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“Study how and why people wear denim around the world!”

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The majority of the world’s population is wearing just one textile – denim. Why? On the Material World blog, anthropologist Daniel Miller announced the Global Denim Project. This scheme, he writes, is designed to bring together an increasing number of projects on the topic of denim:

The Global Denim Project is an attempt to persuade as many academics as possible to consider studying denim over the next five years. Hopefully these will include historians, people concerned with the economics of the industry, and the cosmological significance it represents as a tension between global ubiquity and the personalisation of distressing.

Miller and Woodward have now begun an ethnography of denim wearing in three streets in North London. Other projects range from a study of denim, sexuality and the body in Italy, to a study of trashed denim shoddy and its uses in recycling (until recently a third of US dollar bills were denim shoddy). Other proposals include denim in China, Japan and Korea, a study of how blue jeans record the movements of the body in their wear, and a proposal to work on the pressures towards ethical trade in denim in Turkey and Brazil. Brief outlines may be found on the global denim site.

The point is that this is a global phenomenon and would be much better understood through collaboration between many projects.

>> read the whole post on Material World

>> visit the project website (incl. descriptions of several projects!)

(The picture is taken from the project website)

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The majority of the world’s population is wearing just one textile – denim. Why? On the Material World blog, anthropologist Daniel Miller announced the Global Denim Project. This scheme, he writes, is designed to bring together an increasing number…

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Für eine subjektivere Ethnologie: David Signer aktuell mit ethnologischem Roman

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“Journalismus, Ethnologie und Literatur sind bei mir immer nebeneinander gelaufen”, sagt der Ethnologe David Signer in einem Interview mit dem St. Galler Tagblatt. der soeben einen ethnologischen Roman veröffentlicht hat. In «Keine Chance in Mori» schickt er einen Schweizer Kulturschaffenden in die Wüste.

Das Buch basiert auf seinen Feldforschungserfahrungen in Afrika:

Praktisch alle Details im Roman sind so passiert, sogar die Krankheiten habe ich am eigenen Leib erfahren. Mein Buch ist ein Traum – oder ein Albtraum. Mit dem Schreiben habe ich Situationen, die mich verfolgt haben, eine Gestalt gegeben, sie vielleicht gebannt. Es geht um die Darstellung der Grunderfahrung des Sichverlierens in einer fremden Welt.

Signer fordert mehr Subjektivität in der Ethnologie. Eine literarische Sprache kann vieles besser ausdrücken als die nüchtern wissenschaftliche:

Ich war mit einem Stipendium des Nationalfonds drei Jahre in Afrika, um die Habilitation zu schreiben. Ich habe mich aber damals schon schwer getan mit dem akademischen Korsett, das Hexereibuch ist prompt durchgefallen. Die Wissenschafter haben es wohl als zu wenig analytisch empfunden. Meiner Meinung nach hätte es noch subjektiver sein können, man sollte das Subjektive in den Dienst des Objektiven stellen. Die Hexerei kann man, wie vieles andere auch, nur von innen heraus verstehen, wenn man sich persönlich verwickeln lässt.

Heute tendiert man zu einer soziologischen, messbaren, überprüfbaren Ethnologie. Der Roman ist aber ethnologisch im Sinn einer Erforschung. Ich versuche, einer Erfahrung gerecht zu werden – und dafür ist die literarische Sprache geeigneter als die wissenschaftliche.

>> zum Interview im St.Galler Tagblatt

SIEHE AUCH:

The Secret of Good Ethnographies – Thomas Hylland Eriksen’s Engaging Anthropology

“Grüezi”: David Signers neue Buch über die Exotik des Schweizer Alltags

David Signer: Hexerei und warum Afrika nicht vom Fleck kommt

David Signer: Was haben afrikanische und appenzellische Heiler gemeinsam?

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"Journalismus, Ethnologie und Literatur sind bei mir immer nebeneinander gelaufen", sagt der Ethnologe David Signer in einem Interview mit dem St. Galler Tagblatt. der soeben einen ethnologischen Roman veröffentlicht hat. In «Keine Chance in Mori» schickt er einen Schweizer Kulturschaffenden…

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Fredrik Barth: NATO må ut av Afghanistan

Sosialantropolog og Afghanistan-ekspert Fredrik Barth har ved flere anledninger kritisert NATOs krigføring i Afghanistan. På lørdag holdt han et foredrag for en smekkfull sal i Litteraturhuset i Oslo. Klassekampens redaktør Bjørgulv Braanen oppsummerer:

Han gikk igjennom den spesielle politiske strukturen i Afghanistan, med vekt på situasjonen i de pashtunske områdene. Han ga et bilde av land uten statlige tradisjoner, med skiftende allianser mellom ulike familier og høvdinger. Det afghanerne først og fremst ønsker er et selvstendig liv, uavhengig av statsmakter.

