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LüneburgLectures: Untersucht wird die Wahrnehmung “fremder Kulturen”

Informationsdienst Wissenschaft

Der Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Lüneburg startet in diesem Monat die LüneburgLectures. In den kommenden zwei Jahren werden – großzügig gefördert durch die Stiftung Niedersachsen – international renommierte Wissenschaftler für jeweils ein Semester als Gastprofessoren an die Universität kommen und sich in Seminaren und öffentlichen Veranstaltungen mit der Wahrnehmung fremder Kulturen beschäftigen.

Der Fachbereich Kulturwissenschaften der Lüneburger Universität hatte vor zwei Jahren damit begonnen, einen Forschungsschwerpunkt im Bereich der Kulturtheorie auszuprägen. Dabei spielt das Thema Fremderfahrung – ethnologisch und interkulturell betrachtet – eine wichtige Rolle. Gefragt wird u.a. danach, wie eurozentrisch geprägt die Kulturwissenschaften oder die Ethnologie heute sind. >> weiter

ANMERKUNG: Bzgl Selbstkritik: Man haette gleich mit der Pressemeldung anfangen koennen und “fremde Kulturen” rausstreichen – ein Begriff und Ansatz, der in der heutigen Ethnologie nicht mehr benutzt wird, siehe eine fruehere Arbeit von mir zu “Die ethnologische Kritik am Kultur-Konzept”

Informationsdienst Wissenschaft

Der Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Lüneburg startet in diesem Monat die LüneburgLectures. In den kommenden zwei Jahren werden - großzügig gefördert durch die Stiftung Niedersachsen - international renommierte Wissenschaftler für jeweils ein Semester als Gastprofessoren an die Universität kommen…

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Keine Identitätsfragen

Jungle World

Die meisten der hiesigen Türkinnen und Türken quälen sich nicht immerzu mit Identitätsfragen und klagen nicht ständig darüber, zwischen den Kulturen hin und her gerissen zu sein. Der deutsch-türkische Alltag ist für gewöhnlich viel friedlicher, pomadiger und situierter, als es sich Soziologen, Ethnologen, Kriminologen und linke Aktivisten ausmalen. Und er ist viel deutscher. Einen Eindruck davon vermittelt Dilek Güngör in ihren Kolumnen in der Berliner Zeitung, die nun als Sammlung erschienen sind. >> weiter

Jungle World

Die meisten der hiesigen Türkinnen und Türken quälen sich nicht immerzu mit Identitätsfragen und klagen nicht ständig darüber, zwischen den Kulturen hin und her gerissen zu sein. Der deutsch-türkische Alltag ist für gewöhnlich viel friedlicher, pomadiger und situierter, als…

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Buchbesprechung: Sylvia Keim (2003). “So richtig deutsch wird man nie sein …”

Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung Nr 16

Sylvia KEIM untersucht in ihrer Studie wie junge Migrantinnen und Migranten in Deutschland mit Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzungserfahrungen umgehen und zurechtkommen. Die Auswirkungen von Fremdenfeindlichkeit und rassistischen Diskriminierungen sind in der deutschsprachigen Migrationsforschung erstaunlicherweise ein weitgehend unbekanntes Forschungsgebiet.

Besonders zu erwähnen ist, dass sich gerade in diesem Fall die Vorteile einer qualitativen Forschungsmethode zeigen. Das Thema von Ausgrenzungserfahrungen und unterschwelliger Ablehnung durch die Gesellschaft ist für die Befragten schmerzlich und unangenehm. Mit quantitativen Forschungsmethoden sind hier kaum valide Ergebnisse zu erwarten, da ein Großteil dieser Erfahrungen verdrängt und die Relevanz der fremdenfeindlichen Umwelt für die eigene Subjektkonstitution häufig schlicht geleugnet wird. >> weiter

SIEHE AUCH:
Mehr Artikel der neuesten Ausgabe des Online-Magazines “Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research” (FQS)

Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung Nr 16

Sylvia KEIM untersucht in ihrer Studie wie junge Migrantinnen und Migranten in Deutschland mit Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzungserfahrungen umgehen und zurechtkommen. Die Auswirkungen von Fremdenfeindlichkeit und rassistischen Diskriminierungen sind in der deutschsprachigen Migrationsforschung erstaunlicherweise ein weitgehend…

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Kontaktkultur”: Wie Gesellschaften Kontakte aufnehmen und pflegen

Informationsdienst Wissenschaft

Wie Gesellschaften miteinander in Kontakt kommen, diesen Kontakt entwickeln und pflegen und daraus vielleicht sogar eine neue Kultur entstehen kann, untersucht ein Sonderforschungsbereich (SFB ) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die bisherigen Ergebnisse des SFB 295 “Kulturelle und Sprachliche Kontakte: Prozesse des Wandels in historischen Spannungsfeldern Nordostafrikas/Westasiens” werden bei einem Symposium vom 21. bis 23. Oktober 2004 an der Universität Mainz, Alte Mensa, vorgestellt und diskutiert. >>weiter

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Wie Gesellschaften miteinander in Kontakt kommen, diesen Kontakt entwickeln und pflegen und daraus vielleicht sogar eine neue Kultur entstehen kann, untersucht ein Sonderforschungsbereich (SFB ) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die bisherigen Ergebnisse des SFB 295 "Kulturelle und Sprachliche…

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Tagung “Musik und kulturelle Identität” – Gespräch mit Frieder Reininghaus

Deutschlandfunk

“Historiker, Germanisten, Ethnologen, Kunstgeschichtler wurden eingeladen, um nicht nur methodisch Anregungen zu geben, sondern haben in der Regel sehr viel prägnanter gesprochen als die Musikforscher.”

“Die Musikforschung selbst besteht eigentlich aus drei Disziplinen, die miteinander irgendwie nichts zu tun haben und es ist nie gelungen, die historische Musikforschung, die systematische Musikwissenschaft und die Ethno-Musikologie ernsthaft zu vernetzen. Die reden immer aneinander vorbei und das war natürlich auch in Weimar so.” >> weiter

Deutschlandfunk

"Historiker, Germanisten, Ethnologen, Kunstgeschichtler wurden eingeladen, um nicht nur methodisch Anregungen zu geben, sondern haben in der Regel sehr viel prägnanter gesprochen als die Musikforscher."

"Die Musikforschung selbst besteht eigentlich aus drei Disziplinen, die miteinander irgendwie nichts zu tun haben und…

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