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Anthropologist studies British and American gardening traditions

No place to escape from anthropologists. Not even in your own garden! Jane Nadel-Klein is researching the modern-day garden and its rubber-clogged inhabitants, according to the Indiapolis Star. The anthropologist says, that “an examination of the garden-club lady can help our understanding of humankind” because “the more we know about the history of a human practice, the more we know what we share.” >> more in the Indiapolis Star.

SEE ALSO:

Jane Nadel-Klein. Fishing for Heritage: Modernity and Loss along the Scottish Coast (Book review, Australian Journal of Anthropology)

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E-mail has become the new snail mail – Text Messaging on Rise

E-mail is so last millennium. Young people see it as a good way to reach an elder – a parent, teacher or a boss – or to receive an attached file. But email is increasingly losing favor to instant and text messaging, according to an ap-article:

Much like home postal boxes have become receptacles for junk mail, bills and the occasional greeting card, electronic mailboxes have become cluttered with spam. That makes them a pain to weed through, and the problem is only expected to worsen as some e-mail providers allow online marketers to bypass spam filters for a fee. Beyond that, e-mail has become most associated with school and work.

“It used to be just fun,” says Danah Boyd, a doctoral candidate who studies social media at the University of California, Berkeley [and blogger]. “Now it’s about parents and authority.”

(…)

When immediacy is a factor – as it often is – most young people much prefer the telephone or instant messaging for everything from casual to heart-to-heart conversations, according to research from the Pew Internet & American Life Project.

Boyd says, young people have developped skills for chatting with “a bazillion people at once”. They understand how to negotiate the interruptions a lot better than adults.

Anne Kirah, design anthropologist at Microsoft, even thinks young people’s brains work differently because they’ve grown up with IM, making them more adept at it.

Companies really need to respond to the way people work and communicate. The focus, she says, should be the outcome:

“Nine to 5 has been replaced with ‘Give me a deadline and I will meet your deadline,'” Kirah says of young people’s work habits. “They’re saying ‘I might work until 2 a.m. that night. But I will do it all on my terms.'”

>> read the whole story in the Washington Post

SEE ALSO:

Instant Messaging – Studying A New Form of Communication

Ethnographic Study on “Digital Kids”

An interview with Anne Kirah: Lead design anthropologist

Popular IT-anthropologists: Observe families until they go to bed

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Forschungsprojekt untersucht Rituale in Internet

Man kann eine virtuelle Kerze anzünden und ein Fürbittegebet anklicken. Man kann ein Labyrinth betreten, dort virtuellen Fußstapfen folgen und an einzelnen Wegstationen meditieren. An der Uni Heidelberg werden diese modernen religioesen Erscheinungsformen seit vier Jahren erforscht, meldet die Deutsche Welle. Beteiligt am interdisziplinaeren Forschungsprojekt “Ritualdynamik” sind die klassischen Indologie, die Ethnologie, Soziologie und Religionswissenschaft.

Im Internet treffen die Forscher auf Erstaunliches. Neue Rituale und religioese Ausdrucksformen werden da zusammengebastelt.

Wir lesen:

“Im Internet gibt es neue Ritualräume”, sagt der Religionswissenschaftler Gregor Ahn. Computer-User nehmen Avatar-Figuren und treffen sich virtuell mit anderen solchen Stellvertretern. “In diesen Versammlungsräumen, die zum Teil Kirchencharakter haben, finden regelrechte religiöse Versammlungen statt und es werden auch Gottesdienste abgehalten.”

Warum diese Forschung für die Wissenschaftler so spannend ist, erklärt Simone Heidbrink, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Heidelberger Projekt: “Wie Individuen glauben, was sie tun und wie sie Rituale durchführen, das war bislang nicht sichtbar zu machen. Da gibt erst das Medium Internet dem Individuum eine Stimme. Wir können so erkennen. was ganz normale Menschen auf der Straße glauben.”

>> weiter bei der Deutschen Welle

Auf der Homepage des Forschungsprojektes Ritualdynamik hat es eine Menge Berichte und Publikationen im Volltext.

Man kann eine virtuelle Kerze anzünden und ein Fürbittegebet anklicken. Man kann ein Labyrinth betreten, dort virtuellen Fußstapfen folgen und an einzelnen Wegstationen meditieren. An der Uni Heidelberg werden diese modernen religioesen Erscheinungsformen seit vier Jahren erforscht, meldet die Deutsche…

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Neues Museum fuer DDR-Alltagskultur

Ostdeutscher Alltag “zum Anfassen” – dies soll ein neues Museum in Berlin den Besuchern bieten. Museumsinitiator und Ethnologe Peter Kenzelmann wollte bei einem Berlin-Besuch seiner Freundin die DDR erklären. Vergeblich suchten sie nach einem Museum, dass sich mit dem täglichen Leben der DDR-Bürger beschäftigte. Doch nun gibt es es – das DDR-Museum:

Viele Ausstellungstücke – wie etwa Schulranzen, Orden oder Tagebücher – liegen in Schubladen in den Raumteilern untergebracht. Besucher können in einem Trabant Probe sitzen. In einer Ecke ist ein typisches ostdeutsches Wohnzimmer aufgebaut. Propaganda-Parolen wie “Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen” hängen an der Wand.

