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Open Access – Freies Wissen für jedermann bald im Netz?

FAZ

Immer mehr Forscher, Bibliothekare, Autoren und Wissenschaftsmanager gehen auf die Barrikaden. Sie beklagen die ihrer Ansicht nach zu hohen Kosten wissenschaftlicher Zeitschriften sowie die Monopolstellung der Fachverlage bei der Verbreitung von Forschungsergebnissen.

In einigen Jahren, so ihre Vision, soll ein Großteil der Fachliteratur für jedermann kostenlos und frei über das Internet zugänglich sein, begutachtet, aufbereitet und archiviert von den Wissenschaftlern selbst.

„Open Access” heißt das Schlagwort, das durch die Berliner Erklärung großer europäischer Forschungsorganisationen vor einem Jahr starke Unterstützung erfahren hat, aber für viele Verlage mittlerweile zum Reizthema geworden ist. >> weiter

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Immer mehr Forscher, Bibliothekare, Autoren und Wissenschaftsmanager gehen auf die Barrikaden. Sie beklagen die ihrer Ansicht nach zu hohen Kosten wissenschaftlicher Zeitschriften sowie die Monopolstellung der Fachverlage bei der Verbreitung von Forschungsergebnissen.

In einigen Jahren, so ihre Vision, soll ein Großteil…

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Uni für Obdachlose startete in Graz

Der Standard

Freier Bildungszugang für alle wird als Grundwert einer funktionierenden Demokratie genannt. Die Grazer Straßenzeitung “Megaphon” startete ein ungewöhnliches Projekt: Die erste Obdachlosen-Uni Österreichs. Die Vorlesungen aus unterschiedlichen Fachbereichen finden wöchentlich bis Ende Jänner statt.

Die erste Vorlesung hielt der Ethnologe Leopold Neuhold von der Grazer Karl-Franzens-Universität über das “Lachen als ein Moment der Bewältigung des Lebens” im “Vinzitel”, einem Hotel für Menschen ohne festes Zuhause. Neuhold begeisterte sein Auditorium mit sehr humorvoll dargebrachter Wissenschaft und erntete Schmunzeln und Lachen. >> weiter

Der Standard

Freier Bildungszugang für alle wird als Grundwert einer funktionierenden Demokratie genannt. Die Grazer Straßenzeitung "Megaphon" startete ein ungewöhnliches Projekt: Die erste Obdachlosen-Uni Österreichs. Die Vorlesungen aus unterschiedlichen Fachbereichen finden wöchentlich bis Ende Jänner statt.

Die erste Vorlesung hielt der Ethnologe…

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Halle, Bern und Basel vorn – Webseiten von Ethnologie-Instituten untersucht

Der Fachbereich Ethnologie an der Uni Trier hat die Internet-Auftritte deutschsprachiger Ethnologie-Institute verglichen und bewertet.

Ein Auszug ihres Fazits:

“Neben dem finanziellen Spielraum und der personellen Ausstattung eines Instituts scheint auch die individuelle Einstellung des Lehrpersonals gegenüber dem noch recht jungen Medium Internet und der Öffentlichkeit im Allgemeinen den Umfang und das Angebot einer Institut-Homepage zu beeinflussen. Zumindest stellt FISCHER die Behauptung auf, dass ?[…] es [Ethnologen] bisher vermieden [haben], in der Öffentlichkeit in Erscheinung zu treten und ihre Kenntnisse nach außen zu vermitteln ? hauptsächlich aus Angst, dass für die Popularisierung der Ethnologie die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit geopfert werden müsse?.

Dieses Zitat kann erklären, warum sich die Inhalte der deutschsprachigen Internetauftritte ethnologischer Universitätsinstitute in erster Linie an den Bedürfnissen der internen Studentenschaft, schon seltener an denen eines kundigen Publikums außerhalb des eigenen Instituts und nur in Ausnahmefällen an denen der Öffentlichkeit orientieren.”

Die Rangliste:

Platz 1: Halle-Wittenberg
Platz 2: Bern
Platz 3: Basel, Berlin, und Bremen

>> Download der Studie “Ethnologie goes Internet” (Link aktualisiert 2016-04-27)

(via ethno::log)

Der Fachbereich Ethnologie an der Uni Trier hat die Internet-Auftritte deutschsprachiger Ethnologie-Institute verglichen und bewertet.

Ein Auszug ihres Fazits:

"Neben dem finanziellen Spielraum und der personellen Ausstattung eines Instituts scheint auch die individuelle Einstellung des Lehrpersonals gegenüber dem noch recht jungen Medium…

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