Es tut immer gut, seine eigene Gesellschaft oder das vermeintlich bekannte zu exotisieren. Migranten, das sind nicht nur Tuerken oder Pakistaner, sondern auch die Leute aus dem Nachbarland. Einige Aussagen der von Swissinfo portraitierten Schweizer Migrantin, die nach Deutschland gezogen ist, koennten auch aus einem Interview mit einer Tuerkin stammen:
Dass sie einen Deutschen heiratete und wegging, war für ihr Umfeld nicht einfach. “Für meine Mutter war es am Anfang schwer.” Das habe sich dann zum Glück bald geändert, denn sie “liebte ihren Schwiegersohn”, sagt Ruth Ziegler mit einem Zwinkern zu ihrem Ehemann.
(…)
Schattenseiten gebe es überall, sagt Ziegler. “Als Fremde muss ich mich anpassen, nicht mein Gastland.” Und: “Meine Heimat ist die Schweiz, doch zu Hause bin ich hier.”
Wir erfahren auch, dass es Freiburg – nur 60km von der Schweiz entfernt, einen Schweizer Verein gibt.
>> weiter bei Swissinfo: “”Ich bin Gast, aber keine Ausländerin”” (Link aktualisiert)
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Tessin: Deutsche und Deutschschweizer wollen sich nicht integrieren
Interessant! Ich denke schon lange über meine Situation als deutschsprachiger Ausländer in Deutschland nach.
Aha ja und?
lorenz (ehemaliger schwaebischsprachiger Auslaender in der Schweiz) (nun Norwegen)
Ich sollte das ganze mal niederschreiben, da sich meine Reflexionen auf neblige Gedanken beschränken.
Und auf die Tatsache, dass ich immer noch Probleme damit habe, Käse in Deutschland zu kaufen. Fragt mich nicht, warum..
Mir hätte interessiert den ganzen Artikel “Ich bin Gast, aber keine Ausländerin” lesen zu können… gibt es irgendwelche möglichkeiten?
Hi Lucia, danke fuer den Hinweis. Swissinfo muss den Text verschoben haben. Jetzt stimmt der Link wieder! 🙂