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‘Overemphasis on security creates insecurity’

Security has come to be the overriding issue in every debate about development and immigration issues – and it’s part of a worldwide trend which in fact does the complete opposite and helps to create insecurity. That’s according to anthropologist Rema Hammami, a US national with Palestinian roots, working at Birzeit University. (At a seminar in Oslo on security we came to the same conclusions) Last week, she gave her inaugural address in The Hague (Netherlands) on accepting the Prince Claus Chair in Development and Equity, reports Radio Netherlands:

Hammami claims that a quarter of the Palestinians have lost their jobs as a result of Israel’s security regime, adding that growing poverty leads to frustration and ultimately to an insecure situation. She says that the recent past in this part of the world demonstrates that too much emphasis on security issues achieves exactly the opposite:
“During the interim period of the Peace Process, what you had was an ongoing policy by the various Israeli governments that kept making everything secondary to Israeli security. For Palestinians this meant a checkpoint everywhere they turned, inability to get into East Jerusalem […] Ultimately all of those Israeli security policies led to the outbreak of the uprising. People found the situation unbearable.”

She criticizes the immigration policy in Europe and the United States: Migrants are seen as enemies until proved otherwise, and this reflects the increasingly sharp division in the world:

“It [this dominance of security policy] becomes blind to seeing that all human beings need some basic, similar types of things. Instead what it does is say that ‘There is us and there is you, and what we have and what we need and want to preserve, is different from what you want, and just the fact that you want to be part of this is a threat to us.’ While, in fact, people the world over basically just want the same thing.”

>> read the whole story at Radio Netherlands

Rema Hammami is a truly engaged anthropologist and has published extensively on these issues, among others in the Middle East Report. See also her texts Waiting for Godot at Qalandya: Reflections on Queues and Inequality and On Suicide Bombings. A longer text, published in the Jerusalem Quarterly: On the Importance of Thugs. The moral economy of a checkpoint

The first issue of “Practicing Anthropology”, the journal of the Society for Applied Anthropology Goes Palestinian deal with the topic THE COMMITMENT TO SOCIAL ACTION IN PALESTINE: PROGRAMS AND PRACTICE. But of cource, none of the articles are available online, not even to subscribers.

SEE ALSO:

Ethnographic Research: Gated Communities Don’t Lead to Security

Book review: Ethnography in Unstable Places: Everyday Lives in Contexts of Dramatic Political Change

Tabsir – Blog on the Middle East

PS: One of my favorite journalists on Palestinian issues is Mohammed Omer. He got known with his website Rafah Today. Now, his articles are published in the Norwegian weekly Morgenbladet. There’s also a a blog about Omer and Rafah where most of his articles are published.

Security has come to be the overriding issue in every debate about development and immigration issues - and it's part of a worldwide trend which in fact does the complete opposite and helps to create insecurity. That's according to…

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“Faszination Fußball” im Hamburger Völkerkundemuseum

Rasenteppiche und Tribüne mit Kiosk und historischem Wettbüro im Hamburger Völkerkundemuseum: Die Ausstellung “Faszination Fußball” zeigt wie nuetzlich der vergleichende ethnologische Blick sein kann. Er entfremdet das Fremde und verfremdet das Bekannte, zeigt Gemeinsamkeiten zwischen weit entfernten Gesellschaften. Zumindest infolge dem Bericht in der Welt.

“Die Chinesen haben den Fußball erfunden, die Engländer haben ihn reglementiert und die Brasilianer haben ihn perfektioniert”, faßt Soziologe Julio Roldán die Fußballhistorie grob zusammen.

(…)

“Fußball wurde schon immer überall gespielt”, sagt Wulf Köpke, Direktor des Museums an der Rothenbaumchaussee. “Man hat Fußball überall so gern aufgenommen, weil es in den meisten Ländern schon eigene Formen dieses Spiels gab”. Ob Mexiko, Malaysia oder Japan: die meisten Länder rund um den Erdball sind stolz auf eine eigene Fußballvariante, die dem be- kannten Spiel verwandt ist. Originalbelege zeigten dies.

