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1, 2, viele: Die Pirahã in Brasilien kennen keine größeren Zahlwörter

Die Welt

Tatsächlich haben diese Ureinwohner aber auch keinen Begriff von größeren Zahlenmengen. Offenbar bestand keine kulturelle Notwendigkeit, größere Zahlen zu benennen. Das berichtet Peter Gordon von der Columbia-Universität in New York heute im Magazin “Science”.

Durch seine Beobachtungen sieht der Verhaltensforscher eine bislang umstrittene Theorie des Linguisten Benjamin Whorf bestätigt. Dieser hatte Ende der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die These aufgestellt, dass Sprache den Ursprung und Inhalt des Denkens bestimmen kann.

Ethnologen hatten bereits beobachtet, dass einige Völker keine Wörter für “rechts” und “links” kennen, die dadurch bezeichneten Richtungen aber unterscheiden können. >> weiter

SIEHE AUCH:
Wie einflussreich ist Sprache? Ethnologen untersuchen Verhältnis von Sprache und Gedanken (Deutschlandfunk)

Die Welt

Tatsächlich haben diese Ureinwohner aber auch keinen Begriff von größeren Zahlenmengen. Offenbar bestand keine kulturelle Notwendigkeit, größere Zahlen zu benennen. Das berichtet Peter Gordon von der Columbia-Universität in New York heute im Magazin "Science".

Durch seine Beobachtungen sieht der Verhaltensforscher…

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Die Mari in Russland: Die kleinen Leute aus dem Wald

WOZ

Das Volk der Mari in der russischen Wolga-Republik Marij El bezeichnet sich selbst als das «letzte heidnische Volk Europas». Es spricht mit den Geistern des Wassers und der Sonne. Aggressivität, erklärt der Historiker und Ethnologe Nikandr Popow, gelte bei den Mari als Schwäche. Die Mari passten sich an wie ein Halm im Wind. Genau das habe ihrer Kultur und Religion das Überleben ermöglicht.

Heute gibt es in Russland noch etwa 650 000 Mari. Von ihnen lebt aber nur die Hälfte in der Republik Marij El. Die restlichen Mari wohnen verstreut in vielen Gebieten und Republiken des Wolga-Ural-Gebiets. In ihrer eigenen Republik sind sie eine Minderheit: Sie stellen nur etwa 43 Prozent der EinwohnerInnen. 48 Prozent sind RussInnen, der Rest hauptsächlich TatarInnen und TschuwaschInnen.

Der neue Präsident der Republik, Leonid Markelow, ist Russe und gehört der ultranationalistischen Partei von Wladimir Schirinowskij, der LDPR, an. Seit Markelows Amtsantritt im Jahr 2000 fühlen sich die Mari in ihrer eigenen Republik politisch, wirtschaftlich und kulturell mehr und mehr an den Rand gedrängt. >> weiter (Link aktualisiert 2.8.2020)

WOZ

Das Volk der Mari in der russischen Wolga-Republik Marij El bezeichnet sich selbst als das «letzte heidnische Volk Europas». Es spricht mit den Geistern des Wassers und der Sonne. Aggressivität, erklärt der Historiker und Ethnologe Nikandr Popow, gelte bei den…

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Admin. dir i Forskningsrådet: For mer kommers, vil styrke eliten

Arvid Hallén, konstituert administrerende direktør i Forskningsrådet, forskning.no

“Evalueringer viser at vi har klare kvalitetsproblemer selv om vi finner topp prestasjoner innenfor mange fagområder. Vi har et fordelingsproblem. Forskerne med det største potensialet har fått for dårlige utfoldelsesmuligheter. Forskning av høyeste kvalitet er en elitevirksomhet og må behandles som det.”

“Konkurranse fremmer kvalitet og vi må derfor konkurranseutsette mer av forskningsmidlene og vinnerne må gis bedre og mer langsiktige vilkår.”

“Vi må derfor stimulere til økt forsknings- og utviklingsvirksomhet i næringslivet. Brukerstyrt forskning, hvor Forskningsrådet finansierer prosjekter sammen med bedriften, er ett slikt virkemiddel.”

“Vi har også en stor utfordring når det gjelder å legge bedre til rette for kommersialisering av forskningsresultater, og universitets- og høgskolemiljøene må stimuleres til økt samarbeid med næringslivet.” >> les hele kronikken

LES OGSÅ
Et universitet skal gi irrelevant kunnskap, ikke løpe til staten og næringslivet og spørre hva de vil ha (Thomas Hylland Eriksen i Dagbladet, 8.12.98)

Arvid Hallén, konstituert administrerende direktør i Forskningsrådet, forskning.no

"Evalueringer viser at vi har klare kvalitetsproblemer selv om vi finner topp prestasjoner innenfor mange fagområder. Vi har et fordelingsproblem. Forskerne med det største potensialet har fått for dårlige utfoldelsesmuligheter. Forskning av høyeste…

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Resident Foreigners and Antalya

Zaman Daily, Turkey

Being the meeting point for many peoples and cultures in global tourism activity, Antalya and its environs are turning into a permanent homeland. People from different cultures, nations and with different mentalities, continuously buy land in Antalya, choosing it as their second homeland. Like a junction, Turkey is hosting a new sociological structure that came along with globalization >>continue

Zaman Daily, Turkey

Being the meeting point for many peoples and cultures in global tourism activity, Antalya and its environs are turning into a permanent homeland. People from different cultures, nations and with different mentalities, continuously buy land in Antalya, choosing…

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Ethnologie in Hamburg: Wird gestrichen weil unrentabel?

Hamburger Abendblatt

Geisteswissenschaftler befürchten die Halbierung der Professorenstellen und das Sterben ganzer Fächer an der Uni Hamburg. Um die Details wird hinter den Kulissen mit der Behörde hart verhandelt.

So soll nach Drägers aktuellem Entwurf die Zahl der derzeit 152 Professorenstellen in den vier Fachbereichen bis 2012 auf 77,5 fast halbiert werden. Die Folge: Fächer wie Volkskunde, Archäologie, Ethnologie müssten gestrichen werden.

Studentin Kerstin Fremder-Sauerbeck, Sprecherin der Fachschaftsrätekonferenz Kulturgeschichte, meint: “Wissenschaftssenator Jörg Dräger hält die meisten der 50 Studiengänge in den Sprach-, Geistes- und Kulturwissenschaften für unrentabel und überflüssig. Sein Ziel ist die Umstrukturierung zu einem Ausbildungsdienstleister für den Wirtschaftsstandort.” >>weiter

Hamburger Abendblatt

Geisteswissenschaftler befürchten die Halbierung der Professorenstellen und das Sterben ganzer Fächer an der Uni Hamburg. Um die Details wird hinter den Kulissen mit der Behörde hart verhandelt.

So soll nach Drägers aktuellem Entwurf die Zahl der derzeit 152 Professorenstellen in…

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