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Ägypter über ethnologische Feldforschung: “Warum wollen die Deutschen so viel über uns wissen?”

(via ethno::log) Interessante Details ueber eine studentische Feldforschung in Aegypten sind im Spiegel zu lesen. Sarah Hartmann lebte fünf Monate lang in Kairo. Im Rahmen einer Exkursion des Instituts für Ethnologie der Freien Universität Berlin forschte sie dort gemeinsam mit sieben anderen Berliner Studenten über die Jugend in der ägyptischen Hauptstadt. Sie wollte etwas über die Bildungschancen junger Ägypter erfahren und hatte vor sie in der Schule zu besuchen.

Doch dort waren die Forscher keine gerne gesehenen Gaeste. Skeptisch fragten einige ägyptische Studenten: “Warum wollen die Deutschen so viel über uns wissen?” Bei quantitativen Erhebungen muss jede einzelne Frage vom Jugendministerium abgesegnet werden. Erschwerend kommt hinzu dass es Ausländern nicht erlaubt ist, staatliche Schulen zu betreten. Als sie doch einmal gemeinsam mit ihrer Übersetzerin eine Schule besuchte, erregte sie Aufsehen und musste flüchten.

Was macht man in solch einer Situation? Man pfeift auf die Buerokratie und holt sich halt Informationen ausserhalb der Schule. >> zur Geschichte im Spiegel

(via ethno::log) Interessante Details ueber eine studentische Feldforschung in Aegypten sind im Spiegel zu lesen. Sarah Hartmann lebte fünf Monate lang in Kairo. Im Rahmen einer Exkursion des Instituts für Ethnologie der Freien Universität Berlin forschte sie dort gemeinsam mit…

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Webcam im Leipziger Völkerkundemuseum: Live dabei beim Aufbau eines indischen Rundhauses

Das Museum hat einen antiquierten Namen, neue Technologie wissen die Mitarbeiter des Museums für Völkerkunde zu Leipzig dennoch einzusetzen. Eine Webcam haben sie aufgestellt dort, wo ein traditionelles Rundhaus aufgebaut werden soll:

In den kommenden Tagen und Wochen können Sie an dieser Stelle den Aufbau eines traditionellen Bhunga Rundhauses verfolgen. Es wird aus Ried und Lehm in unseren Ausstellungsräumen errichtet und kann später in unserer neuen Dauerausstellung besichtigt werden. Es handelt sich um ein typisches Wohnhaus der Meqwar (Hindu Harijan). Die Großfamilie, die es errichtet, wurde für die Dauer von eineinhalb Monaten nach Leipzig eingeladen und fertigt das Haus aus traditionellen Baumaterialien, die per Schiff und LKW nach Leipzig gebracht wurden.

In der Leipziger Volkszeitung erfahren wir ausserdem:

Daheim gehört die Volksgruppe zu “den Unberührbaren”, ist wegen ihrer Tätigkeit wie dem Schlachten von Tieren im sozialen Milieu unten angesiedelt. Die Südasien-Schau thematisiert übrigens auch das Leben der Ureinwohner, am Beispiel der im Vorjahr vom Tsunami betroffenen Andamanen und Nikobaren.

>> weiter in der Leipziger Volkszeitung

>> zur Webcam im Museum

Das Museum hat einen antiquierten Namen, neue Technologie wissen die Mitarbeiter des Museums für Völkerkunde zu Leipzig dennoch einzusetzen. Eine Webcam haben sie aufgestellt dort, wo ein traditionelles Rundhaus aufgebaut werden soll:

In den kommenden Tagen und Wochen können Sie an…

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Ausstellung soll Grenzen zwischen Kunstgeschichte und Ethnologie aufbrechen

Berliner Morgenpost

Jahrzehntelang prägte das Bild des “Primitiven” den Blick auf die “Kunst aus Afrika”. Doch ist diese so heterogen, daß sie mit den allseits beliebten Plastiken nicht zu fassen ist, wie sie die westliche Moderne rezipierte. Mit 180 Objekten aus seiner weltberühmten Sammlung zeigt sich die Afrika-Schau des Ethnologischen Museums in Dahlem in neuem Licht. Grenzen zwischen Kunstgeschichte und Ethnologie sollen aufgebrochen werden. >> weiter

Berliner Morgenpost

Jahrzehntelang prägte das Bild des "Primitiven" den Blick auf die "Kunst aus Afrika". Doch ist diese so heterogen, daß sie mit den allseits beliebten Plastiken nicht zu fassen ist, wie sie die westliche Moderne rezipierte. Mit 180 Objekten aus…

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Schamanismus im Alpenraum: Uralte Praktiken wurden vom Christentum übernommen

Der ORF interviewt Ethnologe Kurt Lussi vom Historischen Museum Luzern. Lussi erklaert, dass Schamanismus auch in unseren Breiten anzutreffen ist:

“So etwas ist auch bei uns im Luzerner Hinterland bekannt. Ich kenne selbst zwei alte Männer, die gerufen werden, wenn es bei den Bauern Krankheiten im Stall gibt. Manchmal machen sie dann unerlöste Seelen von Toten dafür verantwortlich, die sie aus dem Stall verbannen.”

(…)

Mit dem Schamanentum vergleichbar ist auch jene Haltung, mit der man hierzulande einen Wallfahrtsort zum Zwecke der Heilung aufsucht. Hier wie dort geht man davon aus, dass – als Ursache für die Krankheit – die Seele aus dem Gleichgewicht geraten ist.

>> zum Artikel beim ORF

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Was haben afrikanische und appenzellische Heiler gemeinsam?

Der ORF interviewt Ethnologe Kurt Lussi vom Historischen Museum Luzern. Lussi erklaert, dass Schamanismus auch in unseren Breiten anzutreffen ist:

"So etwas ist auch bei uns im Luzerner Hinterland bekannt. Ich kenne selbst zwei alte Männer, die gerufen werden,…

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Ausstellung »Africa Screams« widmet sich dem Bösen in Kunst, Kultur und Kult

Jungle World

Kulturanthropologe und Filmemacher Tobias Wendl hat das Konzept der Ausstellung entwickelt, die derzeit im Frankfurter Museum der Weltkulturen zu sehen ist. Sie widmet sich ganz dem Bösen in Kunst, Kultur und Kult – freigegeben ab 16 Jahren. »Africa Screams« bezieht sich vielmehr auf den Kontext der Kunst- und Kulturgeschichte des afrikanischen Kontinents und präsentiert rund 250 Werke von Künstlern und Künstlerinnen, Filmproduktionen aus Westafrika (vor allem aus Nigeria, Togo, Kamerun und Sierra Leone) sowie aus Angola und Südafrika. >> weiter

Jungle World

Kulturanthropologe und Filmemacher Tobias Wendl hat das Konzept der Ausstellung entwickelt, die derzeit im Frankfurter Museum der Weltkulturen zu sehen ist. Sie widmet sich ganz dem Bösen in Kunst, Kultur und Kult – freigegeben ab 16 Jahren. »Africa Screams«…

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