethnologen gelten, die italienische Mafia zu begreifen.

Wenn es uns nicht gelingt, zumindest die westlichen Muslime in einen kulturellen Dialog einzubinden, dann wird das Projekt der Aufklärung vielleicht an einer Reaktion auf den Westen scheitern, die vorgibt, sich auf ein einziges altes Buch zu berufen. Unter Dialog verstehe ich, dass wir erst einmal begreifen müssen, was es heißt, als Muslim in Deutschland, Österreich oder Frankreich zu leben – oder mit der allgegenwärtigen Präsenz der USA in dieser Welt.

Österreich könnte in diesem Vermittlungsprozess eine Vorreiterrolle spielen, denn hier gibt es ein Islamgesetz, hier gibt es entwickelte interkulturelle Wissenschaften, hier gibt es alt eingesessene reform-muslimische Vereinigungen, eine Vielzahl spiritueller Experimente und auch ganz jugendfrische Neugründungen wie die Wiener Gruppe “Der Friede” >> weiter

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Parallelgesellschaft,Leitkultur: Wieviel Zusammenhalt braucht eine Gesellschaft?

Ethnologe Thomas Hauschild, Die Presse

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Wenn es uns nicht gelingt, zumindest die westlichen…

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Warum Afrika nicht vom Fleck kommt

Freiburger Nachrichten

Die Stagnation schwarzafrikanischer Staaten hat einen Grund: Hexerei. Diese These vertritt der Weltwoche-Redaktor und Ethnologe David Signer in seinem Buch.

Signier: Ist man erfolgreich, muss man geben, und wird man um etwas gebeten, auch. Solltest du nicht teilen, so kann man dir das Leben zur Hölle machen. Es kann psychischer Druck ausgeübt werden oder körperliche Gewalt. Auch zu Vergiftungen kann es kommen. Ein Spruch lautet: Wenn ich nicht dein Geld fressen kann, dann fresse ich dich. Die Gesamtheit des sozialen Drucks kann man Hexerei nennen. >> weiter

SIEHE AUCH:

Wehe den Aufstrebenden. David Signers Schlüsselbuch über Schwarzafrika (Neue Zürcher Zeitung, 31.12.04, Link aktualisiert mit Kopie, 8.5.05)

Buchbesprechung Die Ökonomie der Hexerei auf myblog.de/nichtidentisches

Freiburger Nachrichten

Die Stagnation schwarzafrikanischer Staaten hat einen Grund: Hexerei. Diese These vertritt der Weltwoche-Redaktor und Ethnologe David Signer in seinem Buch.

Signier: Ist man erfolgreich, muss man geben, und wird man um etwas gebeten, auch. Solltest du nicht teilen, so kann…

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Contemporary art from Africa is branching out in radical ways

Daily Telegraph

The biggest exhibition of contemporary African art ever held in Europe, Africa Remix (Hayward Gallery, South Bank, London) is a dizzying testimony to the variety of artistic expression throughout this vast continent – from Nigerian junk sculpture to Egyptian video installation, from South African sculptor Jane Alexander’s haunting animal-headed figures to the obsessive fantasy cities of Congolese artist Bodys Isek Kingelez. Perhaps the biggest departure from previous showings is the fact that many of the artists don’t live or work in Africa. >> continue

SEE ALSO:
Africa 05 – official website
BBC: Africa on your streeet

Daily Telegraph

The biggest exhibition of contemporary African art ever held in Europe, Africa Remix (Hayward Gallery, South Bank, London) is a dizzying testimony to the variety of artistic expression throughout this vast continent – from Nigerian junk sculpture to Egyptian…

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Schöne Aussichten: Ethnologie auf dem Balkon

Berlin Online

Schöne Aussichten: Bewohner des Pallasseums haben fotografiert, wie es hinter der Brüstung aussieht. Nun stellen sie die Bilder aus. Die Idee stammt von der Ethnologin Martina Kneis. Sie ist fasziniert von dem Haus. “Es hat einen schlechten Ruf, aber unverdient”. Gemeinsam mit der Afrikanistin Kathrin Henneberger hat Kneis im vergangenen Sommer den Mietern Einwegkameras in die Hand gedrückt.

“Die Balkone sind wichtige Lebensräume”, sagt Martina Kneis. Zwei Brüder aus Senegal haben einen Gebetsteppich ausgelegt. Er ist aus Ziegenfell wie in ihrer Heimat üblich. Markus aus der Schweiz hat sich Grassamen aus seinem Heimatdorf mitgebracht, jetzt wuchert eine Bergwiese auf seinem Berliner Balkon. Auch die Mieter selbst kommen in der Ausstellung zu Wort – unter Kopfhörern können Besucher ihren Erzählungen lauschen >> weiter (pdf!) / weitere Presseberichte auf der Ausstellungs-Homepage)

SIEHE AUCH:
“Schöne Aussichten” im Pallasseum (Kiezbox, Stadtteilzeitung)
Ausstellungs-Homepage mit Postkartenbuch und Balkongesichtern

Berlin Online

Schöne Aussichten: Bewohner des Pallasseums haben fotografiert, wie es hinter der Brüstung aussieht. Nun stellen sie die Bilder aus. Die Idee stammt von der Ethnologin Martina Kneis. Sie ist fasziniert von dem Haus. "Es hat einen schlechten Ruf, aber…

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Parallelgesellschaft,Leitkultur: Wieviel Zusammenhalt braucht eine Gesellschaft?

Vor zwei Monaten hab ich in der norwegischen Zeitung Utrop einen Kommentar zu der Debatte in Deutschland zum Thema Parallelgesellschaft und Leitkultur geschrieben. Nun hab ich den Text ins Deutsche übersetzt. >> weiter zum Text

Vor zwei Monaten hab ich in der norwegischen Zeitung Utrop einen Kommentar zu der Debatte in Deutschland zum Thema Parallelgesellschaft und Leitkultur geschrieben. Nun hab ich den Text ins Deutsche übersetzt. >> weiter zum Text

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