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Connecting Art and Anthropology

What happens when artists and anthropologists are asked to do something together rather than talk from the safety of their own practice? The result can be seen on the website Connecting Art & Anthropology: Transcripts of discussions, short reports, a video and even a sound notebook based on the workshop! Read also Anne Galloway’s comments on this website/workshop.

Last year we had a similar event in Oslo, see Cosmoculture: Preferably more art than books!. Thomas Hylland Eriksen said: “The most important thing the Palestinian intellectual Edward Said did was to establish a Jewish-Arabic youth orchestra. This was more important than writing 100 books.”

What happens when artists and anthropologists are asked to do something together rather than talk from the safety of their own practice? The result can be seen on the website Connecting Art & Anthropology: Transcripts of discussions, short reports, a…

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“Politik und Verwaltung haben Angst vor Ethnologen”

Ethnologen hinterfragen Konventionen. Unser Blick ist oft machtkritisch, subversiv. Dies schrecke Politik und Verwaltung oft davon ab, mit Ethnologen zusammenzuarbeiten, behauptet Jacques Hainard, Leiter des Ethnographischen Museums in Genf auf Swissinfo. Denn, so Hainard weiter, die heutige Gesellschaft “habe Mühe, sich in Frage zu stellen”.

Jacques Hainard, lesen wir, ist bekannt fuer seine provozierenden Ausstellungen. Er entschlüsselt da “die Riten und Fetische unserer postindustriellen Epoche ,die einst nur den als “primitiv” geltenden Gesellschaften zugeordnet wurden”.

Ueber die Ethnologie sagt er:

Was mich in diesem Beruf am meisten fasziniert, ist die Freiheit, den Leuten sagen zu können, dass wir die Wahrheit keineswegs gepachtet haben. Diese gezielte kleine Irritation fordert jeden auf, anders zu denken und mehr Grosszügigkeit und Toleranz gegenüber den Andern unter Beweis zu stellen.

>> zum Interview auf Swissinfo

Auf der anderen Seite haben Ethnologen schon immer mit den Maechtigen zusammengearbeitet, z.B. mit den Kolonialmaechten . Immer mehr Ethnologinnen arbeiten bei der Bundeswehr und wir warnen vor der zunehmenden Militarisierung der Ethnologie

Ethnologen hinterfragen Konventionen. Unser Blick ist oft machtkritisch, subversiv. Dies schrecke Politik und Verwaltung oft davon ab, mit Ethnologen zusammenzuarbeiten, behauptet Jacques Hainard, Leiter des Ethnographischen Museums in Genf auf Swissinfo. Denn, so Hainard weiter, die heutige Gesellschaft "habe Mühe,…

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Journal Ethnologie über Second Life und andere “digitale Welten”

“Aus sozialanthropologischer Perspektive ist das besondere an second life und anderen virtuellen Welten, dass sie uns gleichsam die geheimen Wünsche, die schönsten Erinnerungen der Menschheit an Landschaften, Räume und Situationen zeigen oder sagen wir eher, wie kleine Bühnenstücke mit ganz eigener Kulisse präsentieren”, schreibt Urte Undine Frömming. “Ebenso werden die dunklen oder verdrängten gesellschaftlichen Aspekte sichtbar.”

Das Schwerpunktthema der neuesten Ausgabe von Journal Ethnologie heisst “Digitale Welten”

Zu den Texten:

Urte Undine Frömming: A personal rainstorm in my Inventory
Über kulturelle Ursachen, Wirkungen und die sinnliche Wahrnehmung von second life und anderen virtuellen Welten – eine sozialanthropologische Analyse. Urte Undine Frömming hat mit ihrem Avatar eine teilnehmende Beobachtung in second life durchgeführt.

Mark Butler: Cyborg-Ethnographie. Zur Kultur des Computerspielens
“Was erleben die User von Computerspielen?” hat sich Mark Butler gefragt und Interviews mit Spielern geführt über deren Erleben in der realen und virtuellen Welt.

Patrick Neveling: Zur Stiftung sozialen Sinns (Online) und der Lackierung eines Doppeldeckerbusses (Offline)
Patrick Neveling zeigt uns, welche ganz praktische Rolle das Internet in der realen Welt beim Lackieren eines Vereinsbusses gespielt hat.

Werner Trieselmann: Die Überwindung des digitalen Grabens. Ein medienethnologischer Ansatz für marginalisierte Kids in Rio de Janeiro
Werner Trieselmann skizziert ein ethnologisches Forschungsprojekt in der realen Welt, bei dem es um die bewußte Einsetzung und Wirkung digitaler Möglichkeiten geht. Es geht um die Inszenierung von Fremdheit vor einer Filmkamera.

