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“Bundesländer sollen Konvention für Rechte indigener Völker zustimmen”

ngo-online

Deutschland soll endlich die Konvention für die Rechte der indigenen Völker zu unterzeichnen. Das fordert eine Koalition von Nichtregierungsorganisationen. Die Organisationen, darunter Brot für die Welt, die Gesellschaft für bedrohte Völker und amnesty international, beklagen, dass Deutschland eine Entscheidung seit Jahren hinaus schiebe.

Mit ihrer Außen-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik beeinflusse auch die Bundesrepublik die Lebensbedingungen indigener Völker. Beteiligungen deutscher Firmen und Banken am Staudammbau oder an Öl-Pipeline-Projekten seien dafür ebenso Beispiele wie die Einfuhr von Erdöl und Erdgas, das teilweise in den angestammten Gebieten solcher Völker gegen deren Willen und historischen Verträgen zum Trotz gewonnen werde und Flüsse und Seen verpeste. >> weiter

ngo-online

Deutschland soll endlich die Konvention für die Rechte der indigenen Völker zu unterzeichnen. Das fordert eine Koalition von Nichtregierungsorganisationen. Die Organisationen, darunter Brot für die Welt, die Gesellschaft für bedrohte Völker und amnesty international, beklagen, dass Deutschland eine Entscheidung seit…

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Soziologen-Tag: Für Konkurrenz statt Zusammenarbeit mit der Ethnologie

Tagesspiegel

Die Situation ist für Deutschlands Soziologen ungewohnt: Jahrzehnte lang forschten sie weitgehend abseits der Öffentlichkeit. Jetzt geraten sie unverhofft ins Scheinwerferlicht – dank Hartz und Co. Die Reformen bringen die soziale Gerechtigkeit, das Kernthema der Soziologie, wieder ins Gespräch. Beim 32. Soziologentag in München, der heute zu Ende geht, genießen die 2 000 Teilnehmer die neue öffentliche Aufmerksamkeit.

„Wir dürfen die Deutungshoheit über die aktuellen Fragen nicht den Ökonomen und Juristen allein überlassen“, mahnt der Münchner Wolfgang Bonß. „Seit 20 Jahren forsche ich über die Arbeitslosigkeit, aber erst jetzt interessiert sich jemand außerhalb unserer Disziplin für die Ergebnisse“, behauptet Bonß.

Aber auch in anderen Bereichen müsse die Soziologie ihre Position behaupten, ergänzt seine Kollegin Claudia Honegger von der Universität Bern. Die Soziologie dürfe nicht larmoyant ihre Margninalisierung beklagen, sondern sich der Konkurrenz mit der Psychologie, der Ethnologie oder der Pädagogik stellen. „Die haben Themen für sich besetzt, die vor Jahren noch unsere Domäne waren!“ >> weiter

Tagesspiegel

Die Situation ist für Deutschlands Soziologen ungewohnt: Jahrzehnte lang forschten sie weitgehend abseits der Öffentlichkeit. Jetzt geraten sie unverhofft ins Scheinwerferlicht – dank Hartz und Co. Die Reformen bringen die soziale Gerechtigkeit, das Kernthema der Soziologie, wieder ins Gespräch. Beim…

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Frankfurter Museum der Weltkulturen feiert 100-jähriges Bestehen

Wiesbadener Kurier

Einst war es ein Museum für Völkerkunde, in dem Objekte aus fernen Ländern zusammengetragen wurden. Heute sieht es seine Aufgabe in der Vermittlung der kulturellen Vielfalt der Welt: Am 22. Oktober feiert das Museum der Weltkulturen in Frankfurt sein 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläum fällt in eine Zeit des Wandels. Denn seit Direktorin Anette Rein vor vier Jahren die Leitung übernommen hat, ist die Ethnologin dabei, das Museum zu einem Treffpunkt der Kulturen umzugestalten.

Als Direktorin will sie weg von dem angestaubten Image, das Völkerkunde-Museen oft anhaftet. Sie gelten nicht selten als Gerümpelkammern des Kolonianismus, in denen alles zu finden ist, was Wissenschaftler von ihren Expeditionen mitbrachten. Am Anfang des 21. Jahrhunderts sei eine solche Haltung nicht mehr zeitgemäß, meint die Wissenschaftlerin: “Wir sehen unsere Aufgabe darin, für globale Themen zu sensibilisieren und Möglichkeiten zur Orientierung zu erschließen.” >> weiter

>> aktuelle Ausstellungen

Wiesbadener Kurier

Einst war es ein Museum für Völkerkunde, in dem Objekte aus fernen Ländern zusammengetragen wurden. Heute sieht es seine Aufgabe in der Vermittlung der kulturellen Vielfalt der Welt: Am 22. Oktober feiert das Museum der Weltkulturen in Frankfurt sein…

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Buchbesprechung: Sylvia Keim (2003). “So richtig deutsch wird man nie sein …”

Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung Nr 16

Sylvia KEIM untersucht in ihrer Studie wie junge Migrantinnen und Migranten in Deutschland mit Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzungserfahrungen umgehen und zurechtkommen. Die Auswirkungen von Fremdenfeindlichkeit und rassistischen Diskriminierungen sind in der deutschsprachigen Migrationsforschung erstaunlicherweise ein weitgehend unbekanntes Forschungsgebiet.

Besonders zu erwähnen ist, dass sich gerade in diesem Fall die Vorteile einer qualitativen Forschungsmethode zeigen. Das Thema von Ausgrenzungserfahrungen und unterschwelliger Ablehnung durch die Gesellschaft ist für die Befragten schmerzlich und unangenehm. Mit quantitativen Forschungsmethoden sind hier kaum valide Ergebnisse zu erwarten, da ein Großteil dieser Erfahrungen verdrängt und die Relevanz der fremdenfeindlichen Umwelt für die eigene Subjektkonstitution häufig schlicht geleugnet wird. >> weiter

SIEHE AUCH:
Mehr Artikel der neuesten Ausgabe des Online-Magazines “Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research” (FQS)

Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung Nr 16

Sylvia KEIM untersucht in ihrer Studie wie junge Migrantinnen und Migranten in Deutschland mit Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzungserfahrungen umgehen und zurechtkommen. Die Auswirkungen von Fremdenfeindlichkeit und rassistischen Diskriminierungen sind in der deutschsprachigen Migrationsforschung erstaunlicherweise ein weitgehend…

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Ein Haus für alle Kulturen der Welt

Hamburger Abendblatt

Das Museum für Völkerkunde Hamburg wurde vor 125 Jahren gegründet. Heute ist es eines der bedeutendsten ethnographischen Museen der Welt. 1887 mahnte der “Hamburgische Correspondent”, damals eine der renommiertesten Zeitungen in Deutschland, ein “würdiges Museum für Völkerkunde” an, denn dies sei für die Hansestadt so wichtig “wie gute Quaianlagen und große Lagerhäuser”. >>weiter

Hamburger Abendblatt

Das Museum für Völkerkunde Hamburg wurde vor 125 Jahren gegründet. Heute ist es eines der bedeutendsten ethnographischen Museen der Welt. 1887 mahnte der "Hamburgische Correspondent", damals eine der renommiertesten Zeitungen in Deutschland, ein "würdiges Museum für Völkerkunde" an, denn…

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