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Das Völkerkundemuseum in Hamburg erschafft die Welt des tibetischen Buddhismus

taz

Vom Pilger-Rucksack bis zum Kunstwerk: Das Hamburger Völkerkundemuseum erschafft die Welt des tibetischen Buddhismus aus Magazinbeständen. 1.600 Objekte haben die Völkerkundler ausgestellt. Es fehlt nur das Alltagsleben, das auf den 1.000 Quadratmetern der Schau ebenfalls breiten Raum einnimmt. Die Politik dagegen ist Teil des Begleitprogramms. >> weiter

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tibet.ethno.info – Tibet Blog

taz

Vom Pilger-Rucksack bis zum Kunstwerk: Das Hamburger Völkerkundemuseum erschafft die Welt des tibetischen Buddhismus aus Magazinbeständen. 1.600 Objekte haben die Völkerkundler ausgestellt. Es fehlt nur das Alltagsleben, das auf den 1.000 Quadratmetern der Schau ebenfalls breiten Raum einnimmt. Die Politik…

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Nach dem Tsunami – Journal Ethnologie 3 / 2005 ist draussen

Die neue Ausgabe des Journal Ethnologie vom Museum der Weltkulturen in Frankfurt handelt um Folgen des Tsunamis in Thailand, auf Sumatra, den Andamanen und Nikobaren, Sri Lanka und in Südost-Indien.

Aus dem Editorial:

“Die EthnologInnen beschreiben in ihren Beiträgen über Hintergründe und Lebensumstände der Menschen, die so plötzlich von dieser Katastrophe heimgesucht wurden. Dabei geht es um kosmologische und religiöse Vorstellungen mit deren Hilfe das Unfassbare erklärbar gemacht wird (Sri Lanka/Wolfgang Mey und Thailand/Roland Platz). Achim Sibeth (Aceh/Sumatra) und Carola Krebs (Andamanen und Nikobaren) schreiben über Lebensverhältnisse auf Inseln und Regionen und deren Geschichte, über die wir in Europa nach wie vor wenig wissen. Hilde Link (Südost-Indien) berichtet über die ersten Schritte des Neuanfangs und einer Neuorientierung der Fischer nach der großen Flut.”

>> zum Journal Ethnologie ( weiter: Ausgaben – 3/2005 – keine direkten Links moeglich)

Die neue Ausgabe des Journal Ethnologie vom Museum der Weltkulturen in Frankfurt handelt um Folgen des Tsunamis in Thailand, auf Sumatra, den Andamanen und Nikobaren, Sri Lanka und in Südost-Indien.

Aus dem Editorial:

"Die EthnologInnen beschreiben in ihren Beiträgen über Hintergründe und…

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Nach dem Tsunami: Noch eine Hilfsaktion von einem Ethnologen

In der Aachener Zeitung ist von einer Hilfsaktion des Fotografen und Ethnologen Markus Bullik zu lesen. Er will den Chao Lay helfen, einer ethnischen Minderheit in Thailand, die als “Seenomaden” leben. Sie brauchen neue Boote.

Ein Auszug:

“Die Seenomaden Thailands sind von der Flutwelle besonders hart getroffen worden, weil ihre Boote größtenteils zerstört worden sind. (…) Markus Bullik, der kurz nach der Flutkatastrophe auf der Insel Phi Phi Do vom Schicksal der Chao Lay erfuhr, stellte auch fest, dass diese Seenomaden weder die thailändische Staatsbürgerschaft besitzen noch staatliche und soziale Leistungen in Anspruch nehmen können.

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SIEHE AUCH:
Prana – einen Monat nach der Tsunami-Flut (Ethnologe Matthias Samuel Laubscher, ethno::log, 23.2.05)
Hilfe für ein indisches Fischerdorf – ein Projekt von deutschen Ethnologen

In der Aachener Zeitung ist von einer Hilfsaktion des Fotografen und Ethnologen Markus Bullik zu lesen. Er will den Chao Lay helfen, einer ethnischen Minderheit in Thailand, die als "Seenomaden" leben. Sie brauchen neue Boote.

Ein Auszug:

"Die Seenomaden Thailands sind von…

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Buchbesprechung “Kleine Geschichte Afghanistans”

Junge Welt

Der Bonner Ethnologe Conrad Schetter hat eine kleine Geschichte Afghanistans geschrieben. Die Stärke Conrad Schetters liegt in den Bereichen ethnologische und kulturelle Geschichte Afghanistans. Seine politische Darstellung ist von Detailverliebtheit und Langatmigkeit gekennzeichnet. Die jüngsten Ereignisse seit dem Krieg gegen Afghanistan 2001 werden nur oberflächlich wiedergegeben.

Er orientiert sich an einer afghanischen Geschichtsschreibung, die eher eine Geschichte von »unzähligen Herrschern« ist, während die Lage der Bevölkerung unerwähnt bleibt. Dem Anspruch von Geschichte als einer Wissenschaft, die die Entwicklung einer Gesellschaft und deren Gesetze zu behandeln hat, wird das nicht gerecht. >> weiter

Junge Welt

Der Bonner Ethnologe Conrad Schetter hat eine kleine Geschichte Afghanistans geschrieben. Die Stärke Conrad Schetters liegt in den Bereichen ethnologische und kulturelle Geschichte Afghanistans. Seine politische Darstellung ist von Detailverliebtheit und Langatmigkeit gekennzeichnet. Die jüngsten Ereignisse seit dem Krieg…

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Hilfe für ein indisches Fischerdorf – ein Projekt von deutschen Ethnologen

ZDF

Auf einer Anhöhe in der Nähe des südindischen Dorfes Chinna Mudaliar Charadisteht das Haus der deutschen Ethnologin Hilde Link. Nur wenige Meter vor ihrem Garten kam die Flutwelle zum Stehen. Dass sie Glück hatte, ist nun auch für das Dorf ein Glücksfall. Denn Hilde Link es hat sich zur Aufgabe gemacht, so viel zu helfen, wie sie nur kann. Damit diese langfristige Hilfe geleistet werden kann, ist ihr Ehemann, Matthias Samuel Laubscher, nach Deutschland zurückgekehrt und hat ein Spendenkonto für ihr Hilfsprojekt eröffnet.

Indische Fischer, wissen sie, sind über Hochzeiten mit Nachbardörfern traditionell verbunden, und diese Ehen garantieren gegenseitige Hilfe. Ein Prinzip, auf das sie gezielt setzen, so Laubscher:

“Man kann nicht mit der Hilfsaktion 60 Kilometer Küste auf einmal erreichen. Da würde sich das Geld sofort wie beim Gieskannenprinzip uneffektiv verteilen. Man kann aber einem Dorf auf die Beine helfen, damit es wieder ökonomisch in Betrieb gelangt. Wenn die Menschen so weit sind, dann haben sie die Verpflichtung – und das werden sie auch tun – anzufangen und beim Aufbau die Nachbardörfer mitzuziehen. Und das gibt dann eine Kettenreaktion innerhalb dieser Verwandtschaftsverbände.” >> weiter

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Artikel dazu in der Sueddeutschen Zeitung (ethno::log)

Webseite des Hilfsprojekts

ZDF

Auf einer Anhöhe in der Nähe des südindischen Dorfes Chinna Mudaliar Charadisteht das Haus der deutschen Ethnologin Hilde Link. Nur wenige Meter vor ihrem Garten kam die Flutwelle zum Stehen. Dass sie Glück hatte, ist nun auch für das Dorf…

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