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Stjerneantropolog sier opp i protest

For mye byråkrati, for mye toppstyring, for lite tid til forskning: Jonathan Friedman, en av antropologiens fremste teoretikere om globalisering, har fått nok og forlater Lunds universitet, melder avisa Skånsken.

Friedman har i flere år jobbet både i Lund og i Paris. I ett år har Friedman kranglet med fakultetsledelsen om oppdelingen av sin arbeidstid og spesielt sin arbeidsinnsats i Paris. Her var det mange regler og skjemaer – noe som han syns er underlig på et universitet:

– I Paris är de intresserade av hjärnan och vad den gör för något. I USA är det samma sak. De lägger inte så stor vikt vid tjänstgöringstider. Efter ett års trakasserier och missförstånd har jag bestämt mig

Avisen skriver at Friedman har fått mye støtte fra sitt institutt. Men antropologen gidder altså ikke lenger og skal fortsette sin forskningsvirksomhet i Paris og snart også i San Diego.

>> les hele saken i Skånsken

Friedman er ikke den eneste som er kritisk til utviklingen innen akademia, se et utvalg av tidligere saker:

Farvel til gaveøkonomien? Hylland Eriksen varsler døden for den frie kunnskapsutvikling

– Kvalitetsreformen truer antropologifaget

Opprop: Forskningsfinanseringen en trussel mot vitenskapen og demokratiet

Protests at Yale: When Walmart’s management principles run an anthropology department

For mye byråkrati, for mye toppstyring, for lite tid til forskning: Jonathan Friedman, en av antropologiens fremste teoretikere om globalisering, har fått nok og forlater Lunds universitet, melder avisa Skånsken.

Friedman har i flere år jobbet både i Lund og…

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Skaper “Second Life” et mer rettferdig “First Life”?

For en drøy uke siden var Arjun Appadurai, en av de store innen antropologien, på besøk i Oslo. Han holdt et veldig optimistisk foredrag om digitale medias muligheter til å forandre verden. Digitale media og nettsamfunn som Second Life kan hjelpe marginaliserte grupper til å designe en alternativ humanitet, sa han.

De nye mediene inspirerer, engasjerer og skaper dermed aktive borgere. De styrker noe som Appadurai kaller menneskenes “capacity to aspire”. Denne evnen til å ville noe, til å lengte og strebe etter noe annet og bedre er etter hans overbevisning et av de viktigste ressursene for å bekjempe urettferdighet.

Han går inn for å trekke et mindre drakonisk skille mellom “virtuelt” og “reelt” og mellom informasjon og imaginasjon. Viljen til å oppnå noe er nemlig direkte knyttet til ens fantasi og evnen til å kunne forestille seg alternativer.

Hans argumentasjon er inspirert av hans feltarbeid blant slumbeboere i indiske Mumbai og andre steder, fortalte han på seminaret som ble organisert av forskningsprogrammet Kulturell kompleksitet i det nye Norge (Culcom).

>> les hele oppsummeringen på Culcoms hjemmeside

SE OGSÅ:

Interview with Arjun Appadurai: “An increasing and irrational fear of the minorities”

Majoritetens redsel for minoriteten: Appadurais nye bok nå på svensk

Internett – samenes og antropologens beste venn

– Vi bør fjerne skillet mellom virtuelt og virkelighet

How Media and Digital Technology Empower Indigenous Survival

Ethnographic study: Social network sites are “virtual campfires”

Internet and development in India

Ethnographic reports about the uses of ICT in low-income communities

For en drøy uke siden var Arjun Appadurai, en av de store innen antropologien, på besøk i Oslo. Han holdt et veldig optimistisk foredrag om digitale medias muligheter til å forandre verden. Digitale media og nettsamfunn som Second Life kan…

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Informationstag in München: Ethnologie als Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert

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Vorträge zur Konfliktforschung, Organisationsethnologie und Entwicklungszusammenarbeit sowie eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Kultur und Wissenschaft: Auf dem Informationstag “Lokale Welten – Globale Zukunft Ethnologie als Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert” möchte das Institut für Ethnologie und Afrikanistik in München die Ethnologie und deren Relevanz der Öffentlichkeit vorstellen.

Die Veranstaltung ist gratis und offen für alle. Wie mir Muriel Heger mitteilt, haben sie bereits guten Kontakt mit den Medien. Neben Tageszeitungen und Lokalradio sind auch unsere Ethnomedien Ethnolog, Ethnologik, Die Maske und Cargo an Ort und Stelle und werden berichten.

