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LüneburgLectures: Untersucht wird die Wahrnehmung “fremder Kulturen”

Informationsdienst Wissenschaft

Der Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Lüneburg startet in diesem Monat die LüneburgLectures. In den kommenden zwei Jahren werden – großzügig gefördert durch die Stiftung Niedersachsen – international renommierte Wissenschaftler für jeweils ein Semester als Gastprofessoren an die Universität kommen und sich in Seminaren und öffentlichen Veranstaltungen mit der Wahrnehmung fremder Kulturen beschäftigen.

Der Fachbereich Kulturwissenschaften der Lüneburger Universität hatte vor zwei Jahren damit begonnen, einen Forschungsschwerpunkt im Bereich der Kulturtheorie auszuprägen. Dabei spielt das Thema Fremderfahrung – ethnologisch und interkulturell betrachtet – eine wichtige Rolle. Gefragt wird u.a. danach, wie eurozentrisch geprägt die Kulturwissenschaften oder die Ethnologie heute sind. >> weiter

ANMERKUNG: Bzgl Selbstkritik: Man haette gleich mit der Pressemeldung anfangen koennen und “fremde Kulturen” rausstreichen – ein Begriff und Ansatz, der in der heutigen Ethnologie nicht mehr benutzt wird, siehe eine fruehere Arbeit von mir zu “Die ethnologische Kritik am Kultur-Konzept”

Informationsdienst Wissenschaft

Der Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Lüneburg startet in diesem Monat die LüneburgLectures. In den kommenden zwei Jahren werden - großzügig gefördert durch die Stiftung Niedersachsen - international renommierte Wissenschaftler für jeweils ein Semester als Gastprofessoren an die Universität kommen…

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“Orale Kulturen” – Neue Ausgabe von journal-ethnologie.de ist draussen

In der 4. und letzten Ausgabe dieses Jahres des Netzmagazines des Frankfurter Museums der Weltkulturen hat es Artikel zu u.a. folgenden Themen:

“Ein Bild sagt mehr als 1000 Wörter” – Visualität und Oralität in traditioneller Kunst und Populärkultur in Westafrika (von Wendelin Schmidt)

Selbstbehauptung einer mündlich überlieferten Religion. Zur Sprechkultur bei den Kiranti im Hindu-Königreich Nepal
(von Martin Gaenszle)

Versöhnungszeremonien nach Blutrache. Mündliche Kommunikation in Nordalbanien (von Stéphane Voell)

Was uns die Lwas des Vodou erzählen. Geistergespräche in der oralen Tradition Haitis (von Heike Drotbohm)

>> Link zur Startseite von journal-ethnologie.de (weiter zu Ausgaben – Ausgabe 4/04, keine direkten Links moeglich)

In der 4. und letzten Ausgabe dieses Jahres des Netzmagazines des Frankfurter Museums der Weltkulturen hat es Artikel zu u.a. folgenden Themen:

"Ein Bild sagt mehr als 1000 Wörter" - Visualität und Oralität in traditioneller Kunst und Populärkultur in Westafrika (von…

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Ausstellung: Der Kosmos der Canela wird von einem Urbaum getragen

Oberrheinische Presse

Marburg. Zwei Ausstellungen der Völkerkundlichen Sammlung vermitteln Einblicke in den Alltag eines weitgehend unbekannten Indianerstammes sowie in eine afro-brasilianische Religion.

Der inzwischen emeritierte Oldenburger Sportwissenschaftler Professor Dr. Jürgen Dieckert hat in den 80er- und 90er Jahren mit Ethnologen umfangreich über die Canela-Indianer geforscht und im vergangenen Jahr seine Forschungssammlung der Marburger Völkerkunde geschenkt.

Die Ausstellungen finden parallel zum Treffen deutschsprachiger Südamerika- und Karibikforscher unter der Leitung von Professor Dr. Mark Münzel in der Marburger Völkerkunde statt. >> weiter

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Infos zur Tagung in Marburg

Oberrheinische Presse

Marburg. Zwei Ausstellungen der Völkerkundlichen Sammlung vermitteln Einblicke in den Alltag eines weitgehend unbekannten Indianerstammes sowie in eine afro-brasilianische Religion.

Der inzwischen emeritierte Oldenburger Sportwissenschaftler Professor Dr. Jürgen Dieckert hat in den 80er- und 90er Jahren mit Ethnologen umfangreich über…

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Internationales Sym­posium überethnologische Forschung zum Iran

Informationsdienst Wissenschaft

Gefördert von der VolkswagenStiftung, werden sich vom 30. September bis 2. Oktober 2004 ausgewiesene Ethnologen aus Europa, dem Iran und den Vereinigten Staaten im Rahmen der dreitägigen Konferenz “Anthropological Perspectives on Iran: The New Millennium and Beyond” am Institut für Historische Ethnologie der Universität Frankfurt am Main über die kulturelle Komplexität der iranischen Gesellschaft austauschen.

Die Ergebnisse der Diskussion sollen die Grundlage bieten für die Erarbeitung künftiger Forschungsperspektiven im gesamten Raum des Vorderen Orients. >> weiter

Informationsdienst Wissenschaft

Gefördert von der VolkswagenStiftung, werden sich vom 30. September bis 2. Oktober 2004 ausgewiesene Ethnologen aus Europa, dem Iran und den Vereinigten Staaten im Rahmen der dreitägigen Konferenz "Anthropological Perspectives on Iran: The New Millennium and Beyond" am Institut…

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1, 2, viele: Die Pirahã in Brasilien kennen keine größeren Zahlwörter

Die Welt

Tatsächlich haben diese Ureinwohner aber auch keinen Begriff von größeren Zahlenmengen. Offenbar bestand keine kulturelle Notwendigkeit, größere Zahlen zu benennen. Das berichtet Peter Gordon von der Columbia-Universität in New York heute im Magazin “Science”.

Durch seine Beobachtungen sieht der Verhaltensforscher eine bislang umstrittene Theorie des Linguisten Benjamin Whorf bestätigt. Dieser hatte Ende der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die These aufgestellt, dass Sprache den Ursprung und Inhalt des Denkens bestimmen kann.

Ethnologen hatten bereits beobachtet, dass einige Völker keine Wörter für “rechts” und “links” kennen, die dadurch bezeichneten Richtungen aber unterscheiden können. >> weiter

SIEHE AUCH:
Wie einflussreich ist Sprache? Ethnologen untersuchen Verhältnis von Sprache und Gedanken (Deutschlandfunk)

Die Welt

Tatsächlich haben diese Ureinwohner aber auch keinen Begriff von größeren Zahlenmengen. Offenbar bestand keine kulturelle Notwendigkeit, größere Zahlen zu benennen. Das berichtet Peter Gordon von der Columbia-Universität in New York heute im Magazin "Science".

Durch seine Beobachtungen sieht der Verhaltensforscher…

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