Thomas Becker: Matrix versus The Ghost in the Shell
Die neuen Mythen der virtuellen Welt sind nicht mehr allein diskursiv analysierbar. Ueber den virtuellen Bilderstrom als Mythos des Massenmarktes.

Doris Hallama: Sichere Alpen. Von Landschaftsbildern und verunsicherten Räumen
Doris Hallama weist er auf gesellschaftliche Veränderungen in unserem Verhältnis zur Natur hin, die ursächlich mit Erkenntnisprozessen zu tun haben, die durch die Existenz “Digitaler Welten” angestoßenen wurden.

SIEHE AUCH:

Cyberanthropology: “Second Life is their only chance to participate in religious rituals”

Studiert indianische Mythen im Netz

Forschungsprojekt untersucht Rituale in Internet

Why were they doing this work just to give it away for free? Thesis on Ubuntu Linux hackers

“YouTube clips = everyday ethnography”

Now online: EASA-conference papers on media anthropology

Mehr Cyberanthropology bei Xirdalium

"Aus sozialanthropologischer Perspektive ist das besondere an second life und anderen virtuellen Welten, dass sie uns gleichsam die geheimen Wünsche, die schönsten Erinnerungen der Menschheit an Landschaften, Räume und Situationen zeigen oder sagen wir eher, wie kleine Bühnenstücke mit ganz…

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Neue Ausgabe von Ethmundo: Das Fest – ein ganz normaler Ausnahmezustand

Was waere ein Leben ohne Feste? Ob nun Feste in erster Linie zur Orientierung im Jahresablauf dienen wie die Einleitung zur neuen Ausgabe von Ethmundo suggeriert oder weil wir Feste brauchen weil der Mensch ein soziales Wesen ist – darueber kann man filosofieren bei der Lektuere der Schwerpunktthema der neuen Ausgabe von Ethmundo.

Ein Interview zum Schuetzenfest in Everswinkel ist genauso dabei wie Texte ueber St.Patricks Day in Irland, das balinesische Neujahresfest, ueber den ganz besonderen 15. Geburtstag in Mexiko und ueber die Feier des dritten Milleniums in Aethiopien (dort hat das 21. Jahrhundert erst vorgestern begonnen)

SIEHE AUCH:

Multimedia-Webseite: Feste – Bräuche – Traditionen in Europa

Was waere ein Leben ohne Feste? Ob nun Feste in erster Linie zur Orientierung im Jahresablauf dienen wie die Einleitung zur neuen Ausgabe von Ethmundo suggeriert oder weil wir Feste brauchen weil der Mensch ein soziales Wesen ist - darueber…

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“Draußen nur Kännchen” – Ethnologe Asfa-Wossen Asserate redet ueber Deutschland

“Sagen Sie bitte einen hässlichen Satz, den es nur im Deutschen gibt”, sagt der ZEIT-Journalist. “Draußen nur Kännchen”, antwortet Ethnologe Asfa-Wossen Asserate: “Niemandem sonst leuchtet die Logik ein, warum man eine Tasse Kaffee nicht auch draußen trinken sollte.” Warum gibt es gerade in Deutschland »draußen nur Kännchen«? “Weil die Deutschen in vielerlei Hinsicht genormt sind; das hat mit der preußischen Vergangenheit zu tun”, meint der Ethnologe.

In dem Stil geht es munter weiter. Asfa-Wossen Asserate ist 1968 von Aethiopien nach Deutschland gekommen. Ueber Afrika aeussert er sich allerdings sehr abschaetzig mit der Standard-Phrase “Ich bin gegen Political Correctness”. Er hat offenbar nicht mitbekommen, dass es eben political correct ist, sich abschaetzig ueber Afrikaner zu aeussern (und Muslime etc). Man denke u.a. daran was Sarkozy neulich sagte: “The tragedy of Africa is that the African has never really entered into history … They have never really launched themselves into the future.”

>> zum Interview mit Asfa-Wossen Asserate in der ZEIT

SIEHE AUCH:

In Darkest Leipzig – Ethnologiestudent erfolgreich mit Buch über Leipziger Clans und Stämme

Deutschlandforschung: “Deutsche Hunde – Ein Beitrag zum Verstehen deutscher Menschen”

Ethnologe Leo Frobenius und der koloniale Blick auf Afrika

"Sagen Sie bitte einen hässlichen Satz, den es nur im Deutschen gibt", sagt der ZEIT-Journalist. "Draußen nur Kännchen", antwortet Ethnologe Asfa-Wossen Asserate: "Niemandem sonst leuchtet die Logik ein, warum man eine Tasse Kaffee nicht auch draußen trinken sollte." Warum…

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