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Das Völkerkundemuseum in Hamburg erschafft die Welt des tibetischen Buddhismus

taz

Vom Pilger-Rucksack bis zum Kunstwerk: Das Hamburger Völkerkundemuseum erschafft die Welt des tibetischen Buddhismus aus Magazinbeständen. 1.600 Objekte haben die Völkerkundler ausgestellt. Es fehlt nur das Alltagsleben, das auf den 1.000 Quadratmetern der Schau ebenfalls breiten Raum einnimmt. Die Politik dagegen ist Teil des Begleitprogramms. >> weiter

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tibet.ethno.info – Tibet Blog

taz

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19 angehende Historiker und Ethnologen sichteten Tausende von Feldpostsendungen

Tagesspiegel

40 Milliarden Feldpostsendungen beförderte die deutsche Wehrmacht zwischen 1939 und 1945. Die Bedeutung dieser Dokumente als historische Quellen hat das Museum für Kommunikation Berlin (MfK) erkannt. Als erstes Ergebnis wurde am 8. April die Kabinettausstellung „Überlebenszeichen. Feldpostbriefe des Zweiten Weltkriegs“ eröffnet. Die kleine, aber dichte Schau wurde von Studierenden der Humboldt-Universität entwickelt. In einem fächerübergreifenden Praxisseminar unter der Leitung von MfK-Direktor Joachim Kallinich sichteten 19 angehende Historiker und Ethnologen Tausende Briefe. >> weiter

Tagesspiegel

40 Milliarden Feldpostsendungen beförderte die deutsche Wehrmacht zwischen 1939 und 1945. Die Bedeutung dieser Dokumente als historische Quellen hat das Museum für Kommunikation Berlin (MfK) erkannt. Als erstes Ergebnis wurde am 8. April die Kabinettausstellung „Überlebenszeichen. Feldpostbriefe des Zweiten Weltkriegs“…

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Arbeitslose Akademiker: Generation Praktikum

Die Zeit

Je mehr arbeitslose junge Akademiker es gibt, desto lieber stellen die Unternehmen Praktikanten ein, die für wenig Geld professionelle Arbeiten verrichten. So ist zwischen Ausbildung und Beruf eine häufig mehrere Jahre währende Dauerpraktikantenschaft getreten. Die Wissenschaft hat diesen Jahren bereits einen Namen gegeben: die floundering period. Eine Phase, in der man zappelt wie eine Flunder.

Vor zwei, drei Jahren war in den Zeitungen viel über die »Generation arbeitslos« zu lesen, von jungen, gut ausgebildeten Menschen, die früh ihren Job verloren. Die Flundermenschen sind anders: Sie wurden nie arbeitslos, weil sie nie einen festen Job hatten. Sie haben daher auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld oder auf Startgeld für eine Ich-AG. Es gibt Arbeitslosenstatistiken in Deutschland, jeden Monat neue.

Der Dauerpraktikant schadet nicht nur sich selbst. Weil es so einfach für die Unternehmen ist, echte Stellen mit Praktikanten zu besetzen, sorgt er auch dafür, dass es weniger echte Jobs gibt. Das Einzige, was helfen würde, wäre ein Praktikantenboykott: Niemand, der bereits einen Uniabschluss hat, macht noch ein Praktikum. >> weiter

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Zeit-Dossier Generation Praktikum mit mehr Texten zum Thema

Text in der Sueddeutschen zum selben Thema: Die neue Generation “P”: Wir müssen draußen bleiben (10.4.05)

Die Zeit

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Er suchte nach den Gemeinsamkeiten der Völker

taz

Alle Kulturen haben gemeinsame Wurzeln. Aber durch den Kontakt mit Fremden entwickeln sich einige schneller als andere. Davon war Adolf Bastian überzeugt, der im Jahr 1873 das Königliche Museum für Völkerkunde in Berlin gründete.
25 Jahre reiste Adolf Bastian durch die Welt: Kein Ethnologe besuchte mehr Völker und sammelte mehr Zeugnisse ihrer Kulturen. Doch die Expeditionen des Begründers des Völkerkunde-Museums wurden vergessen. 100 Jahre nach seinem Tod zeigt eine Ausstellung Bastians Wirken >> weiter

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Schock des Kulturkontakts: Ethnologisches Museum erinnert an Adolf Bastian

taz

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25 Jahre reiste Adolf Bastian durch die…

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Globalisierung: Wie kommt die chinesische Sandale nach Burkina Faso?

Im Spiegel ist vom Recycling von Altreifen zu lesen. Dies wird offenbar immer wichtiger. Im Abschnitt ueber originelles Reifenrecycling in Afrika (dort macht man aus Altreifen Sandalen) wird Ethnologe Peter Hahn zitiert: “Die Kasena im Süden Burkina Fasos nennen die Gummischuhe ironisch ‘kar-kobi’, was so viel bedeutet wie ‘was das Auto zurückgelassen hat’.” >> zum Spiegel-Artikel

Eine rasche Google-Suche ergab, dass Peter Hahn einen laengeren Text zum Thema geschrieben hat in der Publikation Das Parlament (Nr. 10 2004) der Bundeszentrale fuer politische Bildung. Er schreibt u.a.:

“Der rasche Wandel des Konsums und die Selbstverständlichkeit, mit der diese neuen Sachen im Alltag verwendet werden, stehen in deutlichem Widerspruch zu einem in Europa verbreiteten Bild der afrikanischen Gesellschaften. Dort überwiegt nach wie vor der Glaube, der afrikanische Alltag werde weitgehend aus lokalen Ressourcen bestritten und das Leben gestalte sich unabhängig von weltweit verbreiteten Mustern des Konsums. Das Gegenteil ist der Fall.”

>> zum Text – Wie kommt die chinesische Sandale nach Burkina Faso? Globalisierter Konsum: Leder, Plastik, Recycling-Material”

Im Spiegel ist vom Recycling von Altreifen zu lesen. Dies wird offenbar immer wichtiger. Im Abschnitt ueber originelles Reifenrecycling in Afrika (dort macht man aus Altreifen Sandalen) wird Ethnologe Peter Hahn zitiert: "Die Kasena im Süden Burkina Fasos nennen die…

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