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Cameroon: "Ethnic conflicts are social conflicts"

According to official statistics, Cameroon’s population of about 16.5 million encompasses 350 ethnic groups. The sporadic eruption of inter-ethnic conflict in Cameroon has prompted concern about the future of this Central African country, according to IPS writer Sylvestre Tetchiada.

The first notable tensions between ethnic groups, he writes, date back to the beginning of the 1990s, also the time when single party rule came to an end in Cameroon.

However, anthropologist Charly Gabriel Mbock cautions that there is more to ethnic conflict than meets the eye. He says:

“Most of the so-called ethnic conflicts are the consequences of poorly-studied and poorly-resolved social problems. The conflicts, before they are called ethnic, are initially — and remain essentially — social.

Ethnic divisions are often exploited for political and religious gain:

“The elites of Cameroon…instigate or worsen inter-ethnic divisions for personal gain. The public powers clearly draw an advantage from the disorder provoked by the elites, to the extent that ethnic manipulation has become a business for most politicians and senior government officials.”

>> read the whole story at IPS News

>> Democratization and Ethnic Rivalries in Cameroon (Collection of papers denouncing the different faces of the political corruption of ethnicity in Cameroon, since the early hours of democracy. Examines the role played by the media in the exacerbation of ethnic rivalries; the survival of ethnic taxonomies in the post-colonial state etc)

>> News from Cameroon

Links updated 5.9.2019

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According to official statistics, Cameroon's population of about 16.5 million encompasses 350 ethnic groups. The sporadic eruption of inter-ethnic conflict in Cameroon has prompted concern about the future of this Central African country, according to IPS writer Sylvestre Tetchiada.

The first…

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“Ethnopsychoanalyse kann Fremdes vertraut machen”

“Die Ethnopsychoanalyse ist eine Gegenbewegung, um herauszufinden, wie Fremdes vertraut werden kann”, sagte Ethnologe und Psychoanalytiker Mario Erdheim in einer Sendung im ORF ueber die Tagung “Kulturanalyse – Psychoanalyse – Sozialforschung”.

Im Wiener Volkskundemuseum wurden aus Anlass des Freud-Jahres Potenziale und Bedingungen der Nutzung psychoanalytischen Wissens für die Analyse von Kultur und Gesellschaft diskutiert. Die Ethnologie hat sich schon früh psychoanalytische Einsichten zur Theorie und Analyse von Kultur und Gesellschaft genutzt. Zwischen 1955 und 1971 unternahm einer der Begründer der Ethnopsychoanalyse, Paul Parin, gemeinsam mit seiner Frau Goldy Parin-Matthéy und Fritz Morgenthau sechs ethnopsychologische Forschungsreisen in Westafrika.

Die Ethnopsychoanalyse, so Erdheim, interessiere sich dafür, wie das Individuum Kultur erlebt. Klassisch psychoanalytisch werde danach gefragt, was bewusst erlebt werden darf, was verdrängt, was abgespalten werden muss.

Die Konfrontation mit fremden Lebensformen stößt einen Reflexionsprozess über das Eigene und das Fremde an. Die Auseinandersetzung mit dem Fremden hilft aber auch Angst zu reduzieren, eben weil es uns vertrauter wird, sagt Erdheim im ORF:

“Wenn sie etwa sehen, wie uns der Islam immer fremder wird, ist die Ethnopsychoanalyse eine Gegenbewegung, um herauszufinden, wie Fremdes vertraut werden kann”, sagt Erdheim. Das Fremde könne zwar tatsächlich gefährlich sein. Oft werden aber nur die eigenen Ängste auf das Fremde projiziert, weil sie in der eigenen Kultur nicht wahrgenommen werden können bzw. dürfen.

Die Ethnopsychoanalyse basiert stark auf der Kulturtheorie Freuds, die in den letzten Jahren starker Kritik unterzogen worden ist. Erdheim sieht darin, so der ORF, kein Problem. Freud sei ein Kind seiner Zeit gewesen, seine Worte duerfe man nicht wie eine Bibel lesen. Die Aufgabe der Nachkommenden sei es, in seinem Sinn aktuelle Fragen zeitgemäß zu beantworten.

>> zum Beitrag vom ORF

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"Die Ethnopsychoanalyse ist eine Gegenbewegung, um herauszufinden, wie Fremdes vertraut werden kann", sagte Ethnologe und Psychoanalytiker Mario Erdheim in einer Sendung im ORF ueber die Tagung "Kulturanalyse - Psychoanalyse - Sozialforschung".

Im Wiener Volkskundemuseum wurden aus Anlass des Freud-Jahres Potenziale und…

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Im Kino: Ethnologin drehte Film ueber Hippies in Indien

“Was hat Damaris Lüthi, die während der Hippie-Zeit ein kleines Mädchen in Brienz war, mit einem Mann wie dem Hippie Cesare zu tun?”, fragt die Jungfrau Zeitung. Die Antwort: Damaris Lüthi ist Ethnologin. Die Schweizer Ethnologin hat zusammen mit dem Kameramann Ueli Grossenbacher einen Dokumentarfilm über Hippies gedreht, die in Indien hängen geblieben sind.

