search expand

Was einem blüht, wenn man 30 und noch ledig ist – Magisterarbeit in Kulturanthropologie

Ueber seltsame Rituale in Norddeutschland berichtet die Cellescher Zeitung:

Mitten in der Celler Innenstadt spielen sich seltsame Szenen ab: unter lautem Gejohle befreit ein Mann in Gummistiefeln, Blümchenkleid und mit rot geschminkten Lippen die Treppen des Rathauses mit einem Besen von unzähligen Papierschnipseln. Ein befremdlicher Anblick für einen Touristen aus Süddeutschland, im Norden jedoch wundert sich keiner, warum sich hier jemand öffentlich zum Affen macht: ganz einfach, der arme Kerl feiert seinen 30. Geburtstag und ist noch nicht verheiratet.

Die Kulturanthropologin und gebürtige Cellerin Kerstin Ehlert hat sich in ihrer Abschlussarbeit mit diesem Brauch auseinander gesetzt. Ihr Aufsatz ist jetzt auch in überarbeiteter Fassung als Buch erschienen.

>> weiter in der Cellescher Zeitung (Link aktualisiert)

Ueber seltsame Rituale in Norddeutschland berichtet die Cellescher Zeitung:

Mitten in der Celler Innenstadt spielen sich seltsame Szenen ab: unter lautem Gejohle befreit ein Mann in Gummistiefeln, Blümchenkleid und mit rot geschminkten Lippen die Treppen des Rathauses mit einem Besen von…

Read more

Debatt om ny undersøkelse: “Samfunnsvitere er jobbtapere”

Akademikere sliter på arbeidsmarkedet, spesielt samfunnsvitere ifølge en ny undersøkelse fra Karrieresenteret ved Universitetet i Bergen. Sammenlignet med andre fakulteter kommer samfunnsvitere og humanister dårligst ut. To år etter siste eksamen har over halvparten av humanistene og samfunnsviterne fra Universitetet i Bergen fortsatt ikke fått fast jobb. Samfunnsvitere må selge seg inn i langt større grad enn de som tar en profesjonsutdanning, for eksempel som sykepleier, sier Rønnaug Tveit, leder på Karrieresenteret, >> les hele saken

PS: I Tyskland prøvde arbeidsledige akademikerne å selge seg. De arrangerte en messe der de stilte seg selv ut. En god ide, men arbeidsgiverne glimret stort sett med sitt fravær.

SE OGSÅ:

– UiB må synliggjøre den kompetansen som høy universitetsutdanning faktisk gir (På Høyden, 12.10.05)

Kritisk til svake SV-tall: Undersøkelse sammenblander så mange ulike faktorer at det gir grunn til å stille spørsmål ved hele undersøkelsen som sådan, mener SV-dekan (På Høyden, 13.10.05)

Krever mer fokus på «anvendbar» antropologi. Kristina Lucumí Johansen etterlyser “mer innsats fra Universitetet for å bevisstgjøre arbeidsgivere om oss universitetsutdannete”

Akademikere sliter på arbeidsmarkedet, spesielt samfunnsvitere ifølge en ny undersøkelse fra Karrieresenteret ved Universitetet i Bergen. Sammenlignet med andre fakulteter kommer samfunnsvitere og humanister dårligst ut. To år etter siste eksamen har over halvparten av humanistene og samfunnsviterne fra…

Read more

Drehen den Spiess um: Arbeitslose Akademiker stellen sich selbst aus

Nach der Absageagentur nun die Selbstausstellung: Bei “Job! Die Messe” werben nicht Unternehmen um Führungskräfte, sondern arbeitslose Akademiker präsentieren sich als ihr eigenes “Produkt” und werben um die Gunst der Personalchefs. Eine eigentlich gute Initiative, doch die Realität glich einem absurden Theaterstück, schreibt Lars Riebold in der taz:

Nur dass nicht “Warten auf Godot”, sondern “Warten auf den Personalchef” gegeben wurde. Wie in Becketts Stück erschien “Er” nie. Und nur gerüchteweise hörten wir, dass einzelne Arbeitslose an anderen Ständen tatsächlich ein interessantes Gespräch mit “Ihm” geführt haben sollen. Eine perfekt organisierte Fata Morgana mit 160 Statisten. Im Umfeld meines Messestandes ist kein einziger Firmenvertreter aufgetaucht. Trostloser kann ein zubetonierter Arbeitsmarkt kaum aussehen.

