search expand

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen “traditionellen” und “westlichen” Heilern

Im afrikanischen Malawi genießen traditionelle Heiler hohes Ansehen. In der Entwicklungszusammenheit nutzt man nun mehr und mehr deren Kompetenz, schreibt der Mannheimer Morgen. Die GTZ, für die Ethnologin Angelika Wolf tätig ist, “unterstützt den Austausch zwischen traditionellen und westlichen Heilern”, lesen wir. Regelmäßige Kontakte sind vorgesehen, Barrieren sollen im Interesse der Patienten abgebaut werden. Erste Erfolge im Kampf gegen Aids und hohe Müttersterblichkeit zeichnen sich ab, erzählt die Ethnologin.

>> weiter im Mannheimer Morgen

>> Schwerpunkt Medizinethnologie / “Aids in Afrika” an der FU Berlin

AKTUALISIERUNG: Mehr Info bei Telepolis: Trommeln und Spritzen: Im südafrikanischen Malawi schweißt Aids traditionelle Heiler und westlich ausgebildete Mediziner zusammen

SIEHE AUCH:

Doctoral dissertation: AIDS:”Traditional healers are an untapped resource of great potential”

Interview mit Verena Keck: “Ethnologen notwendig in der AIDS-Bekaempfung”

Schamanismus im Alpenraum: Uralte Praktiken wurden vom Christentum übernommen

Was haben afrikanische und appenzellische Heiler gemeinsam?

Journal Ethnologie 2/2007 ueber Medizinethnologie

Im afrikanischen Malawi genießen traditionelle Heiler hohes Ansehen. In der Entwicklungszusammenheit nutzt man nun mehr und mehr deren Kompetenz, schreibt der Mannheimer Morgen. Die GTZ, für die Ethnologin Angelika Wolf tätig ist, "unterstützt den Austausch zwischen traditionellen und westlichen…

Read more

Feldforschungspraktikum in Tübingen: Drei Monate bei den Krim-Tartaren!

Wie üblich sind lange Feldforschungspraktika? In Basel hatten wir damals sechs Wochen. Der Deutschlandfunk schreibt von acht Tübinger Ethnologie-Studenten, die ganze drei Monate im Feld waren – und zwar auf der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim bei den Krim-Tataren. “Ich kann nur sagen dass ich gemerkt habe, dass ich so arbeiten kann, das mir das viel Spaß macht, und ich mir jetzt durch das Praktikum vorstellen kann, Feldforschung zu machen, was davor nicht der Fall war. Und das hat für mich eine Stärkung und eine Bestätigung fürs Fach gegeben” sagt eine der Teilnehmerinnen.

>> weiter beim Deutschlandfunk

SIEHE AUCH:

“Der geteilte Schmerz ist der Kern jener teilnehmenden Beobachtung”

Feldforschung bei den Tuareg: Makkaroni mit Tomatensauce – monatelang!

Feldforschung machte Ethnologin zum Filmstar

Ägypter über ethnologische Feldforschung: “Warum wollen die Deutschen so viel über uns wissen?”

Wie üblich sind lange Feldforschungspraktika? In Basel hatten wir damals sechs Wochen. Der Deutschlandfunk schreibt von acht Tübinger Ethnologie-Studenten, die ganze drei Monate im Feld waren - und zwar auf der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim bei den Krim-Tataren. "Ich kann…

Read more

Neues Buch: Wer sind die “Jugos” in der Schweiz?

book cover

Ein Vorteil von Migration und Globalisierung ist dass mehr und mehr Forscher “mit Migrationshintergrund” Klischees über “die andere” herausfordern. Ein Beispiel ist der NZZ zufolge Ethnologe Dejan Mikic. Er ist Mitherausgeber von “Jugoslawien–Schweiz einfach”, ein Buch, das ein mehr nuanciertes Bild von Einwanderen aus (Ex-)Jugoslawen in der Schweiz zeigen möchte. Mikic ist selber als 6-Jähriger mit seinen Eltern in die Schweiz gekommen und hat besonders seit Ende der 1980er-Jahre Diskriminierung erfahren.

