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Ethnologin ueber ‘Schulversager’: “Man sollte eher fragen, was mit den Erwachsenen los ist”

Jedes Jahr verlassen bundesweit acht Prozent der Jugendlichen die Schule ohne Abschluss. Was ist mit der Jugend los? “Man sollte eher fragen, was mit den Erwachsenen los ist”, meint Ethnologin Renate Haas. Auf die Frage der Zeitung Märkische Allgemeine, “warum denn so viele Jugendliche durchs Raster fallen”, antwortet sie:

Weil viele Lehrer sehr schlecht damit umgehen können, wenn die Schüler sich nicht ihren Vorstellungen entsprechend entwickeln. In einem Projekt der Berliner Humboldt-Universität haben wir Interviews mit über 90 Schülern geführt, demnach hätten viele Jugendliche durchaus eine Perspektive, wenn man ihnen genügend Zeit ließe und sie dabei unterstützte, ihre persönlichen Interessen und Berufswünsche zu entdecken. Das ist eine mühsame und mit Frustrationen verbundene Arbeit.

Die Lehrer geben sich also keine Mühe?

Haas: Lehrer tun sich schwer mit Kindern oder Jugendlichen, die der Norm nicht entsprechen. Vor allem Schüler, die sich in einer Krise befinden, werden schnell abgeschoben. Urteile wie: “Dem ist eh nicht mehr zu helfen” oder “kein Wunder, dass der versagt, da braucht man doch nur die Eltern anzugucken”, gehören zum Alltag. Das sind Abwehrhaltungen, sie dienen dazu, die Angst und das Unbehagen, die solche Schüler bei den Lehrern auslösen, unbewusst zu machen.

Demnach sind die Lehrer an allem schuld?

Haas: Es geht hier nicht um Schuld, vielmehr darum, dass sie nicht gut genug ausgebildet sind. Sie müssten sich bereits im Studium vergegenwärtigen, dass Schule ein Mikrokosmos unserer Gesellschaft ist. Die Kinder und Jugendlichen wachsen in einer Gesellschaft auf, in der Widersprüche und antagonistische Interessen die Regel sind. Am brisantesten derzeit sind die nicht zu lösenden Konflikte zwischen den Arbeitenden und Erwerbslosen. Ähnlich gravierend verhält es sich mit den Interessenkonflikten zwischen den Generationen und den Geschlechtern.

(…)

Warum ist diese Quote dann im Osten so hoch?

Haas: Um nur zwei Gründe zu nennen: Wenn Eltern sich mit Hartz IV einrichten, weil sie keinerlei Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen, ist das sicher genauso wenig ermutigend für Kinder wie etwa Lehrer, die den rasanten Wandel der Gesellschaft nach der Wende nicht verarbeitet haben. Momentan lässt man die Jugendlichen in Brandenburg allem Anschein nach ziemlich allein.

>> weiter in der Maerkischen Allgemeine

Renate Haas arbeitet im Institut für Kulturanalyse, das Konzepte für die Bearbeitung von Konflikten in Institutionen und Gruppen entwickelt, u.a. in Schulen.

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Ethnologin dissertiert ueber Putzkultur, empfiehlt Putzparties

zaugg In regelmaessigen Abstaenden taucht die Ethnologin Katharina Zaugg in den Medien auf. Sie ist bekannt fuer ihr Engagement fuer Putzen als sinnliches Erlebnis, als Wellness und Spassevent. Sie leitet das Putzbuero Miteinand putzen und schreibt an einer Dissertation ueber postmoderne Putzkultur. In den vergangenen Tagen schickt dpa die Meldung Putzen macht schön in die Zeitungen. Wir lesen:

«Putzen gleicht dem Tanzen, was die Gestaltung der Bewegung betrifft», schreibt die Schweizer Ethnologin Katharina Zaugg, die sich seit vielen Jahren auch theoretisch mit dem Putzen beschäftigt. Wer die Gelegenheit nutze und sich in alle Richtungen biege – zur Zimmerdecke oder in die Ecke hinter dem Schrank – habe in wenigen Stunden alle Gelenke gedehnt und angeregt. Oder Boden wischen in der Hocke: «Eine der besten Übungen für Bauch- Rücken – und Beckenbodenmuskulatur», wie Zaugg festgestellt hat. «Stellen Sie den Schrubber weg», schlägt sie vor. Für Zaugg kann Putzen ein sinnliches Erlebnis sein.

