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Anden-Konflikte: Blutige Spiele oder blutiger Ernst?

Die Presse

Herrschte auf Erden immer und überall Krieg, oder gab es Zeiten und Regionen, in denen Völkerschaften friedlich miteinander auskamen? Das hängt auch vom Auge des Beobachters ab, der entweder seine eigene Position – für gewöhnlich die westliche – unterschwellig heraushebt aus den dunklen Zeiten der barbarischen Völker. Oder der weitab in Zeit und Raum die verlorene Unschuld ortet, die Ethnologin Margaret Mead war ein Beispiel dafür, sie fand das Paradies auf Samoa.

Natürlich hat auch die Archäologie mit dem Problem zu kämpfen, sie steht in Gefahr, die Vergangenheit zu “bellifizieren” oder zu “pazifizieren”. Letzteres gilt vor allem für die Indianer, die vor den Inka im heutigen Peru lebten, die Nasca, die Moche und andere. >> weiter

Die Presse

Herrschte auf Erden immer und überall Krieg, oder gab es Zeiten und Regionen, in denen Völkerschaften friedlich miteinander auskamen? Das hängt auch vom Auge des Beobachters ab, der entweder seine eigene Position - für gewöhnlich die westliche - unterschwellig…

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Nach Ethnologiestudium für ein Jahr nach Indonesien

Wochenzeitung für das Emmental

Am 31. Januar nimmt Katharina Gfeller Abschied. Über ein Jahr wird sie in Indonesien leben und für die Organisation Peace Brigades International arbeiten. Katharina Gfeller hat an der Universität Bern Geografie und Ethnologie studiert und soeben das Studium abgeschlossen. «Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, zu gehen», findet sie. Nach einem dreimonatigen Sprachstudium wird sie nach Papua reisen, der indonesische Teil der Insel Neuguinea. Ihr Einsatz ist freiwilliger Natur, leben wird sie von einem Sackgeld. >> weiter

Wochenzeitung für das Emmental

Am 31. Januar nimmt Katharina Gfeller Abschied. Über ein Jahr wird sie in Indonesien leben und für die Organisation Peace Brigades International arbeiten. Katharina Gfeller hat an der Universität Bern Geografie und Ethnologie studiert und soeben das…

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Folkloristische Ethnologen? Konferenz „Identität versus Globalisierung“

Tagesspiegel

Die Gegenüberstellung von Identität und Globalisierung erwies sich als voreilig. Die Einsicht in den hybriden Charakter kultureller Praktiken mündete in eine Kritik der Ausstellung, in deren Kontext die Konferenz stattfand: „Positionen zeitgenössischer Kunst aus Südostasien“ im Ethnologischen Museum Berlin. Der Bezug auf regionale Identitäten kann verhängnisvoll sein, weil sie folkloristische Stereotypen reproduziert. Und als künstlerische Strategie ist das Beharren auf „Identität“ letztlich ein Widerspruch in sich selbst – da Kunst immer das Offene, das Neue sucht. >> weiter

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Homepage der Tagung und Ausstellung

Tagesspiegel

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Hauschild: “Wir müssen begreifen, was es heißt, als Muslim im Westen zu leben”

Ethnologe Thomas Hauschild, Die Presse

Suchen wir darum einen dritten Weg zwischen Verschwörungstheorie und blindem “Krieg gegen den Terror”. Als Vorbild könnten die Anstrengungen westlicher Soziologen und Ethnologen gelten, die italienische Mafia zu begreifen.

Wenn es uns nicht gelingt, zumindest die westlichen Muslime in einen kulturellen Dialog einzubinden, dann wird das Projekt der Aufklärung vielleicht an einer Reaktion auf den Westen scheitern, die vorgibt, sich auf ein einziges altes Buch zu berufen. Unter Dialog verstehe ich, dass wir erst einmal begreifen müssen, was es heißt, als Muslim in Deutschland, Österreich oder Frankreich zu leben – oder mit der allgegenwärtigen Präsenz der USA in dieser Welt.

Österreich könnte in diesem Vermittlungsprozess eine Vorreiterrolle spielen, denn hier gibt es ein Islamgesetz, hier gibt es entwickelte interkulturelle Wissenschaften, hier gibt es alt eingesessene reform-muslimische Vereinigungen, eine Vielzahl spiritueller Experimente und auch ganz jugendfrische Neugründungen wie die Wiener Gruppe “Der Friede” >> weiter

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Parallelgesellschaft,Leitkultur: Wieviel Zusammenhalt braucht eine Gesellschaft?

Ethnologe Thomas Hauschild, Die Presse

Suchen wir darum einen dritten Weg zwischen Verschwörungstheorie und blindem "Krieg gegen den Terror". Als Vorbild könnten die Anstrengungen westlicher Soziologen und Ethnologen gelten, die italienische Mafia zu begreifen.

Wenn es uns nicht gelingt, zumindest die westlichen…

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Warum Afrika nicht vom Fleck kommt

Freiburger Nachrichten

Die Stagnation schwarzafrikanischer Staaten hat einen Grund: Hexerei. Diese These vertritt der Weltwoche-Redaktor und Ethnologe David Signer in seinem Buch.

Signier: Ist man erfolgreich, muss man geben, und wird man um etwas gebeten, auch. Solltest du nicht teilen, so kann man dir das Leben zur Hölle machen. Es kann psychischer Druck ausgeübt werden oder körperliche Gewalt. Auch zu Vergiftungen kann es kommen. Ein Spruch lautet: Wenn ich nicht dein Geld fressen kann, dann fresse ich dich. Die Gesamtheit des sozialen Drucks kann man Hexerei nennen. >> weiter

SIEHE AUCH:

Wehe den Aufstrebenden. David Signers Schlüsselbuch über Schwarzafrika (Neue Zürcher Zeitung, 31.12.04, Link aktualisiert mit Kopie, 8.5.05)

Buchbesprechung Die Ökonomie der Hexerei auf myblog.de/nichtidentisches

Freiburger Nachrichten

Die Stagnation schwarzafrikanischer Staaten hat einen Grund: Hexerei. Diese These vertritt der Weltwoche-Redaktor und Ethnologe David Signer in seinem Buch.

Signier: Ist man erfolgreich, muss man geben, und wird man um etwas gebeten, auch. Solltest du nicht teilen, so kann…

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