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Die ganze Welt in einem Buch – ein Gespräch über Alexander von Humboldt

Die ZEIT

“Er wendet sich ganz entschieden gegen die Sklaverei in den Kolonien. In Mexiko studiert er die Monumente der indigenen Kulturen, erforscht den Kalender und die Schrift der Azteken. Er ist einer der Ersten, der eine genaue Beschreibung dieser Inschriften liefert, er lässt sie abbilden, er setzt immer Künstler ins Brot, die das, was er sieht, aufzeichnen müssen.

Es ist schwer vorstellbar, dass heute jemand eine solche Universalkompetenz erreichen könnte. Er war wahrscheinlich der Letzte, der dazu fähig war.” >> weiter

Die ZEIT

"Er wendet sich ganz entschieden gegen die Sklaverei in den Kolonien. In Mexiko studiert er die Monumente der indigenen Kulturen, erforscht den Kalender und die Schrift der Azteken. Er ist einer der Ersten, der eine genaue Beschreibung dieser Inschriften…

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Halle, Bern und Basel vorn – Webseiten von Ethnologie-Instituten untersucht

Der Fachbereich Ethnologie an der Uni Trier hat die Internet-Auftritte deutschsprachiger Ethnologie-Institute verglichen und bewertet.

Ein Auszug ihres Fazits:

“Neben dem finanziellen Spielraum und der personellen Ausstattung eines Instituts scheint auch die individuelle Einstellung des Lehrpersonals gegenüber dem noch recht jungen Medium Internet und der Öffentlichkeit im Allgemeinen den Umfang und das Angebot einer Institut-Homepage zu beeinflussen. Zumindest stellt FISCHER die Behauptung auf, dass ?[…] es [Ethnologen] bisher vermieden [haben], in der Öffentlichkeit in Erscheinung zu treten und ihre Kenntnisse nach außen zu vermitteln ? hauptsächlich aus Angst, dass für die Popularisierung der Ethnologie die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit geopfert werden müsse?.

Dieses Zitat kann erklären, warum sich die Inhalte der deutschsprachigen Internetauftritte ethnologischer Universitätsinstitute in erster Linie an den Bedürfnissen der internen Studentenschaft, schon seltener an denen eines kundigen Publikums außerhalb des eigenen Instituts und nur in Ausnahmefällen an denen der Öffentlichkeit orientieren.”

Die Rangliste:

Platz 1: Halle-Wittenberg
Platz 2: Bern
Platz 3: Basel, Berlin, und Bremen

>> Download der Studie “Ethnologie goes Internet” (Link aktualisiert 2016-04-27)

(via ethno::log)

Der Fachbereich Ethnologie an der Uni Trier hat die Internet-Auftritte deutschsprachiger Ethnologie-Institute verglichen und bewertet.

Ein Auszug ihres Fazits:

"Neben dem finanziellen Spielraum und der personellen Ausstattung eines Instituts scheint auch die individuelle Einstellung des Lehrpersonals gegenüber dem noch recht jungen Medium…

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EASA: Internationale Sozialanthropologie-Konferenz in Wien

Presseportal.at

Wien (OTS) – Von 8. – 12. September findet an der Universität Wien die internationale SozialanthropologInnen-Konferenz EASA statt. Mehr als 800 ForscherInnen aus über 50 Ländern werden vier Tage lang zum Thema “Face-to-face – Verbindungen von Nähe und Distanz” sozial- und kulturanthropologische Fragen diskutieren. >> weiter

SIEHE AUCH
Homepage der Konferenz

Presseportal.at

Wien (OTS) - Von 8. - 12. September findet an der Universität Wien die internationale SozialanthropologInnen-Konferenz EASA statt. Mehr als 800 ForscherInnen aus über 50 Ländern werden vier Tage lang zum Thema "Face-to-face - Verbindungen von Nähe und Distanz" sozial-…

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Alternative Anthropologie: Transcultura tagt im Saarland

Informationsdienst Wissenschaft

Anfang Oktober wird im saarländischen Merzig ein Kongress des internationalen Wissenschaftler-Netzwerks Transcultura stattfinden. Transcultura wurde 1988 von Professor Umberto Eco und dem Pariser Ethnologen Professor Alain le Pichon gegründet und vereint seither Wissenschaftler und unabhängige Experten verschiedener Disziplinen aus Afrika, Asien und Europa. Dem Forscher-Netzwerk liegt die Idee einer “alternativen Anthropologie” zugrunde, bei der im Gegensatz zum nur interkulturellen Austausch mit den Augen der anderen Kultur auf die eigene geschaut wird – wechselseitig und gleichberechtigt. >> weiter

Informationsdienst Wissenschaft

Anfang Oktober wird im saarländischen Merzig ein Kongress des internationalen Wissenschaftler-Netzwerks Transcultura stattfinden. Transcultura wurde 1988 von Professor Umberto Eco und dem Pariser Ethnologen Professor Alain le Pichon gegründet und vereint seither Wissenschaftler und unabhängige Experten verschiedener Disziplinen aus…

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1, 2, viele: Die Pirahã in Brasilien kennen keine größeren Zahlwörter

Die Welt

Tatsächlich haben diese Ureinwohner aber auch keinen Begriff von größeren Zahlenmengen. Offenbar bestand keine kulturelle Notwendigkeit, größere Zahlen zu benennen. Das berichtet Peter Gordon von der Columbia-Universität in New York heute im Magazin “Science”.

Durch seine Beobachtungen sieht der Verhaltensforscher eine bislang umstrittene Theorie des Linguisten Benjamin Whorf bestätigt. Dieser hatte Ende der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die These aufgestellt, dass Sprache den Ursprung und Inhalt des Denkens bestimmen kann.

Ethnologen hatten bereits beobachtet, dass einige Völker keine Wörter für “rechts” und “links” kennen, die dadurch bezeichneten Richtungen aber unterscheiden können. >> weiter

SIEHE AUCH:
Wie einflussreich ist Sprache? Ethnologen untersuchen Verhältnis von Sprache und Gedanken (Deutschlandfunk)

Die Welt

Tatsächlich haben diese Ureinwohner aber auch keinen Begriff von größeren Zahlenmengen. Offenbar bestand keine kulturelle Notwendigkeit, größere Zahlen zu benennen. Das berichtet Peter Gordon von der Columbia-Universität in New York heute im Magazin "Science".

Durch seine Beobachtungen sieht der Verhaltensforscher…

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