Wir lesen:

Er ist ein Porträt von Menschen aus der westlichen Welt, die in ein fremdes Land emigrierten. Wie haben sie sich integriert? «Sie haben sich kaum integriert und leben in einer Art Parallelgesellschaft. Allerdings ist es sowieso fast unmöglich, sich in die indische Kastengesellschaft zu integrieren», sagt sie.
(…)
Was auffällt: Damaris Lüthi wertet nie. Sie erzählt von den sechs Protagonisten, welche sie und Ueli Grossenbacher schliesslich ausgewählt haben, mit einer gewissen Sympathie, ohne gut oder böse oder richtig oder falsch zu finden, was sie tun. Cesare, der Asket aus Italien, Hanspeter, der Bauer aus dem Emmental, Zwillingsschwestern aus Südamerika, die Designerinnen von Hippiekleidern für Touristen sind, Meera, die Asketin und der Maler Robert.

Die Ethnologin war fuer Dissertation im südindischen Tamil Nadu auf Feldforschung. Anschliessend war sie während drei Jahren Projektverantwortliche für Indien beim Fastenopfer. Seit vier Jahren ist sie nun beim Schweizerischen katholischen Frauenbund für Entwicklungsprojekte in Indien zuständig, die ausschliesslich Frauen zugute kommen. Sie leitete vor kurzem auch eine Forschung zu Tamilen in der Schweiz.

>> mehr in der Jungfrau Zeitung

Update:: Nun ist der Film gezeigt worden. “Es ist ihr gelungen, in Indien hängengebliebene Hippies so zu porträtieren, dass das Publikum gerne wissen wollte, wie es ihnen heute geht”, schreibt die Jungfrau-Zeitung.

MEHR ZUM FILM:

Uni Bern: Endstation eines Blumenkindes

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Zueri-Tipp: Hanspeters Haschpfeife

Filmtrailer auf Art-TV (Breitband notwendig)

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Wo Araber, Berber, Juden und Hippies zusammenleben – Doris Byers Ethnologie

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“Ethnologie macht Hilfe möglich”

Warum benutzen die Dorfbewohner keine Moskitonetze? Am Preis kanns nicht liegen. Dieser effektive Schutz gegen Malaria ist in Nigeria nicht teuer. Warum sie nicht verwendet werden – das herauszufinden, ist ein Job für Ethnologin Doris Burtscher, die fuer Aerzte ohne Grenzen arbeitet schreibt Vorarlberg online.

Sie fand heraus, dass die Dorfbewohner Malaria nicht den Moskitos zuschreiben, sondern u.a. dem heftigen Wind, der waehrend der Regenzeit uebers Land zieht.

Die Ethnologen moechte den Einheimischen nicht vorschreiben was sie zu tun haben. Dagegen moechte sie gerne einheimische Traditionen fuer ihre Zwecke benutzen:

In Niger lag der Schlüssel zur Lösung des Problems in Männerhand. „Ein Mann lebt mit bis zu vier Frauen zusammen.“ Als Zeichen von Wohlstand erhalten die Frauen Emailtöpfe geschenkt. „Richtige Statussymbole“, sagt Burtscher. Nun muss es noch gelingen, Moskitonetzen denselben Status zu verschaffen.

>> weiter bei Vorarlberg Online

Das erinnert an einen Text der Ethnologin Ingvild Solvang, die fuer Jesuit Refugee Service in Indonesien arbeitete. In Fetsawa Umamane – a wedding ceremony in support of durable solutions in West Timor. beschreibt sie wie Elemente einer Hochzeitszeremonie Konflikte zwischen Einheimischen und Fluechtlingen in West-Timor loesen konnten.

SIEHE AUCH:

Interview mit Verena Keck: “Ethnologen notwendig in der AIDS-Bekaempfung”

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Antropolog: Uten dress ingen makt

Maktmennesker er del av en eksotisk subkultur. Charlotte Bik Bandlien, sosialantropolog og forbruksanalytiker i Bates United deler innsiktene sine med oss i Dagens Næringsliv. Dresspresset har aldri vært større for norske næringslivsledere, fordi det er i dressen makten ligger, mener hun og forklarer:

– Dressen har vært standarduniform for europeiske menn i mektige posisjoner i 150 år. Og jo nærmere pengene du kommer jo blankere blir den.

I ethvert miljø er det ørsmå detaljer som avslører om du hører til eller ikke, detaljer som er usynlige for uinnvidde. I finansmiljøene kan det bety noe om dressen er håndsydd fra Savile Row i London, om skjorten er kjøpt i Jermyn Street i samme by og om skoene er fra Church’s.

Men også hår, briller, dokumentmapper, telefoner, lommebøker, sko, mansjettknapper og belter er viktige markører. Det gjelder å velge de «riktige» symbolene:

Klokker som tydelig sier «sport» eller «penger» kan oppfattes som vulgært av enkelte. Kremeksempelet er Rolex, som for mange blir et for tydelig signal, mens andre igjen trenger nettopp det.

Det er stort sett gjennom studietiden på BI, NTH eller Norges Handelshøyskole og den aller første jobben en lærer denne kulturen, sier hun.

>> les hele saken i Dagens Næringsliv

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