På grunnlag av disse tradisjonene blir det naturlig for befolkningen å motsette seg det de oppfatter som den sterkeste makten, i dag representert ved amerikanske og andre vestlige militære styrker. (…) Dess flere sivile afghanere som drepes, dess større blir motstanden. Barth mente Natos og USAs krig mot terror i stor grad antok formen av en utryddelseskrig.
(…)
Den offensive krigen mot terror og Taliban, motvirker derfor det nødvendige strategiske spillet for stabilitet. Natos krigføring står på denne måten i veien for en løsning, og styrkene må trekkes tilbake.

På spørsmål fra salen om de vestlige styrkene bør trekkes ut av Afghanistan, svarte Fredrik Barth likevel nølende, får vi vite: Barth sa soldatene “bør i hvert fall holde seg i ro i forlegningene, og bare gjøre det de er gode til; spille kort”.

>> les hele saken i Klassekampen (Lenke oppdatert 14.8.2021)

SE OGSÅ:

Fredrik Barth: “Jo tyngre NATO-krigføring, jo mer støtte til Taliban”

Fredrik Barth: – Pashtunerne godtar ikke at folk utenfra styrer dem

Fredrik Barth underviste Hæren om Afghanistan

– Norske antropologer bør si NEI – flere og flere antropologer jobber for Bush i Irak og Afghanistan

Sosialantropolog og Afghanistan-ekspert Fredrik Barth har ved flere anledninger kritisert NATOs krigføring i Afghanistan. På lørdag holdt han et foredrag for en smekkfull sal i Litteraturhuset i Oslo. Klassekampens redaktør Bjørgulv Braanen oppsummerer:

Han gikk igjennom den spesielle politiske strukturen i…

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Schreibt in der WELT (regelmässig?) über ihre Feldforschung im Sudan

Ethnologin Regine Penitsch ist seit wenigen Monaten auf Feldforschung im Sudan. Es sieht aus als würde sie regelmässig in der WELT über ihre Erfahrungen berichten – und zwar ganz munter:

Neben dem Aufreiben an den kafkaesken Verwaltungsstrukturen mache ich die schöne Erfahrung wie sich der Begriff “Gastfreundschaft” füllt. Ein Taxifahrer sucht mich eine halbe Stunde lang um mir mein Handy nachzutragen, das mir in seinem Auto aus der Tasche gerutscht ist. Ein Junge zahlt mir das Busticket als ich noch nicht verstehe, wie das hier funktioniert.

Ramadan. Für die Muslime in der Bevölkerung heißt das, während der etwa 13 Stunden Tageslicht bei 40°C nichts essen und nichts trinken. Die Zunge klebt am Gaumen. Das schweigt der neugierigste Taxifahrer. Ramadan. Die Nacht wird zum Tag. Essenseinladungen, Flanieren, begleitet von feierlichen Rezitationen von hell erleuchteten Moscheen.

Auch wenn das Tempo des Arbeitsalltags im Fastenmonat gedrosselt ist, komme ich gut voran. Ich feile an meiner Forschungsfra- ge und wähle Zielgruppen aus. Ich knüpfe Kontakte und stelle zufrieden fest, dass ich mich auf das Schneeballprinzip verlassen kann.

Zwei Texte sind bereits erschienen: Feldforschung im Sudan (10.9.07) und Feldforschung in Khartum (26.11.07).

In Khartun erforscht sie die Rolle von Identität in einem Konfliktverlauf – siehe Projektbeschreibung

Im Rahmen ihrer Doktorarbeit hat sie die Werdegänge und Einstellungen junger marokkanischer Studierender in Berlin erforscht.

SIEHE AUCH:

Challenges of Providing Anthropological Expertise: On the conflict in Sudan

Anthropology and human rights in Sudan: “We have a huge responsibility to give back to the places we study from”

Feldforschung bei den Tuareg: Makkaroni mit Tomatensauce – monatelang!

“Der geteilte Schmerz ist der Kern jener teilnehmenden Beobachtung”

On fieldwork: “Blogging sharpens the attention”

Paper by Erkan Saka: Blogging as a Research Tool for Ethnographic Fieldwork

Ethnologin Regine Penitsch ist seit wenigen Monaten auf Feldforschung im Sudan. Es sieht aus als würde sie regelmässig in der WELT über ihre Erfahrungen berichten - und zwar ganz munter:

Neben dem Aufreiben an den kafkaesken Verwaltungsstrukturen mache ich die schöne…

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AVLYST: Fredag 14/12:Seksualitetens historie

Hei,

neste PhD kollokvie blir fredag 14. desember kl 14:15-16
AVLYST PGA FLYTTET SKRIVEKURS

Siden det er dagen etter julebord på SAI har vi valgt en liten bok som er oversatt til norsk: Seksualitetens historie, bind 1: Vilje til Viten, av Foucault.

Og siden det er siste gang før jul blir det kanskje en juleøl etterpå…

Cecilie

PS: om noen har fått noen andre beskjeder ang den fredagen, kan jeg bekrefte at det er denne som gjelder:)

Hei,

neste PhD kollokvie blir fredag 14. desember kl 14:15-16
AVLYST PGA FLYTTET SKRIVEKURS

Siden det er dagen etter julebord på SAI har vi valgt en liten bok som er oversatt til norsk: Seksualitetens historie, bind 1: Vilje til Viten, av Foucault.

Og…

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