Mehr Infos inkl Program gibt es auf http://www.ethnologie.lmu.de/lokalewelten

SIEHE AUCH:

Ethnologie und Oeffentlichkeit II: Das ambitioese Projekt der Muenchner Ethnologiestudierenden

Neue Ethnologik: Kluge Worte zum Studium und zur “Anwendbarkeit” von Ethnologie

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Petition gegen Streichungen: Münchner Ethnologiestudierende erzielen erste Erfolge

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Vorträge zur Konfliktforschung, Organisationsethnologie und Entwicklungszusammenarbeit sowie eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Kultur und Wissenschaft: Auf dem Informationstag "Lokale Welten – Globale Zukunft Ethnologie als Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert" möchte das Institut für Ethnologie und Afrikanistik in München die…

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Analysieren die »Wiederkehr der Klassengesellschaft«

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Vier Prozent der westdeutschen und 25 Prozent der ostdeutschen Bevölkerung zaehlen sich zum »abgehängten Prekariat«. Fast doppelt so viele sehen sich als »Verlierer der gesellschaftlichen Entwicklung« und »gesellschaftlich ins Abseits geschoben«.

Von diesen Menschen hanfelt der neue Sammelband “Unterschicht – Kulturwissenschaftliche Erkundungen der »Armen« in Geschichte und Gegenwart”, lesen wir in der Jungen Welt.

Mitherausgeber ist Rolf Lindner, Professor für Europäische Ethnologie an der Berliner Humboldt-Universität.

Es scheint aus, dass es den Autoren daran liegt, den Klassenbegriff zu rehabilitieren. Denn Politiker (“auch Ethnologen” die soziale Probleme oft kulturalisieren, koennen wir ergaenzen) vermeiden dieses Wort. Die Junge Welt zitiert dem Ethnologieprofessor, der schreibt:

Konsequenterweise sieht das aktuelle sozialpolitische Programm auch ausschließlich die Bekämpfung der Muster der Lebensführung (Alkohol, Nikotin, Fast Food, Unterschichtfernsehen usw.) vor, nicht aber die Veränderung der strukturellen Rahmenbedingungen.

>> weiter in der Jungen Welt

SIEHE AUCH:

Ethnographic study: Why the education system fails white working-class children

Ethnologin: Was Kampfhunde mit Klassenkampf zu tun haben

Ethnologie-Einführungen und die Sonderstellung der deutschen Ethnologie

Keith Hart and Thomas Hylland Eriksen: This is 21st century anthropology

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Vier Prozent der westdeutschen und 25 Prozent der ostdeutschen Bevölkerung zaehlen sich zum »abgehängten Prekariat«. Fast doppelt so viele sehen sich als »Verlierer der gesellschaftlichen Entwicklung« und »gesellschaftlich ins Abseits geschoben«.

Von diesen Menschen hanfelt der neue Sammelband…

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Gute Aussichen für die Ethnologie und andere “Orchideen-Fächer”

Wer aussergewöhnliche Fächer studiert, muss nicht unbedingt schlechte Chancen am Arbeitsmarkt haben – der Weg zum Job erfordert allerdings Eigeninitiative, konkludiert der Standard in einem gute Laune verbreitenden Artikel über die Lage der “Orchideen-Fächer” an den Unis.

Obwohl Ethnologie ein beliebtes Fach ist, gehört es auch zu diesen weniger gewöhnlichen Fächern. Es gibt viele Gründe, Nischenfächer zu studieren, lesen wir:

Gut ausgebildetes Personal wird auch in Nischenmärkten benötigt, zudem kann die zukünftige Nachfrage an fachspezifischen Qualifikationen nie mit Bestimmtheit prognostiziert werden. Ein Studium, das vor 50 Jahren noch als “Orchideenfach” galt, kann sich durch veränderte Rahmenbedingungen – Stichwort Globalisierung – etablieren.

Mikko Kajander, Lektor der Fennistik (finnische Sprache und Kultur) an der Universität Wien, sagt:

“Gerade durch die Erweiterung der Europäischen Union werden die Sprachen der EU-Länder immer wichtiger. Lernt man eine Sprache, die nicht jeder spricht, bringt das gerade am Arbeitsmarkt große Vorteile.”

Konrad Köstlin, Institutsvorstand der Europäischen Ethnologie in Wien, stimmt zu:

“Konjunkturen sind nicht immer absehbar. Wir sehen heute, dass für bestimmte Bereiche der Nachwuchs fehlt, weil man ihn weggespart hat. Auch in einem Bereich wie unserem wird sich erkennen lassen, dass der Bedarf an Leuten, die bei uns studiert und Kenntnisse mitbekommen haben, eher noch steigen wird.”

Für “Orchideenfächer” ist es oft schwierig, einen direkten gesellschaftlichen Nutzen nachzuweisen. Köstlin meint jedoch, Fächer wie die Europäische Ethnologie sollten als eine Art Grundwissenschaft für das Verstehen von Kultur und Gesellschaft betrachtet werden.

Oft hört man, dass man mit praxisfernen Studien keine Chance hätte einen vernünftigen Job zu bekommen. Fanny Müller-Uri vom Bildungspolitischen Referat der ÖH Wien kontert:

“Warum muss Wissenschaft ökonomisch verwertbar sein? Wichtiger ist es zu lernen, die Gesellschaft großräumiger zu betrachten und kritisch zu denken, um so einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag leisten zu können.”

>> zum Artikel im Standard

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More and more anthropologists, but they’re absent from public debates – “Engaging Anthropology” (1)

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Obwohl Ethnologie ein beliebtes…

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