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Six reasons for bad academic writing

Sociologist Lars Laird Eriksen has written an interesting blog post about why academic texts often are so badly written. When academics try to write, it often becomes so full of jargon and it’s a turture for the reader. So why is this so?

Here’s his list:

1st reason for difficult language: Trying to sneak yourself to academic status.

2nd reason for difficult language: Not knowing exactly what you’re saying and hiding behind grand words.

3rd reason for difficult language: Being on a learning curve – still searching for the right words and images to convey your thoughts clearly. (The nice version of the 2nd reason…)

4th reason for difficult language: Common sense language is not specific enough.

5th reason for difficult language: Common sense language is too politicized.

6th reason for difficult language: Common sense language is what is being analysed.

Number 3 is the interesting one in his opinion:

It conveys to me that when an idea is better understood, it can be expressed more simply. This also explains why cutting-edge research often is difficult to read: No-one has thought these thoughts before, so we are still on the learning curve of making them easier to think and say.

Which reminds me: Sometimes a text is difficult to understand, even if it is written in plain language – it could be because it is saying something new and different, something requires the mind to change direction for a while and think differently.

His blog is bilingual (Norwegian / English). He also contributes to the blog Sosionautene (Norwegian only)

SEE ALSO:

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Deshalb brauchen wir die Geisteswissenschaften

Den Geisteswissenschaften geht es nicht so gut im deutschsprachigem Raum. Daher hat Jürgen Stolzenberg, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Ethnologie und Philosophie an der Martin-Luther-Universität (MLU) in Halle mit ein paar Kollegen die Ringvorlesung “Über die Seele” organisiert. Und wie wir in der Mitteldeutschen Zeitung lesen, hat er sein Ziel erreicht. Die Vorlesungsreihe stoesst auf reges Interesse. Vielleicht weil sie interdisziplinaer ist und grosse Fragen anspricht, die auch viele Leute ausserhalb der Uni bewegen?

Im Interview mit dem Blatt sagt der Ethnologieprofessor u.a.:

Was die Geisteswissenschaften für die Gegenwart beitragen können, ist dasselbe wie das, was sie schon immer beigetragen haben – Orientierung zu geben über die Fragen, die mit dem menschlichen Selbstverständnis und unserem bewußten Leben untrennbar zusammenhängen. Das sind Fragen, die uns die Naturwissenschaften aufgrund ihrer spezifischen Methoden nicht beantworten können, die sich aber für jedes denkende Wesen unabweisbar ergeben. (…)

Das sind Fragen, die einfach so alt und so lebendig sind wie die Philosophie selbst, und sie werden auch nach wie vor lebhaft diskutiert, gerade unter den Herausforderungen, die von den Naturwissenschaften ausgehen. Diese Fragen können wir uns nicht ausreden lassen. Insofern sind die Forschungen in den Geisteswissenschaften vielleicht von außen gesehen etwas weniger spektakulär als millionenschwere Forschungsprojekte, aber sie sind nicht minder wichtig – sie sind in Wahrheit unverzichtbar.

>> weiter in der Mitteldeutschen Zeitung

Ein anderer Ethnologe, der grosse Fragen anspricht, ist Christoph Antweiler, siehe mein Interview mit ihm Mehr Fokus auf die Gemeinsamkeiten der Menschen!

SIEHE AUCH:

Kulturwissenschafter kämpfen um Anerkennung

“Discuss politics!” – How anthropologists in Indonesia engage with the public

More and more anthropologists, but they’re absent from public debates – “Engaging Anthropology” (1)

Den Geisteswissenschaften geht es nicht so gut im deutschsprachigem Raum. Daher hat Jürgen Stolzenberg, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Ethnologie und Philosophie an der Martin-Luther-Universität (MLU) in Halle mit ein paar Kollegen die Ringvorlesung "Über die Seele" organisiert. Und wie…

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“In den Bergen der Kopfjäger”

