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– Flerkoneri handler om solidaritet

På landsbygda i Gambia er de fleste gift med nære slektninger. Mennene har minimum to koner. Men han må sørge godt for sin første hustru, før han kan ta sin neste. Antropolog Tone Sommerfelt tar doktorgraden om ekteskap og flergifte blant folket Wolof på landsbygda i Gambia.

Hun tilbrakte to år i feltarbeid i en gambisk landsby for å studere ekteskapsrelasjoner. Til forskningsmasinet Apollon sier hun at flerkoneri handler om solidaritet:

– Ekteskap dreier seg ikke bare om relasjonene mellom dem som skal gifte seg, men mellom begge familiene. Allerede fra de er små, gjøres barn oppmerksomme på hvem de kan og ikke kan gifte seg med. Det skjer derfor mye flørting fra man er liten.
(…)
– Flerkoneri i Gambia handler om solidariteten med hus og familie. Det dreier seg om å gjøre familieenheten sterk og motstandsdyktig. Lojalitet til den store boenheten er viktig. For å få fred og fordragelighet i et hus, gjøres det helhetsvurderinger. Det er derfor viktigere å velge hva slags ektefelle som passer inn, enn å følge de strenge reglene for hvem man kan gifte seg med.

Et hus består av mange hushold. Brødre holder til i samme hus, men danner ulike hushold. Rekorden i landsbyen var 111 medlemmer i ett og samme hus. Samholdet i huset er viktig. Det er undervurdert i den sosialantropologiske litteraturen, sier hun.

Antropologen forteller også at de verste konfliktene ikke alltid er mellom hustruene til den samme mannen, men mellom hustruene hans og hustruene til de andre brødrene.

>> les mer i Apollon

Tone Sommerfelt har skrevet landprofilen Gambia og har utgitt FAFO-rapporten Domestic Child Labour in Morocco

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MANAO – new Open Access repository for anthropology to be launched

As the open access to Annual Review of Anthropology only was a temporary pleasure, it is good to know that the Department of Anthropology at the University of Hawai’i is going to launch MANAO – an Open Access repository for anthropology:

The Mana’o project combines anthropology’s commitment with the ideal of ‘open access’ with open source software’s focus on free technology. The goal is to provide tools that allow scholars to better communicate with each other and with the world.

Mana’o will ‘soft-launch’ in late-November 2007 during the annual meeting of the American Anthropological Association in Washington D.C. We are currently inviting early adopters to submit work that will be featured in this launch.

(…)

Anthropologists have long been concerned with making their world available to the public, including the communities with whom they have lived and conducted fieldwork. Mana’o represents an important step forward in creating concrete open access solutions for anthropology. I hope that you will be part of our initial program, and I look forward to receiving your submission!

>> read the whole announcement over at Savage Minds

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As the open access to Annual Review of Anthropology only was a temporary pleasure, it is good to know that the Department of Anthropology at the University of Hawai’i is going to launch MANAO - an Open Access repository for…

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Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen “traditionellen” und “westlichen” Heilern

Im afrikanischen Malawi genießen traditionelle Heiler hohes Ansehen. In der Entwicklungszusammenheit nutzt man nun mehr und mehr deren Kompetenz, schreibt der Mannheimer Morgen. Die GTZ, für die Ethnologin Angelika Wolf tätig ist, “unterstützt den Austausch zwischen traditionellen und westlichen Heilern”, lesen wir. Regelmäßige Kontakte sind vorgesehen, Barrieren sollen im Interesse der Patienten abgebaut werden. Erste Erfolge im Kampf gegen Aids und hohe Müttersterblichkeit zeichnen sich ab, erzählt die Ethnologin.

>> weiter im Mannheimer Morgen

>> Schwerpunkt Medizinethnologie / “Aids in Afrika” an der FU Berlin

AKTUALISIERUNG: Mehr Info bei Telepolis: Trommeln und Spritzen: Im südafrikanischen Malawi schweißt Aids traditionelle Heiler und westlich ausgebildete Mediziner zusammen

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Journal Ethnologie 2/2007 ueber Medizinethnologie

Im afrikanischen Malawi genießen traditionelle Heiler hohes Ansehen. In der Entwicklungszusammenheit nutzt man nun mehr und mehr deren Kompetenz, schreibt der Mannheimer Morgen. Die GTZ, für die Ethnologin Angelika Wolf tätig ist, "unterstützt den Austausch zwischen traditionellen und westlichen…

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Feldforschungspraktikum in Tübingen: Drei Monate bei den Krim-Tartaren!

Wie üblich sind lange Feldforschungspraktika? In Basel hatten wir damals sechs Wochen. Der Deutschlandfunk schreibt von acht Tübinger Ethnologie-Studenten, die ganze drei Monate im Feld waren – und zwar auf der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim bei den Krim-Tataren. “Ich kann nur sagen dass ich gemerkt habe, dass ich so arbeiten kann, das mir das viel Spaß macht, und ich mir jetzt durch das Praktikum vorstellen kann, Feldforschung zu machen, was davor nicht der Fall war. Und das hat für mich eine Stärkung und eine Bestätigung fürs Fach gegeben” sagt eine der Teilnehmerinnen.

>> weiter beim Deutschlandfunk

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Neues Buch: Wer sind die “Jugos” in der Schweiz?

book cover

Ein Vorteil von Migration und Globalisierung ist dass mehr und mehr Forscher “mit Migrationshintergrund” Klischees über “die andere” herausfordern. Ein Beispiel ist der NZZ zufolge Ethnologe Dejan Mikic. Er ist Mitherausgeber von “Jugoslawien–Schweiz einfach”, ein Buch, das ein mehr nuanciertes Bild von Einwanderen aus (Ex-)Jugoslawen in der Schweiz zeigen möchte. Mikic ist selber als 6-Jähriger mit seinen Eltern in die Schweiz gekommen und hat besonders seit Ende der 1980er-Jahre Diskriminierung erfahren.

>> Besprechung des Buches in der NZZ

>> Interview im St.Galler Tagblatt

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