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Kreuze am Fahrbahnrand – ein neuer Trauerritus

Obwohl die Zahl der tödlich Verunglückten zurückgeht, nimmt die Zahl der Unfallkreuze zu. “In den Kreuzen deutet sich ein neuer Trauerritus an, eine neue Form des Abschiednehmens”, sagt Christine Aka.

Die Volkskundlerin von der Universität Münster beschäftigt sich seit vier Jahren mit dem Phänomen der “Kreuze am Fahrbahnrand”. An 250 Unfallorten hat sie sich mit Angehörigen unterhalten und analysiert, warum immer mehr Hinterbliebene Kreuze an die Straße stellen.

Das Ergebnis ihrer Studien: Die Unfallkreuze haben nichts mit dem Christentum zu tun. “Vielmehr geht es darum, einen Ort der Trauer zu schaffen. >> weiter (link aktualisiert)

Obwohl die Zahl der tödlich Verunglückten zurückgeht, nimmt die Zahl der Unfallkreuze zu. "In den Kreuzen deutet sich ein neuer Trauerritus an, eine neue Form des Abschiednehmens", sagt Christine Aka.

Die Volkskundlerin von der Universität Münster beschäftigt sich seit vier Jahren…

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LüneburgLectures: Untersucht wird die Wahrnehmung “fremder Kulturen”

Informationsdienst Wissenschaft

Der Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Lüneburg startet in diesem Monat die LüneburgLectures. In den kommenden zwei Jahren werden – großzügig gefördert durch die Stiftung Niedersachsen – international renommierte Wissenschaftler für jeweils ein Semester als Gastprofessoren an die Universität kommen und sich in Seminaren und öffentlichen Veranstaltungen mit der Wahrnehmung fremder Kulturen beschäftigen.

Der Fachbereich Kulturwissenschaften der Lüneburger Universität hatte vor zwei Jahren damit begonnen, einen Forschungsschwerpunkt im Bereich der Kulturtheorie auszuprägen. Dabei spielt das Thema Fremderfahrung – ethnologisch und interkulturell betrachtet – eine wichtige Rolle. Gefragt wird u.a. danach, wie eurozentrisch geprägt die Kulturwissenschaften oder die Ethnologie heute sind. >> weiter

ANMERKUNG: Bzgl Selbstkritik: Man haette gleich mit der Pressemeldung anfangen koennen und “fremde Kulturen” rausstreichen – ein Begriff und Ansatz, der in der heutigen Ethnologie nicht mehr benutzt wird, siehe eine fruehere Arbeit von mir zu “Die ethnologische Kritik am Kultur-Konzept”

Informationsdienst Wissenschaft

Der Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Lüneburg startet in diesem Monat die LüneburgLectures. In den kommenden zwei Jahren werden - großzügig gefördert durch die Stiftung Niedersachsen - international renommierte Wissenschaftler für jeweils ein Semester als Gastprofessoren an die Universität kommen…

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“Orale Kulturen” – Neue Ausgabe von journal-ethnologie.de ist draussen

In der 4. und letzten Ausgabe dieses Jahres des Netzmagazines des Frankfurter Museums der Weltkulturen hat es Artikel zu u.a. folgenden Themen:

“Ein Bild sagt mehr als 1000 Wörter” – Visualität und Oralität in traditioneller Kunst und Populärkultur in Westafrika (von Wendelin Schmidt)

Selbstbehauptung einer mündlich überlieferten Religion. Zur Sprechkultur bei den Kiranti im Hindu-Königreich Nepal
(von Martin Gaenszle)

Versöhnungszeremonien nach Blutrache. Mündliche Kommunikation in Nordalbanien (von Stéphane Voell)

Was uns die Lwas des Vodou erzählen. Geistergespräche in der oralen Tradition Haitis (von Heike Drotbohm)

>> Link zur Startseite von journal-ethnologie.de (weiter zu Ausgaben – Ausgabe 4/04, keine direkten Links moeglich)

In der 4. und letzten Ausgabe dieses Jahres des Netzmagazines des Frankfurter Museums der Weltkulturen hat es Artikel zu u.a. folgenden Themen:

"Ein Bild sagt mehr als 1000 Wörter" - Visualität und Oralität in traditioneller Kunst und Populärkultur in Westafrika (von…

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Ethnologiestudium reicht nicht aus, um den Absprung ins Berufsleben zu schaffen

DIE ZEIT

Stehen die Jobchancen für Ethnologen wirklich so schlecht?
Keineswegs, so das Ergebnis von zwei Verbleibstudien der Institute für Ethnologie an der Universität Hamburg und der Freien Universität Berlin. Mit acht Prozent Arbeitslosigkeit liegen die Berliner Absolventen unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. In Hamburg sind 14 Prozent als arbeitslos gemeldet.

Allerdings reichte das Studium allein bei den wenigsten Absolventen beider Universitäten aus, um den Absprung ins Berufsleben zu schaffen. Viele absolvierten zusätzliche Ausbildungen (als Fachzeitschriftenredakteur, Pharmareferent oder in Management-Trainee-Programmen). >> weiter

(via Ethno::log)

DIE ZEIT

Stehen die Jobchancen für Ethnologen wirklich so schlecht?
Keineswegs, so das Ergebnis von zwei Verbleibstudien der Institute für Ethnologie an der Universität Hamburg und der Freien Universität Berlin. Mit acht Prozent Arbeitslosigkeit liegen die Berliner Absolventen unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.…

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Besitz und Eigentum: Offener Zugang zu Land, Wissen und Kultur?

Christopher Hann, Max Planck Institut für ethnologische Forschung, Halle/Saale

Die Forschungsgruppe “Besitz und Eigentum” des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung richtet ihr Hauptaugenmerk auf die enttäuschenden Ergebnisse des Dekollektivierungsprozesses auf dem Land in den postsozialistischen Staaten.

Die Gruppe macht Gebrauch von einem Modell, das von Kollegen in der Rechtsethnologie entwickelt wurde. Dieses Modell kann auch auf dem Gebiet des geistigen Eigentums angewendet werden, , zum Beispiel wenn indigene Gruppen Ansprüche auf einzigartiges “kulturelles Eigentum” erheben. Jüngste Aufrufe, Wissen frei zugänglich zu machen, verweisen auf ähnliche Problemstellungen. >> weiter

Christopher Hann, Max Planck Institut für ethnologische Forschung, Halle/Saale

Die Forschungsgruppe "Besitz und Eigentum" des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung richtet ihr Hauptaugenmerk auf die enttäuschenden Ergebnisse des Dekollektivierungsprozesses auf dem Land in den postsozialistischen Staaten.

Die Gruppe macht Gebrauch von einem Modell,…

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