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Von »Parallelgesellschaften«, Bringschuld, Lust und Angst mit & in der Diaspora

Ethnologe Thomas Zitelmann, Neues Deutschland

Das britische Imperium hat sich über ein Jahrhundert auch durch seine Attraktivität für Fremde und sein Aufsaugen von Fremden gestärkt. Das Deutsche Reich ist einen anderen Weg gegangen und schnell gescheitert. Vom ersten Scheitern nichts gelernt, ist es ein zweites Mal gescheitert.

Größe organisiert man durch Aufsaugung von Fremdem. Solange eine kopftuchtragende, knollenverteilende Politesse in Deutschland undenkbar ist, sind die Chancen für erfolgreiche Strategien der Weltgeltung gering.

Deutsche Sprachkenntnisse gelten hier zu Lande als Schlüssel zur Integration. Eine Studie deutet auf eine Nuance hin. Anerkannte Flüchtlingsfrauen in Berlin und Brandenburg, die individuell oder als Familie nicht am Sozialtopf hängen, sind keinesfalls diejenigen, die auch die besten deutschen Sprachkenntnisse haben.

In Großbritannien sind ethnische Nischen erkannte Motoren der beruflichen Eingliederung. Die Entwicklung parallelgesellschaftlicher Strukturen kann sehr rational sein, wenn die Mehrheitsgesellschaft die Ausschlusskriterien vom Einstieg zum Erfolg weit außerhalb der Sprachkenntnisse bestimmt. Meister der Ausgrenzung haben sich durch gemeinsame Sprache nie beschränken lassen. >> weiter

Ethnologe Thomas Zitelmann, Neues Deutschland

Das britische Imperium hat sich über ein Jahrhundert auch durch seine Attraktivität für Fremde und sein Aufsaugen von Fremden gestärkt. Das Deutsche Reich ist einen anderen Weg gegangen und schnell gescheitert. Vom ersten Scheitern nichts gelernt,…

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Islamischer Feiertag in Deutschland?

blog.ethno.info – ehemals Portal ethno.info- verweist auf einen interessanten Vorschlag, islamische Feiertage einzufuehren. “Ein islamischer Feiertag bedeute eine gesellschaftliche Aufwertung für die mehr als drei Millionen Islamgläubigen in Deutschland. “Genau solche Zeichen sind angesichts der Anschläge von Holland nötig”, sagte Ströbele auf tagesschau.de. Aber sein Vorschlag stiess auf taube Ohren >> zum Artikel

blog.ethno.info - ehemals Portal ethno.info- verweist auf einen interessanten Vorschlag, islamische Feiertage einzufuehren. "Ein islamischer Feiertag bedeute eine gesellschaftliche Aufwertung für die mehr als drei Millionen Islamgläubigen in Deutschland. "Genau solche Zeichen sind angesichts der Anschläge von Holland nötig", sagte…

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Kreuze am Fahrbahnrand – ein neuer Trauerritus

Obwohl die Zahl der tödlich Verunglückten zurückgeht, nimmt die Zahl der Unfallkreuze zu. “In den Kreuzen deutet sich ein neuer Trauerritus an, eine neue Form des Abschiednehmens”, sagt Christine Aka.

Die Volkskundlerin von der Universität Münster beschäftigt sich seit vier Jahren mit dem Phänomen der “Kreuze am Fahrbahnrand”. An 250 Unfallorten hat sie sich mit Angehörigen unterhalten und analysiert, warum immer mehr Hinterbliebene Kreuze an die Straße stellen.

Das Ergebnis ihrer Studien: Die Unfallkreuze haben nichts mit dem Christentum zu tun. “Vielmehr geht es darum, einen Ort der Trauer zu schaffen. >> weiter (link aktualisiert)

Obwohl die Zahl der tödlich Verunglückten zurückgeht, nimmt die Zahl der Unfallkreuze zu. "In den Kreuzen deutet sich ein neuer Trauerritus an, eine neue Form des Abschiednehmens", sagt Christine Aka.

Die Volkskundlerin von der Universität Münster beschäftigt sich seit vier Jahren…

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Habilitiert über “Homosexualität im Sport”

Der Spiegel

Homosexualität ist das letzte große Tabu im Fußball. Dabei spielen auch in der Bundesliga etliche homosexuelle Profis. “In einigen deutschen Städten leben homosexuelle Fußballprofis unter ähnlichen Bedingungen. Ihre Angst vor Entdeckung und der Druck müssen enorm sein”, weiß die Kulturwissenschaftler Dr. Tatjana Eggeling vom Institut für Kulturanthropologie und europäische Ethnologie in Göttingen.

Eggeling habilitiert seit über zwei Jahren über “Homosexualität im Sport” und recherchiert dafür in verschiedenen Ländern. Um der Norm und dem Idealbild des heterosexuellen Sportlers zu genügen, werden von Spitzensportlern und deren Clans mühsam und aufwändig konstruierte Doppelidentitäten mit Frauen und Kindern geschaffen. >> weiter

Der Spiegel

Homosexualität ist das letzte große Tabu im Fußball. Dabei spielen auch in der Bundesliga etliche homosexuelle Profis. "In einigen deutschen Städten leben homosexuelle Fußballprofis unter ähnlichen Bedingungen. Ihre Angst vor Entdeckung und der Druck müssen enorm sein", weiß die…

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Kirche und Gesellschaft: Welche Rolle spielt der Michel in Hamburg?

Hamburger Abendblatt

Die Arbeitsstelle “Kirche und Stadt” ist eine Abteilung des Instituts für praktische Theologie. Sie ist die einzige wissenschaftliche Einrichtung im deutschsprachigen Raum, die sich speziell mit der Situation von Kirche und Religion im großstädtischen Raum beschäftigt und feiert heute ihr 50jähriges Bestehen.

In Zusammenarbeit mit Architekten, Ethnologen, Kunsthistorikern, Stadtplanern, Politologen und Soziologen werden hier interdisziplinär Schwerpunktthemen bearbeitet.

“Gotteshäuser sind nicht nur christliche Symbole, sie präsentieren auch die Geschichte ihrer Orte”, sagt die wissenschaftliche Geschäftsführerin Dr. Annegret Reitz-Dinse. Und als Beispiel hierfür nennt sie den Hamburger Michel. >> weiter

Hamburger Abendblatt

Die Arbeitsstelle "Kirche und Stadt" ist eine Abteilung des Instituts für praktische Theologie. Sie ist die einzige wissenschaftliche Einrichtung im deutschsprachigen Raum, die sich speziell mit der Situation von Kirche und Religion im großstädtischen Raum beschäftigt und feiert heute…

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