Es gab kritische Stimmen. “Ich bin sehr skeptisch, ob es möglich ist, ein diktatorisches Regime über die Darstellung des Alltages zu vermitteln”, sagt der Leiter der Gedenkstätte Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe.

>> weiter bei der Deutschen Welle

“Die DDR als Puppenstube”, titelt die Märkische Allgemeine:

Lässt sich einem Ausstellungsmacher trauen, der treuherzig beteuert, “keine musealisierte Ostalgie-Show” zu wollen und im selben Atemzug “eine sehr interessante Stasi-Ecke” empfiehlt? Und “Soundduschen”, unter denen von einem Kabarettisten in sächsischer Mundart verlesene Erinnerungsprotokolle zu hören sind? Eine Geruchsmaschine gibt es übrigens auch: mit Duftstoffen wie “Grillabend” oder “Desinfektionsmittel”.

Die Zeitung empfielt andere Museen:

In Berlin kann man sich in der ehemaligen Stasi-Zentrale an der Normannenstraße, in der Mauergedenkstätte Bernauer Straße oder im nahegelegenen Deutschen Historischen Museum über DDR-Geschichte informieren. Wer freilich einen Hauch von “Good bye Lenin!” sucht, musste bislang nach Eisenhüttenstadt fahren: Im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, seit 1999 in einer ehemaligen Kinderkrippe der sozialistischen Musterstadt untergebracht, werden vorbildliche Ausstellungen zur ostdeutschen Alltagsgeschichte geboten – stets verbunden mit dem Anspruch, im kleinen Glück die große Bevormundung aufscheinen zu lassen.

>> weiter in der Märkischen Allgemeinen

>> Webseite des DDR-Museums

Ostdeutscher Alltag "zum Anfassen" - dies soll ein neues Museum in Berlin den Besuchern bieten. Museumsinitiator und Ethnologe Peter Kenzelmann wollte bei einem Berlin-Besuch seiner Freundin die DDR erklären. Vergeblich suchten sie nach einem Museum, dass sich mit dem täglichen…

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Ethnologin: Gewerbescheine und Niedrigstlohnjobs statt Sozialhilfe fuer Auslaender

Serbischen Fluechtlingen geht es in Italien besser als in Schweden obwohl sie in Italien fast keine finanzielle Unterstuetzung erhalten und fuer einen Hungerlohn arbeiten muessen, schreibt die Ethnologieprofessorin und ehemalige Berliner Auslaenderbeauftragte Barabara John in einem Gastkommentar in der Financial Times Deutschland. Italien als Modell fuer Deutschland? Sie schreibt:

Was fehlt, ist ein legaler Arbeitsmarkt mit Niedrigstlöhnen, wo Zuwanderer auch mit geringen Deutschkenntnissen und Qualifikationen – seit 2005 gibt es die Verpflichtung, 600 Stunden Deutsch zu lernen – die ersten Jahre verbringen könnten, bis sich die Berufschancen verbessern.

(…)

Ist es wirklich nicht zumutbar, die künftigen Einwanderer ganz großzügig mit Arbeits- und Gewerbeerlaubnis auszustatten und die Arbeitsfähigen unter ihnen auf den Arbeitsmarkt zu verweisen? Das würde freilich nur gelingen, wenn die Tür zur vollen Versorgung erst einmal geschlossen bliebe. Dieser harte Einstieg könnte abgefedert werden, indem Arbeitnehmern und Arbeitgebern für die ersten drei Jahre die Sozialabgaben von öffentlichen Kassen erstattet würden. Dabei könnten alle gewinnen: die Migranten und die Gesellschaft.

>> weiter in der Financial Times

Dies ist natuerlich ein sehr kontroverser Vorschlag und ihre Ansichten bzgl Arbeit und Integration wirken idealisiert. Jungle World hat in einem Portraet die “zwei Seiten” der Auslaenderbeauftragten beschrieben: Einerseits setzt sie sich fuer die Rechte von Migranten ein und scheut es nicht, sich mit der Polizei anzulegen. Auf der anderen Seite war sie verantwortlich fuer Gesetze, die die Rechte von Fluechtlingen aushoehlte.

>> zum Text Lasst uns singen und nützlich sein. Barbara John feiert ihr 20jähriges Dienstjubiläum als Ausländerbeauftragte in Berlin

Auf Qantara.de gibt es einen guten Text von ihr zum Kopftuchverbot Eine fahrlässige Debatte. Die Vertreibung kopftuchtragender Musliminnen aus der Berufswelt ist längst in vollem Gange. Lesenswert auch ihr Text Managing Diversity in Städten und Stadtteilen – eine Zukunftsaufgabe

Serbischen Fluechtlingen geht es in Italien besser als in Schweden obwohl sie in Italien fast keine finanzielle Unterstuetzung erhalten und fuer einen Hungerlohn arbeiten muessen, schreibt die Ethnologieprofessorin und ehemalige Berliner Auslaenderbeauftragte Barabara John in einem…

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