Kein Kommentar, der Text spricht fuer sich. Zitat aus der faz:

In den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts begegnete der österreichische Ethnologe Christoph von Fürer-Haimendorf im weltabgeschiedenen Nordosten Indiens dem Bergvolk der Apa Tani und verewigte es in seinem Buch “Glückliche Barbaren”. Angeregt von dessen Lektüre, reisten Peter van Ham und seine Frau 1996 als erste Europäer seit Fürer-Haimendorf auf den Spuren der Apa Tani (…)

Und wie heisst das Buechle? “In den Bergen der Kopfjäger. Indiens wilder Nordosten” Kam heraus 2006 und nicht 1906!

SIEHE AUCH:

Nackte Nagas, Nationalsozialismus und Ethnologie – ueber Christoph Fürer-Haimendorf

Kein Kommentar, der Text spricht fuer sich. Zitat aus der faz:

In den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts begegnete der österreichische Ethnologe Christoph von Fürer-Haimendorf im weltabgeschiedenen Nordosten Indiens dem Bergvolk der Apa Tani und verewigte es in seinem Buch "Glückliche…

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Wien soll europäisches Zentrum der Tuareg-Forschung werden

Die Konferenz vor einer Woche (Programm, abstracts, pdf) machte den Auftakt: Ines Kohl von der Forschungsstelle Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) will gemeinsam mit der Universität aus der Bundeshauptstadt ein europäisches Zentrum der Tuareg-Forschung machen, meldet die Presse. Wie auch der Standard betont laesst sich das Leben der Tuareg nicht ohne den Einbezug der grosspolitischen Lage studieren, u.a. Bush’ sogenannter “war of terror”.

Von Ines Kohl gibt es u.a. das Paper Toyota, Chèch und E-Gitarre: Über Schönheit, Ästhetik und sozialen Wandel von Tuareg-Migranten in Libyen (pdf)

Die Konferenz vor einer Woche (Programm, abstracts, pdf) machte den Auftakt: Ines Kohl von der Forschungsstelle Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) will gemeinsam mit der Universität aus der Bundeshauptstadt ein europäisches Zentrum der Tuareg-Forschung machen, meldet die Presse.…

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Doktoravhandling: "Å skape den normale eleven"

(LENKER OPPDATERT 21.1.2022) På torsdag disputerer antropolog Åsa Bartholdsson (Stockholms universitet) med avhandlinga Med facit i hand: Normalitet, elevskap och vänlig maktutövning i två svenska skolor. Her viser hun hvordan skolen skapar elevene den behøver. Hun studerte hva som anses som normalt i skolen, hvordan en normal elev er och hvordan den skapas.

– Jag blev förvånad över hur mycket kraft och engagemang som låg på fostransbiten, i att skapa en slags människa som svarar mot skolans behov, sier antropologen til Dalarnas Tidningar.

– De elever som hävdar sig, argumenterar eller försöker förändra uppfattas som problematiska. Och dem måste man vara hård mot och det vill man inte, legger hun til.

Bartholdsson har fra 1999 til 2002 vært på feltarbeid i to skoler.

>> les hele saken i Dalarnas Tidningar

>> Intervju med antropologen i Skolporten

SE OGSÅ:

Doktoravhandling: Skolen skaper skiller

Kulturens forakt for svakhet – eller: Hva er normalt?

– Snakk om normalitetssentrisme! Ikke bare folk fra andre land, men også døve, blinde og folk i rullestol kan ha alternative forestillinger om det gode liv.

“Normalitet” og “Trygghet” – Thomas Hylland Eriksen med to nye bøker

(LENKER OPPDATERT 21.1.2022) På torsdag disputerer antropolog Åsa Bartholdsson (Stockholms universitet) med avhandlinga Med facit i hand: Normalitet, elevskap och vänlig maktutövning i två svenska skolor. Her viser hun hvordan skolen skapar elevene den behøver. Hun studerte hva som anses…

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