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Interkulturelle Gärten

(via ethno-log) Nach Städten wie Göttingen, Berlin, München und Leipzig, gibt es nun auch in Köln einen Interkulturellen Garten. Auf einer 1.700 m2 großen Fläche in Köln-Niehl können Menschen mit und ohne Migrationshintergrund künftig Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse pflanzen – ganz nach eigenen Wünschen und kulturellen Vorstellungen:

Viele von ihnen bauen die Pflanzen an, die sie aus ihrer Heimat kennen und hier vermissen. Anders als in vielen deutschen Kleingärten wird durch das Gärtnern direkt die Kommunikation zwischen den Menschen gefördert, denn die Parzellen sind zwar gekennzeichnet, aber nicht durch Zäune voneinander abgetrennt. (…) Integrierend soll der Garten wirken. Bei Gartenfesten, Brotbackaktionen und dem Verkaufen der eigenen Produkte auf dem Markt kommen sich Einheimische und Migranten näher.

>> mehr Info auf www.interkultureller-garten.de

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ZEIT nicht beeindruckt ueber “Projekt Migration”

Nur wenige Texte wie der von Sabine Hess über »Au-pair«-Kräfte aus Osteuropa lösen den hohen Anspruch des Projekts ein, eine andere Perspektive auf Migration zu erarbeiten, urteilt die ZEIT in einer Besprechung des 869 Seiten starken Werkes Projekt Migration, in dem 50 Jahre Migration erforscht werden.

Beteiligt sind das Kölner Dokumentationszentrum über die Migration in Deutschland, das Institut für europäische Ethnologie der Universität Frankfurt, der Kölner Kunstverein und die Züricher Hochschule für Gestaltung und Kunst.

>> weiter in der ZEIT

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Einwanderung, Stadtentwicklung und die Produktion von “Kulturkonflikten”

Die Frankfurter Rundschau berichtet ueber eine Tagung in Frankfurt zum Thema Einwanderung und Stadtentwicklung.

Ethnologe Werner Schiffauer nannte als einen der Gründe für mangelhafte Integration von Einwanderern den Wandel der SPD und der Gewerkschaften. Diese haetten ihre Kraft als “Integrationsmaschinen” verloren. Diese Luecke haetten islamische Gemeinden wie Milli Görüs gefuellt, die “der Straße etwas entgegensetzen”, nicht zuletzt mit “einer Anreizstruktur” für Jugendliche und mit Familienberatung samt Hotline.

Interessant auch Aussagen des Geografen Andreas Pott. Anwohner fuehlten sich durch die Gebetsrufe eines Muezzins gestört – eigentlich ein gewoehnlicher staedtischer Konflikt (vergleichbar mit lauter Musik der Nachbarn etc). Eine Dramatisierung entstand erst durch eine Ethnisierung der Auseinandersetzung, bei der Deutsche unterschiedslos als Christen und Türken als Muslime klassifiziert wurden.

>> weiter in der Frankfurter Rundschau

Schiffauer sagte vor kurzem in einem Interview mit dem Deutschlandfunk Islamunterricht an deutschen Schulen sei ueberfallig.

Die Frankfurter Rundschau berichtet ueber eine Tagung in Frankfurt zum Thema Einwanderung und Stadtentwicklung.

Ethnologe Werner Schiffauer nannte als einen der Gründe für mangelhafte Integration von Einwanderern den Wandel der SPD und der Gewerkschaften. Diese haetten ihre Kraft als "Integrationsmaschinen" verloren.…

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Geografen beschaeftigen sich mit dem ethnologischen Kulturbegriff

In einer Pressemeldung ueber eine Konferenz in Heidelberg ist zu lesen:

Mehr als 100 Geographen aus ganz Deutschland diskutierten die Auswirkungen kultureller Konstruktionen in unterschiedlichsten Lebensbereichen: Kann fundamentalistischer Terrorismus als Teil eines “Kampfes der Kulturen” verstanden werden? Was ist von Forderungen nach “Multikulturalismus” oder nach einer deutschen “Leitkultur” zu halten? Wie entstehen “kulturelle Identitäten” und wie könnte eine gemeinsame europäische Identität entstehen?

In einer Pressemeldung ueber eine Konferenz in Heidelberg ist zu lesen:

Mehr als 100 Geographen aus ganz Deutschland diskutierten die Auswirkungen kultureller Konstruktionen in unterschiedlichsten Lebensbereichen: Kann fundamentalistischer Terrorismus als Teil eines "Kampfes der Kulturen" verstanden werden? Was ist von Forderungen…

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Ethnologe Hauschild: Irak-Entführungen deuten auf Anschlag in Deutschland hin

Die neuerliche Entführung von Deutschen im Irak deutet aus Sicht des Tübinger Ethnologen Thomas Hauschild auf mögliche islamistische Terrorakte in Deutschland, meldet dpa . Hauschild hatte bereits Anschläge in Großbritannien im vergangenen Jahr vorausgesagt hat und sich intensiv mit religiösen Bewegungen beschäftigt.

Die Verschleppung der Deutschen im Mittleren Osten ist aus Hauschilds Sicht ein direkter Kommentar auf den Regierungswechsel in Berlin:

Angela Merkel hatte sich vor dem Irakkrieg für einen Schulterschluss mit den USA ausgesprochen. (…) In Deutschland ist in diesem Jahr ein großer Anschlag fällig, sollte Angela Merkel eine stärker amerikafreundliche Außenpolitik forcieren. Wir sollten die Entführungen als Versuch der islamistisch-terroristischen Szene deuten, mit uns zu kommunizieren.

Die islamistisch-terroristische Szene kommuniziere dabei oft über non-verbale Zeichen, die richtig gedeutet werden müssten und die sich nicht zuletzt an in Deutschland lebende Sympathisanten richteten. Diese seien nicht aus dem Ausland eingeschleuste «Schläfer», sondern in Deutschland lebende, auf die schiefe Bahn geratene Migranten. Bei diesen Jugendlichen hätten islamistische Bewegungen ihre größten Rekrutierungserfolge. «Sie arbeiten dabei ähnlich wie auch katholische Jugendbewegungen, die über auf körperliche Aktivität und Motivationsübungen Begeisterung wecken.»

>> weiter zum dpa-Text in der Main-Post

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