search expand

Danskhet: “Heller Lasagne enn kulturkanon”

Hvordan er det å være dansk i dag? Hva er danskhet egentlig? Den irske antropologen Richard Jenkins har skrevet boka ‘Being Danish – Paradoxes of Identity in Everyday Life’ som kommer ut senere i år, melder videnskab.dk

Et mål med boka er å vise at danskene ikke er en homogen gruppe. Han er kritisk til den danske regjeringenens forsøk på å bestemme hva danskhet er og ikke er. Det er noe som folket skal bestemme.

Regjeringen har blant annet lansert en kulturkanon, en historiekanon og en demokratikanon.

Til videnskab.dk sier han:

Regeringen vil skabe betydningen af danskhed. Og jeg synes, det er en fejl. Det er danskerne i deres daglige liv, der skal skabe danskheden. Det er ikke regeringen.«
(…)
Ideen med en kanon er dårlig af tre grunde: For det første er det ikke regeringen, der ejer danskhed. For det andet forandrer danskhed sig hele tiden. For det tredje er kanonmodellen overfladisk. Danskhed er en meget kompleks og nuanceret proces.«
(…)
Danskhed er en meget almindelig og folkelig proces. Det er ikke noget, der kommer fra staten. Lad mig give et eksempel fra min bog: Jeg spurgte en skoleelev, ‘hvad er dansk mad?’. Og han svarede flæskesteg, pølser osv., men så tilføjede han: Der er også pizza og lasagne. Og det har han jo fuldstændig ret i, når vi ser på, hvad danske børnefamilier spiser. Lasagne er blevet dansk mad. Det med, at regeringen skal definere danskhed så firkantet, kommer ikke til at fungere.«

>> les hele saken på videnskab.dk

Jenkins er også blitt intervjuet i Information (men der blir han presentert som sosiolog). Integrasjonen med verden i København betegner han som “suksesshistorie”. En grunn er folkeskolen:

»Lad mig sige det på denne måde. Hvis jeg kunne vælge, hvor mine børn skulle gå i skole, ville jeg vælge Danmark frem for England. Jeres skoler fokuserer ikke kun på læsning, skrivning, matematik, men i lige så høj grad på at skabe sociale, samarbejdende børn, der lærer at have det godt med dem selv. Det mærker jeg, når jeg forelæser for danske studerende. I modsætning til i England er jeres studerende ikke bange for at stille spørgsmål og lære at arbejde sammen i grupper. Det er to afgørende kompetencer i verden i dag.«

I et abstract til et foredrag skisserer han mulige framtidsscenarier angående danskheten.

SE OGSÅ:

Hyggen – danskhetens kjerne?

I Danmark: Ikke begynn med osten!

Dansk statsborgerskaps-test for vanskelig for danskene

“Danskene er sine egne verste urostiftere og terrorister”

Danmarks nasjonaldag idag: Nasjonalisme på høyden!

Hvordan er det å være dansk i dag? Hva er danskhet egentlig? Den irske antropologen Richard Jenkins har skrevet boka ‘Being Danish - Paradoxes of Identity in Everyday Life' som kommer ut senere i år, melder videnskab.dk

Et mål med boka…

Read more

Netnografie: Marktforscher als Möchtegern-Ethnologen

Andrea Kamphuis schreibt im Wissenschaftsmagazin Spektrumdirekt über eine Netnografie-Tagung in Köln.

Netnografie? Sie erklärt den lesern die Forschungsrichtung / Methode so:

Computermaus statt Tropenhelm – Ethnologen von heute treffen ihre Forschungsobjekte nicht mehr nur in abgelegenen Weltgegenden. Ja, sie treffen sie nicht einmal mehr in der realen Welt. Denn wer sich hierzulande den Apple-Usern oder der Hobbydichterszene nähern will, muss zwangsläufig ins Netz. Hier kommunizieren Sub- und Fankulturen wie Punks oder Star-Trek-Anhänger, hier tauschen sich Konsumenten aus.

Netnografie ist bei Marktforschern beliebt. Sie erkunden das Netz als seien sie Ethnologen. Doch wirklich ethnologisch gehen viele von ihnen nicht vor, so Kamphuis. “Überhaupt wurde in keinem der vier beim Netnocamp vorgestellten Projekte ein strikt netnografischer Ansatz im Sinne einer aktiv teilnehmenden Beobachtung und einer Immersion in die jeweilige Onlinegemeinschaft verfolgt”, schreibt sie.

Ausserdem: Brauchen wir Netnografie als eigenes Feld, wo doch die Unterscheidung in offline und online ohnehin fragwürdig ist? Ist sie nicht längst Teil anderer Disziplinen?

>> weiter in Spektrumdirekt

Interessant: Die Konferenz ist – im Gegensatz zu Ethnologiekonferenzen – gut im Netz aufbereitet worden. Auf der Webseite der Konferenz http://www.netnocamp.de/index.php gibt es Links zu mehreren Berichten der Konferenzteilnehmern und Infos zu Netnografie

SIEHE AUCH:

Virtual Armchair Anthropology: Trend Watching Fieldwork Online

“YouTube ist der Pulsschlag unserer Kultur” – jetzt.de interviewt Michael Wesch

Studiert indianische Mythen im Netz

Exploring the honor culture of social media

Ethnographic study: Social network sites are “virtual campfires”

Cyberanthropology: “Second Life is their only chance to participate in religious rituals”

Feldforschung im Internet

Andrea Kamphuis schreibt im Wissenschaftsmagazin Spektrumdirekt über eine Netnografie-Tagung in Köln.