(…)

Sie empfiehlt Putzpartys, wie es sie inzwischen auch in den USA überall gibt: Eine Gruppe von Freundinnen trifft sich, um gemeinsam die Wohnung der einen zu reinigen. Nach Ende des Putzfestes könnten sich alle zu einem Essen treffen oder zu einem Ausflug.

Zauggs ethnologische Perspektive aufs Putzen ist interessant:

Die Ethnologie hat mich im Verstehen der “seltsamen Selbstverständlichkeiten” rund ums Putzen unterstützt, meine Dissertation in Europäischer Ethnologie am Basler Institut schliesst den Kreis zur Ethnologie. Gegenstand meiner Beobachtungen ist das postmoderne Raumpflegeverhalten meiner eigenen Gesellschaft, mein Arbeiten und Beobachten wurde zu einer Art “Innenraumforschung”.

Eins der Phänomene ist das “Unsichtbarwerden”, wenn ich als Putzfrau arbeiten gehe. Das ist sowohl ethnologisch interessant wie auch in Kriminalromanen freudig aufgegriffen: Die Putzfrau – selber unsichtbar, weil niemand ihre Anwesenheit beachtet – wird zur wichtigen Zeugin. Beim Putzen erschliessen sich spannende, problematische, aber auch witzige Zusammenhänge, von denen meine Texte handeln.

Dem Thema Raumpflege vorausgegangen war während des Studiums eine Auseinandersetzung mit dem Thema Menstruation und meine Diplomarbeit zur “Menstruation der Dogon” (1980).

Von der Menstruation, die auch “monatliche Reinigung” genannt wird, wird auch immer wieder in Zusammenhang mit Verschmutzung – rein und unrein – geredet. Menstruation und Raumpflege haben mehr Bezüge als auf den ersten Blick erkennbar ist.

Mehr nuetzliches sowohl zum Putzen wie auch Ethnologie gibts auf Katharina Zauggs Webseite

zaugg

In regelmaessigen Abstaenden taucht die Ethnologin Katharina Zaugg in den Medien auf. Sie ist bekannt fuer ihr Engagement fuer Putzen als sinnliches Erlebnis, als Wellness und Spassevent. Sie leitet das Putzbuero Miteinand putzen und schreibt an einer Dissertation ueber…

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Wohnwelten: Viele neue Texte auf Ethmundo.de

Wohnwelten ist das Schwerpunktthema von Ethmundo, dem Online-Magazin der AG Onlinejournalismus der Fachschaft Ethnologie an der Uni Münster. Das Thema haben sie sowohl an Beispielen in Deutschland, Ägypten, Indonesien, Korea und Japan untersucht:

Ob in der von IKEA durchgestylten Zweizimmerwohnung oder im indonesischen Langhaus, ob individuell eingerichtet oder die Raumaufteilung nach dem Kosmos ausgerichtet – es gibt unzählige Varianten, wie der Mensch wohnt und lebt. Unsere aktuelle Ausgabe ist deshalb ganz den Wohnwelten gewidmet. Von Deutschland über Ägypten nach Indonesien, Korea und Japan führte uns unsere Reise, auf der Suche nach den kulturellen Facetten des Wohnens.

Im Interview mit Ethnologieprofessor Josephus Platenkamp finden wir Ideen fuer weitere Forschung.

Simone Schubert, Ethmundo: Auch wenn in Deutschland das Haus ein individuelles Aushängeschild ist, würden Sie trotzdem sagen, dass man beim Hausbau gewisse Regeln – kosmologische Regeln – beachtet?