(…)

Daß Fußball ganz anders aussehen kann, als wir ihn kennen, zeigen auch die verschiedenartigen Bälle, die aus allen Ecken der Welt nach Hamburg rollten. Der Ball ist nämlich keineswegs rund und genormt, er darf auch eckig sein, oval, verbeult, winzig, federleicht, klobigschwer und selbstgebastelt. Kinder kicken mit Coladosen, die mexikanischen “Ulama”-Spieler mit kleinen Vollgummikugeln, in Mikronesien spielt man am Strand mit kubischen Objekten, die aus Pandanußblattstreifen geflochten werden.

Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich den Fans und deren magischen Kulten:

Zum Beispiel werden die vor Fanartikel strotzenden Privatzimmer treuer Fußballanhänger aus Brasilien, Holland, Schottland, Japan, Mexiko und der Türkei ausgestellt, deren Begeisterung für ihren Verein alle anderen Lebensinhalte ausklammert.

Der Kult um den Ball bringt Attribute hervor, die religiösen, mindestens aber magischen Charakter besitzen. Maskottchen und andere Hoffnungsträger abergläubischer Natur sind aus dem Fan-Dasein nicht wegzudenken, denn sie garantieren Siege.

>> zum Text in der WELT

>> Homepage der Ausstellung mit Fotogalerie

SIEHE AUCH:

Besprechung der Ausstellung in der Sueddeutschen

Fussball: Keineswegs nebensächlich für Ethnologen

Habilitiert u.a. ueber Homosexualität im Fußball

HALBDISTANZ – FUSSBALLBIOGRAFIEN UND FUSSBALLKULTUREN HEUTE. Ein Studienprojekt des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität Berlin

Rasenteppiche und Tribüne mit Kiosk und historischem Wettbüro im Hamburger Völkerkundemuseum: Die Ausstellung "Faszination Fußball" zeigt wie nuetzlich der vergleichende ethnologische Blick sein kann. Er entfremdet das Fremde und verfremdet das Bekannte, zeigt Gemeinsamkeiten zwischen weit entfernten Gesellschaften. Zumindest infolge…

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Ausstellung: Verhütung mit Leinensäckchen, Kondome aus Fischblase

Marita Metz-Becker hält einen weißen Blechbecher in die Höhe. Daran baumelt ein dünner roter Schlauch. Eine Scheidenspülung, erklärt die Ethnologin an der Universität Marburg. “Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war das die gängigste Verhütungsmethode”, sagt sie in einem Vorabbericht des epd ueber die Ausstellung “Wenn Liebe ohne Folgen bliebe … Zur Kulturgeschichte der Verhütung”, die in Marburg vom 28. April an zu sehen ist. Das “erste Kondom” in der Geschichte wurde uebrigens aus der Fischblase eines Stöhrs hergestellt. Wir erfahren auch dass Verhütung stets Frauensache war und ein Tabuthema.

>> weiter beim epd (Evangelischer Pressedienst)

SIEHE AUCH:

Besprechung Marita Metz-Beckers Buch: Der verwaltete Körper. Die Medikalisierung schwangerer Frauen in den Gebärhäusern des frühen 19. Jahrhunderts

Marita Metz-Becker hält einen weißen Blechbecher in die Höhe. Daran baumelt ein dünner roter Schlauch. Eine Scheidenspülung, erklärt die Ethnologin an der Universität Marburg. "Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war das die gängigste Verhütungsmethode", sagt sie in einem Vorabbericht des…

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Arbeitsmarkt: "Auch der überzeugte Ethnologe hat gute Perspektiven."

Die faz moechte Geisteswissenschaftlern Mut machen und stellt fest: “Bildung bleibt der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit”. Jutta Allmendinger, die Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB ) meint sogar: “Die Beschäftigungschancen von Akademikern dürften weiter steigen”. Dies gelte auch fuer Geisteswissenschaftler. Der Fachkräftemangel werde die Bereitschaft der Unternehmen steigern, sich für “Quereinsteiger” zu öffnen, glaubt Allmendinger.