>> Besprechung des Buches in der NZZ

>> Interview im St.Galler Tagblatt

SIEHE AUCH:

Integration als Herzensangelegenheit: Radioprojekt überwindet im Balkan Grenzen

Ethnologe schreibt Migrationsgeschichte – Interview mit Erwin Orywal

Wie nützlich ist der Begriff “Kultur” in der Zuwanderungsdebatte?

book cover

Ein Vorteil von Migration und Globalisierung ist dass mehr und mehr Forscher "mit Migrationshintergrund" Klischees über "die andere" herausfordern. Ein Beispiel ist der NZZ zufolge Ethnologe Dejan Mikic. Er ist Mitherausgeber von "Jugoslawien–Schweiz einfach", ein Buch, das ein mehr…

Read more

Ausstellung räumt auf mit Vorstellungen über die Südsee

Die faz wuenscht sich der neuen Ausstellung des Ethnologischen Museums in Berlin “Neuirland – Kunst der Südsee”. Die Ausstellung scheint mit Vorurteilen aufzuraeumen:

Die Südsee war eines der frühen Forschungsobjekte der Ethnologie – aber das, was viele in ihr sahen, waren eher europäische Wunschprojektionen. Vor allem hat die Vorstellung, auf diesen Inseln „ursprüngliche“, kulturell abgeschlossene, stagnierende Völker zu finden, die keinerlei Außeneinflüssen ausgesetzt waren, wenig mit der Realität zu tun.

(…)

Leider gibt es Tage, da trifft man in den Räumen der Dahlemer Ausstellungen mehr Wärter als Besucher, und man wünschte sich, ein wenig vom propagandistischen und finanziellen Aufwand, mit dem die Staatlichen Museen zu Berlin eingekaufte Blockbuster-Ausstellungen wie die „Schönsten Franzosen kommen aus New York“ oder das „MoMA in Berlin“ an den kulturinteressierten Mann bringen, käme der Werbung für die weltweit einmaligen außereuropäischen Sammlungen zugute, die in Dahlem lagern: Denn was dort zu sehen ist, erzählt mehr über die Begegnung der Kulturen und die Entstehung und „Migration von Formen“ als viele ambitionierte Ausstellungsprojekte, für die anderswo mit deutlich größerem Krach getrommelt wird.

>> zum Artikel in der faz

SIEHE AUCH:

„Welt der Schatten – Kunst der Südsee“ – Der Tagesspiegel zum “Dilemma ethnologischer Museen”

Indigenous Art? Non-Western Art? Primitive Art? The Paris Museum Controversy

In Berlin: Protest gegen Fortwirken des Kolonialismus in Ethnologie-Museen

Die faz wuenscht sich der neuen Ausstellung des Ethnologischen Museums in Berlin "Neuirland - Kunst der Südsee". Die Ausstellung scheint mit Vorurteilen aufzuraeumen:

Die Südsee war eines der frühen Forschungsobjekte der Ethnologie - aber das, was viele in ihr…

Read more

Årskonferansen i Norsk antropologisk forening (Oslo)

23.-25. mai 2008, Oslo

Tema for Norsk antropologisk forenings årskonferanse 2008 er “Forestillinger om fellesskap”. Konferanselokalet vil være Georg Sverdrups hus (Universitetsbiblioteket) UiO.

kilde: http://antropologi.org/?mid=108&o=-5&n=244

23.-25. mai 2008, Oslo

Tema for Norsk antropologisk forenings årskonferanse 2008 er "Forestillinger om fellesskap". Konferanselokalet vil være Georg Sverdrups hus (Universitetsbiblioteket) UiO.

kilde: http://antropologi.org/?mid=108&o=-5&n=244

Read more