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Ethnologe Hans Peter Duerr legt sich mit Archaeologen im Wattenmeer an

Teils amuesanter Bericht in der WELT ueber ein neues Buch des Ethnologen Hans-Peter Duerr ueber die Geschichte der im Wattenmeer untergegangenen Stadt Rungholt. Interessant ist die Vorgeschichte und die Reaktionen der Archaeologen “als 1994 ruchbar wurde, daß ein landesfremder, doch sehr publikationsfreudiger Nichtarchäologe mit 23 Studenten im Watt zwischen Nordstrand und Pellworm mit der Suche nach Zeugnissen des versunkenen Rungholt begonnen hatte”. >> weiter in der WELT (Link aktualisiert mit Kopie)

Teils amuesanter Bericht in der WELT ueber ein neues Buch des Ethnologen Hans-Peter Duerr ueber die Geschichte der im Wattenmeer untergegangenen Stadt Rungholt. Interessant ist die Vorgeschichte und die Reaktionen der Archaeologen "als 1994 ruchbar wurde, daß ein landesfremder, doch…

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Der Widerspenstigen Zähmung: Forschungen zur Regulation der Gefühle

Beim Deutschlandfunk ist ein langer Artikel ueber Gefuehle und derem Zaehmung zu lesen:

Biologie und Kultur, so zeigt sich, wirken eng zusammen. Gefühle sind auch ein Kulturprodukt. Formen des emotionalen Ausdrucks und Kommunizierens müssen gelernt werden. Wie vollzieht sich dieses Lernen und wie regulieren wir dabei die Natur der Gefühle? Wie stark können wir Emotionen überhaupt bewusst kontrollieren und wann geht dabei etwas schief? Seit einigen Jahren haben Wissenschaftler begonnen, sich verstärkt mit diesen Fragen der biokulturellen Gefühlsregulation zu beschäftigen

>> weiter beim Deutschlandfunk

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Kein Platz mehr für Ethnologie: Uni Innsbruck stutzt “Orchideenfächer”

An der Universität Innsbruck steht ein Kahlschlag in den Geisteswissenschaften bevor. Im “Entwicklungsplan 2005 – 2010”, der Ende des Monats vom Uni-Rat beschlossen werden soll, ist u.a. für Ethnologie kein Platz mehr. Dies obwohl die Nachfrage nach dem Ethnologie-Studium noch nie so groß gewesen ist wie in den letzten beiden Jahren. Völlig kampflos wollen sich die Studierenden nicht mit den Streichungen abfinden: Die Komparatisten, deren Fach ebenfalls getrichen werden soll, rufen für den 21. September zur Demonstration auf, schreibt der Standard.

>> Stellungnahme der Studentenvertretung

>> mehr Info auf der Homepage der Europaeischen Ethnologie in Innsbruck, inkl Pressespiegel

UPDATE: Studenten protestierten gegen Studien-Streichungen (Tirol.com, 21.9.05)

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Ethnologen helfen westlichen IT-Firmen, den Zukunftsmarkt Asien zu verstehen

In amerikanischen Medien ist seit Jahren staendig darueber zu lesen. Nun schreibt sogar der Taggi ueber die Arbeit von Ethnologen in der IT-Branche, besonders ueber den amerikanischen Chiphersteller Intel:

Die Firma wendet jährlich grosse Summen auf für kulturelle Forschung durch Ethnologen und Soziologen. Sie geht diesen Weg schon seit zehn Jahren und ist damit nicht alleine, auch andere IT-Firmen untersuchen fremde Märkte vermehrt mit Hilfe von Ethnologen. Und je länger diese Forschung anhält, desto wichtiger erscheint es den Firmenchefs, auf diesem Weg weiterzufahren. Es geht um neue Märkte.

Denn in Asien werden Computer und Mobiltelefone mitunter anders genutzt als in den USA oder in der Schweiz, u.a. fuer religiøse Zwecke. Die ethnologische Feldforschung ist in der Produktentwicklung ganz klar herkoemmlichen Methoden ueberlegen, wie Ethnologin Genevieve Bell erklaert:

In Malaysia sind Handys mit eingebautem Mekka-Kompass der Renner. Die koreanische Firma LG Electronics, hier vor allem durch Flachbildschirme und DVD-Laufwerke bekannt, entwickelte von diesem Produkt unlängst einen Nachfolger: Nun meldet sich das Handy auch noch zur Gebetszeit. Mit normalen Umfragebögen aus den USA wäre niemand auf die Idee gekommen, ein solches Produkt anzubieten. Geneviève Bell stellt die rhetorische Frage: «Wäre es Ihnen je in den Sinn gekommen, einen potenziellen Kunden zu fragen: ‹Benutzen Sie Ihr Handy, um eine religiöse Stätte zu finden?›»

>> weiter im Tagesanzeiger

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Nachrichtenarchiv Business Anthropology

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Die Firma wendet jährlich grosse Summen auf für kulturelle Forschung durch…

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Neue Ausgabe von journal Ethnologie.de: Lokales in der globalisierten Welt

Wie immer viel Spannendes zu lesen gibt es im Journal Ethnologie des Frankfurters Museum fuer Weltkulturen. Das Thema: Lokales in der globalisierten Welt. Ethnologische Forschungen widerlegen die gaengige Auffassung, Globalisierung fuehre zu einem kulturellen Einheitsbrei.

Auszug aus dem Editorial:

Volker Beer zeigt, wie indianische Homosexuelle beiderlei Geschlechts über die Identifikation mit einer traditionell-indianischen “Dritten Geschlechtsrolle” Zugang zur modernen Gay Liberation-Bewegung finden und damit zugleich eine indianische Tradition wiederbeleben.

Ulrike Krasberg beschreibt wie auf der griechischen Insel Lesbos durch Tourismus und Migration ein für die Insel als typisch erachteter traditioneller Baustil von Häusern und Dörfern (wieder) entdeckt wird.

Im Beitrag von Bettina E. Schmidt geht es um lokale traditionelle Feste in Ecuador, die heute vor allem dazu dienen, die Zusammengehörigkeit von Migranten in den USA und zurückgebliebenen Dorfbewohnern rituell zu festigen.

Lioba Rossbach de Olmos berichtet, wie in der afro-kubanischen Santería-Religion, die mittlerweile auch von Anhängern in Deutschland praktiziert wird, die für die Durchführung der Rituale notwendigen Pflanzen nun auch in Deutschland gesucht werden.

Florian Mühlfried schließlich beschreibt das georgische Bankett als einen traditionellen Brauch, der sich großer Beliebheit im Land erfreut und heute für nationale Identität steht im Gegenüber globaler Prozesse.

>> zum Journal Ethnologie

(Die Artikel sind nicht verlinkbar – es werden obskure Session-IDs o.æ verwendet, nicht gerade internetfreundliches Publizieren!)

Wie immer viel Spannendes zu lesen gibt es im Journal Ethnologie des Frankfurters Museum fuer Weltkulturen. Das Thema: Lokales in der globalisierten Welt. Ethnologische Forschungen widerlegen die gaengige Auffassung, Globalisierung fuehre zu einem kulturellen Einheitsbrei.

Auszug aus dem Editorial:

Volker Beer…

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