Platenkamp: Interessante Frage… Für Franzosen ist die physische Nähe von Toilette und Küche total verpönt. Also das muss sehr stark getrennt werden. Wie das in Deutschland ist, weiß ich eben nicht. Ich hab das nie erforscht.

Ich denke, dass auf dem Land Bauernhäuser auch teilweise Ahnenbeziehungen repräsentieren. Das kann ich mir gut vorstellen. (…) Wie das in den modernen Häusern gestaltet wird… ich glaube nicht, dass da viel Kosmologie eine Rolle spielt. Es sei denn man sagt, dass der Individualismus als Wert darin zum Ausdruck gebracht wird, dass das Haus individuell gestaltet werden kann. Das ist schon nicht uninteressant.

Eine gute Idee: Teile des Interviews kann man sich in zwei Audioclips anhoeren.

Weitere Beitraege:

Yaw Awuku: Feng-Shui – der Sinn der kosmischen Ordnung
Schon lange hat das Fremde vor der Haustür auch den Weg in unsere Wohnzimmer gefunden. Fernöstliche Wohnkultur ist nicht nur Trend, sondern eine Lebenseinstellung, die vielen hilft ihren Alltag zu meistern.

Caro Kim: Sonnen-City und Bambusdorf – offene Gegensätze und versteckte Gemeinsamkeiten
In Südkoreas Wohnlandschaft treffen verschiedene Welten aufeinander. Hochhausparks und kleine Einfamilien-Häuschen – ein Leben, wie es unterschiedlicher kaum sein könnte. Zumindest von außen.

Melanie Biggeleben: Die Totenstadt Kairos – wenn Gräber zum Lebensraum werden
Auf einem Friedhof in Kairo sind Gräber zum Lebensraum geworden. Auf den ersten Blick scheinen sich die Häuser hier nicht von anderen Häusern zu unterscheiden. Nur, dass in diesen Häusern Lebende und Tote zusammen „wohnen“.

Rebecca Müller: Schöne bunte IKEA-Welt?
Egal ob Bettwäsche, bunte Sessel oder Badezimmer: IKEA ist für viele Menschen dir erste Adresse, wenn es um das Einrichten ihrer Wohnung geht. Doch worin liegt die Faszination für die Billigmöbel?

Serkan Demiral: Das javanische Haus oder weshalb ein Gast zögerte einzutreten – Ein Erlebnisbericht
Eine Limonade bei betretenem Schweigen: Serkan Demiral wusste nicht, was er falsch gemacht hatte, als er seinen javanischen Übersetzer auf ein Getränk in sein gemütliches Haus in Yogyakarta einlud. Klar war nur: Sein Gast saß voller Scham im Wohnzimmer!

Seit wenigen Tagen auch im Netz:

Sarah Wessel: Tod und Teufel: Die Silberminen von Potosí
Potosí in Bolivien ist die höchste Stadt der Welt und Höhepunkt der sechswöchigen Reise der Studentinnen Verena Neudert und Sarah Wessel. Gemeinsam tourten sie im September und Oktober 2004 durch Paraguay, Argentinien, Bolivien und Peru.

Birger Krause: Rashomon – und die Frage nach der Wahrheit
Rashomon wurde bereits 1950 in Japan gedreht. In diesem Text soll es um eine, für die Ethnologie und andere Sozialwissenschaften bedeutende, Problemstellung gehen, die in dem Film eindrucksvoll dargestellt wird.

SIEHE AUCH:

Schöne Aussichten: Ethnologie auf dem Balkon

Home Ethnography? On storyofmyhome.com people can submit their stories about the houses they’ve lived in

Anthropologist explores the history of the flush toilet – an “icon of modernity”

Ethnologik und Ethmundo: Vermitteln Ethnozentrismus und ein ueberholtes Bild von der Ethnologie?

