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Während der Vorlesung wird Rap gehört

Wiesbadener Kurier

Doch dann nickt Wolfgang Bender (59) mit blitzenden Augen zum Beat des kenianischen Rappers Buzz und mahnt in das Murmeln seiner Studenten hinein: “Sie müssen die Ohren spitzen, um zu verstehen!” Bender ist Musikethnologe aus Leidenschaft. 1991 gründete er in Mainz das Archiv für die Musik Afrikas. In sechs Räumen im Untergeschoss der Universität lagert in Holzschränken und Metallregalen der Beat des Schwarzen Kontinents. “Das gibt es in dieser Form sonst nirgendwo”, sagt er. >> weiter

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Hüter eines fast verlorenen Schatzes. Das Mainzer Archiv für afrikanische Musik (Hessischer Rundfunk)

Wolfgang Bender: Afrikanische Musik braucht keine Entwicklungshilfe. Sänger und Musiker haben ihr lokales Publikum

Wiesbadener Kurier

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Soziologen zerbrechen sich den Kopf über “unüberschaubare Jugendbewegungen”

In der ZEIT-Serie über sogenannte “Jugendkulturen” (gibt es auch Erwachsenenkulturen”?) ist ein neuer Text erschienen, der sich hauptsächlich mit soziologischer Forschung beschäftigt. Wir lesen u.a., dass “wer die komplexe Wirklichkeit heutiger Jugendkulturen verstehen will, muss sich vom Wunschbild einer einheitlichen »neuen Jugendbewegung« verabschieden, die »das Establishment« herausfordert.” Eine der Fragen, die die erwachsenen Forscher interessiert lautet daher: Warum aber gibt es immer mehr Szenen? Eine der Antworten: “Szenen sind flexibler, offener und weniger bindend als hergebrachte Milieus oder politische Lager.” >> weiter

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Ein paar kritische Worte zur “Jugendforschung” in einem älteren Text von mir: >>Hip-Hop und Ethnologie: Wie werden Jugendliche in der Forschung dargestellt, besonders ab » Die unsichtbare Jugend


>>frühere Beiträge zum Thema Jugend (auf Deutsch) sowie zum Thema Jugend auf Englisch

In der ZEIT-Serie über sogenannte "Jugendkulturen" (gibt es auch Erwachsenenkulturen"?) ist ein neuer Text erschienen, der sich hauptsächlich mit soziologischer Forschung beschäftigt. Wir lesen u.a., dass "wer die komplexe Wirklichkeit heutiger Jugendkulturen verstehen will, muss sich vom Wunschbild einer einheitlichen…

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Neuer Blog: Feldforschungserfahrungen in der Dominikanischen Republik

(via zerzaust) Sehr amüsant dieser Blog, spannend geschrieben. Feldforschungserfahrungen in der Dominikanischen Republik. Schon die Schilderung der Anreise (Gespräch mit Taxifahrer, ordentlich gefilzt werden von den Amis) ist der Besuch der Seite mit dem coolen Design wert. Ivo, die Autorin, hat vor ein Buch über die lokale Volksmedizin und – Religion zu schreiben und berichtet detailliert und humorvoll von ihren Erkundungen und “seltsamen Begegnungen” >> zum Blog “Ivo in der Dominikanischen Republik

(via zerzaust) Sehr amüsant dieser Blog, spannend geschrieben. Feldforschungserfahrungen in der Dominikanischen Republik. Schon die Schilderung der Anreise (Gespräch mit Taxifahrer, ordentlich gefilzt werden von den Amis) ist der Besuch der Seite mit dem coolen Design wert. Ivo, die Autorin,…

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Ethnologische Presseschau – neue und verbesserte Version

Nach einem guten Jahr im Netz wurde es Zeit, die Seite neu zu organisieren. Nötig war vor allem, die Menge an Nachrichten zu orden, damit man sie leichter wieder finden kann. Von nun an wird B2evolution als Blog-Software benutzt.

Im Seitenmenue sind von nun an die neuesten Kommentare und Forum-Einträge zu lesen und vor allem eine lange Liste von Kategorien. Es ist also nun möglich, auf einen Blick sämtliche Nachrichten über besprochene Bücher oder Ethnologie und Beruf oder über Migration und Integration etcetc aufgelistet zu bekommen.

Es gibt auch einen neuen Kalender mit RSS, bei den jeder Infos über Veranstaltungen, die eine Reise wert sind, eintragen kann. Die Einträge müssen allerdings von mir freigeschaltet werden.

Es kann gut sein, dass bei der Übertragung der Daten Fehler passiert sind. Diese werden in der nächsten Zeit behoben.

Nach einem guten Jahr im Netz wurde es Zeit, die Seite neu zu organisieren. Nötig war vor allem, die Menge an Nachrichten zu orden, damit man sie leichter wieder finden kann. Von nun an wird B2evolution als Blog-Software benutzt.

Im…

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Ethnologin: Nur Mut zum Nichtstun!

Die Universität

Wenn einer eine Reise tut … dann muss er was erleben. Aktivurlaub mit Bildungsaspekt ist in, Faulenzen mega-out. Zum vermehrten Müßiggang rät die Kulturwissenschafterin Klara Löffler vom Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien.

In ihrer Forschungsarbeit beschäftigt sich Löffler seit Beginn mit Aspekten der Freizeit, des Tourismus und auch mit dem Nichtstun. “Es ist erstaunlich”, bemerkt sie, “dass viele Menschen eigentlich kaum mehr wirklich nichts tun können, zum Beispiel einfach nur einmal da sitzen und in der Kärntner Straße Leute beobachten.” Zu eben diesem Thema betreibt eine ihrer Studentinnen Feldforschung in den Fußgängerzonen der Wiener Innenstadt. >> weiter

Die Universität

Wenn einer eine Reise tut ... dann muss er was erleben. Aktivurlaub mit Bildungsaspekt ist in, Faulenzen mega-out. Zum vermehrten Müßiggang rät die Kulturwissenschafterin Klara Löffler vom Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien.

In ihrer Forschungsarbeit beschäftigt sich Löffler…

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