Netnografie? Sie erklärt den lesern die Forschungsrichtung / Methode so:

Computermaus statt Tropenhelm – Ethnologen von heute treffen ihre Forschungsobjekte nicht mehr nur in abgelegenen Weltgegenden. Ja, sie treffen sie…

Read more

Stadtethnologie: Münchner Stüberl meets Techno-Underground

Drei Artikel über ethnologische Stadtforschung sind in den vergangenen Tagen in den Medien erschienen. Im Freitag har Ethnologe Johannes Lauer einen wunderbaren Text über seine Forschung in Münchner Stüberl (Kneipen / Beizen) geschrieben. Diese Stüberl sind Orte, an den Stadtteil- und Arbeiterkultur gelebt wird, so Lauer. Vor fünf Jahren hatte er eine Magisterarbeit darüber verfasst, nun hat er die Orte seiner Forschung nochmal besucht.

Die faz bespricht Kosmonauten des Underground von Anja Schwanhäußer – eine ethnologische Studie des Techno-Szene in Berlin, eine völlig andere Welt. Das Buch ist vor einer Weile bereits in der taz vorgestellt worden. Ein ausführliches Interview hat jetzt.de mit ihr geführt.

Dazu passt perferkt der Übersichtsartikel des Deutschlandradios: Im Dickicht der Strassencafes: Ethnologie der Stadt. Ethnologe Wolfgang Kaschuba erzählt hier von neuen Entwicklungen in unseren Städten, von einer grösseren Vielfalt an Lebensformen, Mediterranisierung der Innerstädte und “Urban Gardening”. Sabine Hess, Leiterin der Ausstellung Crossing Munich, erinnert an den Beitrag von Migranten in der Stadtentwicklung. In München erbauten im 18. und 19. Jahrhundert zugereiste Italiener die Paläste der Stadt, im letzten Jahrhundert Gastarbeiter das Olympiastadion und die U-Bahn.

SIEHE AUCH:

Ethnologie- und Kunststudierende stellen riechende Strassen aus

Zentrale Lage, menschenleer: Ausstellung Schrumpfende Städte (Berlin)

Das Potenzial der Wirtschaftskrise – Riesen-Forschungsprojekt in Wittenberge zu Ende

Eine “grossartige” Ethnographie über die Dinge in unseren Wohnungen

“Punk-Gesetz eine Schande” – Kulturwissenschaftler studierten Grazer Punk-Szene

Was suchen Ethnologen im Unterholz der Metropole? Der Zauber der Stadtforschung

Urban anthropologist: “Recognize that people want to come to the big cities”

“Untouched” Amazone hosted large cities – a model for the future?

Drei Artikel über ethnologische Stadtforschung sind in den vergangenen Tagen in den Medien erschienen. Im Freitag har Ethnologe Johannes Lauer einen wunderbaren Text über seine Forschung in Münchner Stüberl (Kneipen / Beizen) geschrieben. Diese Stüberl sind Orte, an den Stadtteil-…

Read more

Ethnologie in Halle: Wieder Proteste gegen Kürzungen

Ein Jahr nach dem Bildungsstreik in Halle und der Besetzung des Seminars für Ethnologie gibt es wieder einen Grund zum Protestieren. Die Uni hat nämlich die Öffnungszeiten der Bibliothek gekürzt. “Neben der ohnehin schon dünnen Personalbesetzung und den völlig überfüllten Hörsälen kommt nun der dritte Krisenherd ans Licht”, kritisiert der Studentenrat, meldet halleforum.de .

Mehrere Zweibibliotheken haben verkürzt geöffnet, weil die Uni Mittel für Hilfskräfte gestrichen hat. Besonders betroffen sind Geisteswissenschaftler, die mit Präsenzbeständen arbeiten müssen – also Büchern, die sie nicht ausleihen können, so die Mitteldeutsche Zeitung.
Die Ethnologen treffen nun bereits um 17 Uhr auf verschlossene Türen, anstatt wie vorher um 19 Uhr.

Die Studierenden schauen den Kürzungen nicht tatenlos zu. Knapp 2000 Unterschriften hat die Online-Petition bereits bekommen.

Auf http://uniprotest10.wordpress.com/ gibt es mehr Info zum Thema.

Fast zur gleichzeitig protestierten über 50 000 Studierende in England gegen weitere Kürzungen und geplante Erhöhung der Studiengebühren. Mehr Proteste sind geplant.

Vor einem Jahr hatten die Heidelberger den Kampf gegen die Schliessung der Ethnologie-Bibliothek verloren

Ein Jahr nach dem Bildungsstreik in Halle und der Besetzung des Seminars für Ethnologie gibt es wieder einen Grund zum Protestieren. Die Uni hat nämlich die Öffnungszeiten der Bibliothek gekürzt. "Neben der ohnehin schon dünnen Personalbesetzung und den völlig überfüllten…

Read more

Anthropology and Publicity – new blog (and workshop)

In a new blog called Anthropology & Publicity several authors discuss the reasons for the underexposure of anthropological knowledge and explore ways to improve its dissemination and application in society. The blog is part of a workshop at the Radboud University Nijmegen, Netherlands. One of the organizers is Martijn de Koning, author of the blog Closer

One of the posts is written by Daniel Lende from the Neuroanthropology blog about Public Anthropology: The Example of the Culture of Poverty. Here he explains why he had to respond to a recent article in the New York Times ‘Culture of Poverty’ Makes a Comeback. “By being timely, building a voice, and taking advantage of online dissemination, anthropologists can engage the public”, he writes. “Those are basic lessons I have learned in the three years I have written on Neuroanthropology. The other is that people want substantive content.”

In a new blog called Anthropology & Publicity several authors discuss the reasons for the underexposure of anthropological knowledge and explore ways to improve its dissemination and application in society. The blog is part of a workshop at the…

Read more