Wohnwelten ist das Schwerpunktthema von Ethmundo, dem Online-Magazin der AG Onlinejournalismus der Fachschaft Ethnologie an der Uni Münster. Das Thema haben sie sowohl an Beispielen in Deutschland, Ägypten, Indonesien, Korea und Japan untersucht:

Ob in der von IKEA durchgestylten Zweizimmerwohnung oder…

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Akbar Ahmed’s anthropological excursion into Islam

“One of the most famous anthropologists in the world” was he called by Alan MacFarlane. According to the BBC he is “probably the world’s best known scholar on contemporary Islam”. Akbar Ahmed‘s new book Journey Into Islam: The Crisis of Globalisation is out and according to a review in The Blade he has “painted a fascinating picture of contemporary Islamic world”:

He is a master of simplification. He can take snarled strands of culture, religion, and traditions and through the reason and logic of an anthropologist, Islamic scholar, and historian, is able to untangle the complex jigsaw puzzle and present it in an easy to comprehend narrative.

But maybe this ability to simplify also represents a weakness as he seems to generalize too much? Ahmed’s book was “Book of the week” in The Guardian. Reviewer Edward Mortimer writes:

To a surprising extent he (Akbar) accepts Huntington’s premise that Islam and the west are still distinct civilisations. Only once does he abandon this construct and refer to “a world civilisation”, in which “people are now too close to and dependent on each other to afford the luxury of ignoring and excluding others”. The rest of the time he treats western and Muslim cultures as discrete entities, which need to be brought closer together.

Two weeks ago he said according to The Guardian:

“It’s not just 9/11. It started in the 19th century when the first clashes between the west and Islam took place. We’re seeing the same patterns being played out today.”

The book is based on a “anthropological excursion”: Ahmed Akbar and two students visited eight Islamic countries — India, Pakistan, Syria, Jordan, Turkey, Qatar, Malaysia, and Indonesia — to talk to a cross section of people about their attitudes towards America, their fears and their concerns according to The Blade:

Most of the people in those countries feel alienated from the West and believe that the war on terrorism is in fact a war against Islam being waged under the rubric of globalization. (…) This fear is partly based on the 500-year colonial era. The colonists ruled Muslim lands with two objectives; to exploit natural resources of the occupied lands and to civilize them by converting them to Christianity. The current push for globalization is, to many, the re-colonization of the Islamic world, albeit with a difference. This time the seeds of exploitation are hidden in the Trojan horse of globalization.

>> review in The Blade

>> review in The Guardian

>> Alan MacFarlane interviews Akbar Ahmed

Akbar has also started to blog (a bit) and has a professional website with links to articles and interviews.

Akbar Ahmed appears regularily in the media, see for example:

West ‘must stop looking at Islam through the lens of terror’ (The Guardian, 28.6.07)

Akbar Ahmed’s Call for Compassion: How has globalization changed the world in terms of religious tolerance and stereotyping? (The Internationalist, 4.3.07)

Interview with Prof. Akbar Ahmed (ABC News Austraia, 19.9.01)

‘It Is Time for Muslims to Reciprocate’ (Newsweek, 28.9.06)

Globalist Interview: Akbar Ahmed: Islam Under Siege (The Globalist, 20.6.03)

Conflict with Iraq: Akbar Ahmed (BBC, 2003)

Akbar Ahmed studies differences but seeks unity (Princeton University, 7.11.00)

Articles on Islam by Professor Akbar S. Ahmad (Islam For Today)

SEE ALSO:

New blog: Islam, Muslims, and an Anthropologist

Anthropological perspectives on suicide bombing

Protests against British research council: “Recruits anthropologists for spying on muslims”

Doctoral thesis: Towards a transnational Islam

Muslims in Calcutta: Towards a middle-class & moderation

What does it mean to be Muslim in a secular society? Anthropologist thinks ahead

Islam: Embracing modernity while remaining true to their traditions and core beliefs

