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Schöne Aussichten: Ethnologie auf dem Balkon

Berlin Online

Schöne Aussichten: Bewohner des Pallasseums haben fotografiert, wie es hinter der Brüstung aussieht. Nun stellen sie die Bilder aus. Die Idee stammt von der Ethnologin Martina Kneis. Sie ist fasziniert von dem Haus. “Es hat einen schlechten Ruf, aber unverdient”. Gemeinsam mit der Afrikanistin Kathrin Henneberger hat Kneis im vergangenen Sommer den Mietern Einwegkameras in die Hand gedrückt.

“Die Balkone sind wichtige Lebensräume”, sagt Martina Kneis. Zwei Brüder aus Senegal haben einen Gebetsteppich ausgelegt. Er ist aus Ziegenfell wie in ihrer Heimat üblich. Markus aus der Schweiz hat sich Grassamen aus seinem Heimatdorf mitgebracht, jetzt wuchert eine Bergwiese auf seinem Berliner Balkon. Auch die Mieter selbst kommen in der Ausstellung zu Wort – unter Kopfhörern können Besucher ihren Erzählungen lauschen >> weiter (pdf!) / weitere Presseberichte auf der Ausstellungs-Homepage)

SIEHE AUCH:
“Schöne Aussichten” im Pallasseum (Kiezbox, Stadtteilzeitung)
Ausstellungs-Homepage mit Postkartenbuch und Balkongesichtern

Berlin Online

Schöne Aussichten: Bewohner des Pallasseums haben fotografiert, wie es hinter der Brüstung aussieht. Nun stellen sie die Bilder aus. Die Idee stammt von der Ethnologin Martina Kneis. Sie ist fasziniert von dem Haus. "Es hat einen schlechten Ruf, aber…

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Parallelgesellschaft,Leitkultur: Wieviel Zusammenhalt braucht eine Gesellschaft?

Vor zwei Monaten hab ich in der norwegischen Zeitung Utrop einen Kommentar zu der Debatte in Deutschland zum Thema Parallelgesellschaft und Leitkultur geschrieben. Nun hab ich den Text ins Deutsche übersetzt. >> weiter zum Text

Vor zwei Monaten hab ich in der norwegischen Zeitung Utrop einen Kommentar zu der Debatte in Deutschland zum Thema Parallelgesellschaft und Leitkultur geschrieben. Nun hab ich den Text ins Deutsche übersetzt. >> weiter zum Text

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Ethnologie und Beruf: Quo vadis EthnologiestudentInnen?

Auf ethno::log lesen wir, dass die Sektion “Wozu Ethnologie? Vom Studium zum Beruf” der Institutswebsite der Ethnologie in München um die Verbleibsstudie der AbsolventInnen des Instituts ergänzt worden ist. Es handelt sich um eine gut 80-seitige Hausarbeit von Petra Byll.

Sie schreibt in ihrem Fazit u.a. dass die Ergebnisse der Studie bestätigen, “daß Ethnologen weder zur Arbeitslosigkeit verdammt sind, noch grundsätzlich am Hungertuch nagen müssen. Mit einer Arbeitslosenquote von 6,3% liegen die Münchner Ethnologie-Absolventen sogar noch einiges unter dem Bundesdurchschnitt und die Absolventen sind größtenteils mit ihrer momentanen Beschäftigungssituation zufrieden.”

Die Studenten forderten jedoch mehr Praxisbezug im Studium, um herauszufinden, ob einem bestimmte Tätigkeiten überhaupt liegen oder nicht. Um das dazu nötige Wissen zu generieren und wichtige Kontakte zum Arbeitsmarkt herzustellen, wäre neben der Einbeziehung erfahrener Studenten die Gewinnung von Ehemaligen von großer Bedeutung, schreibt die Ethnologiestudentin >> Link zur Studie, pdf, 342kb

SIEHE AUCH:
Uebersicht “Studie und Beruf”, Institut für Ethnologie und Afrikanistik, München

Auf ethno::log lesen wir, dass die Sektion "Wozu Ethnologie? Vom Studium zum Beruf" der Institutswebsite der Ethnologie in München um die Verbleibsstudie der AbsolventInnen des Instituts ergänzt worden ist. Es handelt sich um eine gut 80-seitige Hausarbeit von Petra Byll.

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Journal Ethnologie 1/2005 zu Themen Masken,Leitkultur und Ethnologie am Strand

Die Zeitschrift des Museums der Weltkulturen, Frankfurt am Main hat in der allerneuesten Ausgabe unter anderem folgende Artikel:

Sol Montoya Bonilla: Masken – Identitäten im Dialog
Überlegungen am Beispiel des Karneval von Riosucio im Andengebiet von Kolumbien

Volker Gottowik: Multikulti oder Leitkultur?
Jero Luh warnt vor falschen Alternativen. Ein Interview mit einer balinesischen Sakralfigur

Christoph Antweiler: Als Ethnologe am Strand
Mikroskopie eines touristischen Felds

>> Startseite Journal Ethnologie (weiter zu Ausgaben – 1/2005, direkte Links nicht moeglich – leserunfreundliche Webseite!)

Die Zeitschrift des Museums der Weltkulturen, Frankfurt am Main hat in der allerneuesten Ausgabe unter anderem folgende Artikel:

Sol Montoya Bonilla: Masken - Identitäten im Dialog
Überlegungen am Beispiel des Karneval von Riosucio im Andengebiet von Kolumbien

Volker Gottowik: Multikulti oder Leitkultur?
Jero Luh…

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Viele neue Texte über Weltmusik, Musik & Globaliserung & interkultureller Dialog

Auf der Webseite des Musikethnologen Thomas Burkhalter sind in der letzten Zeit eine Reihe neuer spannender Texte erschienen:

Funk aus Kabul, Ska aus Istanbul, Rap aus Dakar:
Muslimische Musiker zwischen künstlerischer Freiheit und kulturellen Stereotypen

In der Musik erweist sich muslimische Kultur als grenzenlose Vielfalt. Von Indonesien bis Amerika, von Stockholm bis Kapstadt pochen die meisten muslimischen Musiker auf individuelle, künstlerische Freiheit. Und doch formieren sich vermehrt Szenen, die sich vom Mainstream abgrenzen, um sich an islamischen Werten zu orientieren. >> weiter

Meistern, Warten, Vergessen, Finden:
12 Bedingungen für intermusikalische Zusammenarbeit

Interkultureller Dialog klingt schön. Aber kann eine intermusikalische Zusammenarbeit wirklich funktionieren? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Ein Plädoyer in zwölf Punkten. >> weiter

„Wir sind die wahren Netzwerker“: „Secondos“ und junge „Primos“ in der DJ- und Elektroszene. Eine Schweizerreise.

Sie werden gerne als Mittler zwischen den Kulturen gesehen. Dabei bedienen sich MusikerInnen der ersten, zweiten und dritten Migrantengeneration an den global zirkulierenden Musikströmungen wie ihre „Schweizer“ KollegInnen auch. Einige unter ihnen stellen mit ihrer Musik jedoch die stereotypen Vorstellungen in Frage, die oft mit fremden Kulturen in Verbindung gebracht werden. Und sie knüpfen über Europa hinaus Netzwerke in ihre Ursprungsländer. >> weiter

Auf der Webseite des Musikethnologen Thomas Burkhalter sind in der letzten Zeit eine Reihe neuer spannender Texte erschienen:

Funk aus Kabul, Ska aus Istanbul, Rap aus Dakar:
Muslimische Musiker zwischen künstlerischer Freiheit und kulturellen Stereotypen

In der Musik erweist sich muslimische Kultur als…

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