Was müsste stattdessen geschehen, damit qualifizierte Leute wieder in Lohn und Brot kommen? fragt der Autor, einer der Ausstellungsobjekte (er ist Filosof und Linguist). Wenn sich die Strukturen nicht grundlegend ändern, nützt uns die schönste Jobmesse nichts, meint er:

“Es ist doch unsinnig, dass die einen bei “Job! Die Messe” mit einer 0-Stunden-Woche als ihr eigener Ladenhüter herumstehen, während andere angesichts einer 50-, 60-Stunden-Woche Lebensqualität vermissen. Wenn in Deutschland auch nur ein geringer Teil der Beschäftigten bereit wäre, 10 Prozent Gehalt gegen 10 Prozent mehr freie Zeit zu tauschen, würde sich zumindest die Akademikerarbeitslosigkeit schnell in Luft auflösen.”

>> weiter in der taz

PS: Bin froh, dass ich nicht in Deutschland wohne: Das Arbeitsamt kuendigt Hausbesuche an!

Nach der Absageagentur nun die Selbstausstellung: Bei "Job! Die Messe" werben nicht Unternehmen um Führungskräfte, sondern arbeitslose Akademiker präsentieren sich als ihr eigenes "Produkt" und werben um die Gunst der Personalchefs. Eine eigentlich gute Initiative, doch die Realität glich …

Read more

Christian Stokke sin antropologioppgave del av debatten om Katrina-rasismen i USA

Et eksempel på at en aldri kan vite hva forskning kan brukes til er at Christian Stokkes hovedoppgave om et rastafari-debattforum på nettet ble referert til i debatten om Katrina-katastrofen (orkanen). Noen mente at den utilstrekkelige hjelpen overfor de svarte og fattige skyldes rasisme. Stokkes oppgave tar bl.a. opp spørsmål om forholdet mellom “hvite” og “svarte”.

En bruker anbefalte Stokkes arbeid med følgende ord:

And, for those with time on their hands who wish to better understand what has happened on this thread, this thesis (pdf) may be useful……especially in terms of how Eurocentrism has shaped even the best of us.

>> les mer / eller les hele tråden

Et eksempel på at en aldri kan vite hva forskning kan brukes til er at Christian Stokkes hovedoppgave om et rastafari-debattforum på nettet ble referert til i debatten om Katrina-katastrofen (orkanen). Noen mente at den utilstrekkelige hjelpen overfor de…

Read more

Ausstellung “Projekt Migration”im Kölnischen Kunstverein

Ungewohnte Perspektiven auf das Thema Migration bietet die Ausstellung “Projekt Migration” im Kölnischen Kunstverein, an der auch Ethnologen der Universität Frankfurt mitgeschafft haben, schreibt die taz:

Wer das Bild einer multikulturellen Buntheit von dieser Ausstellung erwartet, wird überrascht sein, wie anders sie die Akzente setzt.

Ein Beispiel:

Aus dem Couchtisch in der Mitte ragen Hals, Kopf und Helm des letzten Kaisers des Deutschen Reiches, und mit ihm auf Augenhöhe sitzt ein Besucher und fotografiert. “Und was hat das mit Migration zu tun?”, fragen die meisten ungefähr zehn Sekunden nachdem sie durch die Tür getreten sind.

Das ist auf Seite 262 des kleinen Ausstellungsführers gut erklärt, aber wer den noch nicht hat, erhält Auskunft vor Ort: Erstens ist Kaiser Wilhelm II, Enkel von Queen Viktoria aus England, ein schönes Beispiel dafür, dass Migration in europäischen Adelshäusern üblich und politische Praxis war. Zweitens begann mit der Großindustrie in der Zeit von Wilhelm II eine Zuwanderungspolitik, die zwischen willkommenen und unwillkommenen Nationen unterschied. Drittens steht der Kaiser für die kurze Epoche deutscher Kolonialherrschaft. Auf diese Zusammenhänge kommt erst mal fast keiner. Geschichte aus der Perspektive von Migrationsbewegungen und nicht aus der Erzählung über Nationalstaaten wahrzunehmen ist eben noch immer eine ungewohnte Übung.

>> weiter in der taz

>> Besprechung der Ausstellung in der Welt am Sonntag

>> Webseite der Ausstellung “Projekt Migration”

Ungewohnte Perspektiven auf das Thema Migration bietet die Ausstellung "Projekt Migration" im Kölnischen Kunstverein, an der auch Ethnologen der Universität Frankfurt mitgeschafft haben, schreibt die taz:

Wer das Bild einer multikulturellen Buntheit von dieser Ausstellung erwartet, wird überrascht sein, wie anders…

Read more