Book review: Mahmood Mamdani: “Good Muslim, Bad Muslim”

Islam in Europe: Mainstream society as the provider of conditions

Interview with Arjun Appadurai: “An increasing and irrational fear of the minorities”

"One of the most famous anthropologists in the world" was he called by Alan MacFarlane. According to the BBC he is "probably the world’s best known scholar on contemporary Islam". Akbar Ahmed's new book Journey Into Islam: The Crisis of…

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– Vi vet for lite om voldelige menn

Både i Sverige og Danmark fortier en vold og seksuelle overgrep innenfor majoritetssamfunnet. Vi vet for lite om voldelige hvite menn, sier sosiolog Keith Pringle i et intervju med Webmagasinet Forum for kjøn og kultur. Pringle har kartlagt kunnskapen som fins om menn i Europa. Han fant ut at de skandinaviske landene henger etter i forskningen om menn og vold.

Han mener at vi trenger kunnskap om hvorfor menn begår vold mot kvinner, barn og mot andre menn. Denne volden er nemlig et utbredt problem – også i landene som ser seg selv som likestilte som de nordiske landene:

– De nordiske lande bliver ofte fremstillet i et særligt positivt lys, når det gælder politik ifht. klasse, køn, etnicitet, alder, handicap og seksualitet. Men i de senere år har kritikere påpeget, at ryet som et entydigt godt ”forbillede” er falsk. For det store fokus på demokrati og velfærd sker på bekostning af smallere områder som fx køn og magt, kønsidentitet og etnicitet.

– Både i Sverige og Danmark ønsker man ikke at se, hvad der sker inden for ens egen etniske gruppe, når det gælder vold og seksuelle overgreb mod børn. Man lukker øjnene. I Storbritannien er det derimod mere accepteret blandt forskere og professionelle socialarbejdere, at seksuelle overgreb mod børn primært bliver begået af mænd og drenge generelt uden særligt fokus på etniske mindretal.

– I Danmark og Sverige er der blinde pletter, når det gælder vold udøvet af den etniske majoritet, nemlig ”hvide” svenskere og danskere. Der er indgået en form for ubevidst overenskomst om, at man som etnisk majoritet er mindre voldelige end ”de andre”. Jeg har mødt tilsvarende holdning hos danske studerende på det sociale område i øvrigt.

Hvorfor er det slik? Pringler peker på nordiske særtrekk:

– De nordiske lande har en historie, som bygger på homogene værdier og konsensus-politik, og de har en rodfæstet tro på egen velfærdsstruktur, sammenlignet med de langt mere individuelle og konfliktorienterede tilgange i Storbritannien. Men det er den samme britiske individualisme, der giver plads til forskelligheder og større opmærksomhed over for manglende ligestilling, når det gælder køn, race, alder, handicap og seksualitet.

Den dynamik, som gør den nordiske velfærdsmodel så stærk, begrænser altså samtidig systemerne, når det drejer sig om håndtering og anerkendelse af social ulighed på en række minoritetsområder.

– Jeg tror, at den kulturelle arv i Danmark skaber modstand mod sociale analyser ud fra et magtperspektiv. For styrken i den liberale individualisme og den dominerende gruppes trang til at påberåbe sig frihed, kan nemlig kun opretholdes gennem fravær af magtanalyser, analyser som netop vil kaste lys på de centrale kløfter i det danske samfund. Efter min mening tænker vi alt for lidt i de borgerrettigheder, som især mindretal bør have i samfund som de skandinaviske.

>> les hele saken i Webmagasinet Forum for køn og kultur

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Ny bok: De fleste drap begås av vestlige menn med gammeldags æresbegrep

Vår tause aksept av drap: Kan de norske “familietragediene” skyldes at enkelte menn ikke takler den raske likestillingen? Det er på tide vi ser på oss selv (Per Kristian Bjørkeng, Aftenposten, 23.12.05)

Har studert norsk forståelse av vold og minoriteter

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