“Auch der überzeugte Ethnologe hat gute Perspektiven”, sagt Bernhard Hohn vom Arbeitsmarkt-Informationsservice der BA:

Für Arbeitgeber sei häufig eben nicht die fachspezifische Ausbildung das ausschlaggebende Kriterium, sondern die allgemeinere Annahme, daß sich ein Akademiker bestimmte Arbeitstechniken angeeignet hat. Dazu gehören unter anderem methodisches Vorgehen, das Aufbauen von Netzwerken und professionelle Kommunikationsformen.

Hohn warnt generell davor, sich bei der Frage nach dem Studienfach von der aktuellen Arbeitsmarktlage beeinflussen zu lassen. Nur vor Beginn des Hauptstudiums sei es sinnvoll, mit Blick auf die Wahlfächer aktuelle Trends zu berücksichtigen. Ansonsten sollten vor allem individuelle Interessen und Fähigkeiten den Ausschlag für die Wahl des Studienfaches geben.

Faz-Leser Andreas Lohr kommentiert den Artikel kritisch:

Die hier präsentierten Durchschnittswerte verzerren jedoch das Bild. Man hätte nach die Arbeitslosenquoten unter den Akademikern einmal nach der vergangenen Zeit seit dem Studienabschluß differenzieren können. Denn die Lage derjenigen Absolventen, welche vor kurzem ihr Studium abgeschlossen haben, ist bei weitem nicht so gut, wie der Durchschnitt unter allen Akademikern.

>> weiter in der faz (Link aktualisiert mit Kopie)

SIEHE AUCH:

Das machen wir für einen Euro: Er hat drei Hochschulabschlüsse: als Ethnologe, als Lehrer und als Dolmetscher für Koreanisch, Russisch und Englisch

Frustriert von der Jobsuche: Ethnologiestudenten gründen “Absageagentur”

Studium Ethnologie? – Diskussion im Forum

Nachrichten Ethnologie und Beruf

Links Ethnologie und Beruf

Als arbeitslose Ethnologin beim Bewerbungsseminar

Die faz moechte Geisteswissenschaftlern Mut machen und stellt fest: "Bildung bleibt der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit". Jutta Allmendinger, die Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB ) meint sogar: "Die Beschäftigungschancen von Akademikern dürften weiter steigen". Dies gelte auch…

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Tvilsom “mangfoldsmobilisering” i Sverige?

Som nevnt tidligere, har Sverige utnevnt 2006 til et “Mångkulturår”. Morgenbladet oppsummerer debattene i Sverige. Formålet med året er å øke innvandreres muligheter til å delta i kulturlivet. Offentlig finansierte kulturvirksomhetene skal speile det etniske og kulturelle mangfoldet i dagens Sverige. Dette skal gjelde både produksjoner, ansettelser og publikumssammensetning.

Men som så ofte, så hjelper det lite at tanken bak er god, når begrepene en opererer med er upresisise. For: Hva er mångkultur?

Sosialantropolog ved Malmö Högskola Aje Carlbom sier til Morgenbladet:

– Hvem representerer hvem? Skal tre nordmenn som er innvandrere representere afrikanere? Svenske myndigheter verner om det gammeldagse synet på kultur hvor man forsterker det som er annerledes hos minoritetene, samtidig som man ser dem som en homogen gruppe.

Anne-Britt Gran, kulturforsker ved BI i Oslo sier:

– Man har en tendens til å antropologisere innvandrerkunstnere og i verste fall betrakte dem som amatører. Kunstlivet er kanskje det aller siste stedet hvor minoriteter vil bli integrert, fordi man tviholder på en vestlige kanon og vestlige kvalitetskriterier.

Likevel mener hun at Sverige er på rett vei:

– På tross av kritikken forsøker de å gjøre noe. Jeg vil oppfordre Trond Giske til å sette i gang liknende tiltak.

>> les hele saken i Morgenbladet

>> Så det finns en sorts svensk kultur och så mångkultur? Debatter om “Mångkulturåret”

Som nevnt tidligere, har Sverige utnevnt 2006 til et "Mångkulturår". Morgenbladet oppsummerer debattene i Sverige. Formålet med året er å øke innvandreres muligheter til å delta i kulturlivet. Offentlig finansierte kulturvirksomhetene skal speile det etniske og kulturelle mangfoldet i dagens…

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